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Air Force One

Air Force OneAir Force Oneim Lager
Handlung:Sie ist eigentlich kein Flugzeug, sie ist eine fliegende Festung: Die "Air Force One" , die Spezial-Boeing des amerikanischen Präsidenten James Marshall (HARRISON FORD) ist dafür gebaut, sogar einem direkten Raketenangriff standzuhalten. Doch der Feind kommt von innen in Gestalt des russischen Terroristen Ivan Korshunov (GARY OLDMAN), der sich mit einer Truppe eiskalter Killer an Bord geschlichen hat, um den Präsidenten zu entführen. Sein Ziel: den gefürchteten General Radek (JÜRGEN PROCHNOW) freizupressen, um ein zweites russisches Reich zu gründen. Korshunov bringt die "Air Force One" und die gesamte Besatzung brutal in seine Gewalt - mit einer Ausnahme. Marshall gelingt es, sich zu verstecken und einen nervenzerreißenden Ein-Mann-Krieg gegen die Terroristen zu führen. Bei diesem tödlichen Katz-und-Maus-Spiel steht nicht nur das Leben seiner Familie auf dem Spiel, sondern die Existenz der gesamten freien Welt&
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
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Art: DVD Video
EAN: 7321922345455
FSK: 16
Hülle: Amaray Case
Jahr: 1997
Erscheinungsdatum: 31.03.1999
Anzahl Medien: 1
Regie:Wolfgang Petersen
Darsteller:Paul Guilfoyle
William H. Macy
Harrison Ford
Gary Oldman
Wendy Crewson
Glenn Close
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Thriller
Hersteller:Buena Vista Home Entertainment
Laufzeit:ca. 120 min
Typ:DVD-10
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Spanisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:deutsch für Hörgeschädigte
dänisch
englisch
englisch für Hörgeschädigte
finnisch
griechisch
isländisch
kroatisch
norwegisch
polnisch
portugiesisch
schwedisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Animiertes DVD-Menü
Kapitel- / Szenenanwahl
Untertitel für Hörgeschädigte
Thema:USA Präsident

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Filmrezensionen
Air Force OneAuthor: Ulrich Behrens
Eine ganze Garde sehenswerter Schauspieler verheizte 1997 Wolfgang Petersen für seine von Klischees und Unglaubwürdigkeit nur so strotzende Geschichte von der Entführung der Präsidentenmaschine durch kasachische Terroristen. Jürgen Prochnow wurde verbannte Petersen erst einmal in die Statistenrolle des kasachischen Diktators Radek: Er darf zu Anfang entführt werden und am Ende im Kugelhagel russischer Maschinengewehre sterben. William H. Macy degeneriert in „Air Force One“ zum Stichwortgeber des Präsidenten (bzw. des Drehbuchs). Und Gary Oldman musste sich der Mühe unterziehen, einen verdammt unrealistischen (politischen) Psychopathen zu mimen, dessen Skrupellosigkeit eher an Terminator-Schwarzenegger erinnert, denn an einen Menschen aus Fleisch und Blut. Ansonsten wird geballert, explodiert und sich geängstigt, was das Zeug hält.Nachdem eine Spezialeinheit aus russischen und amerikanischen Experten den kasachischen Diktator Radek (der besagte Herr Prochnow) aus dessen Präsidentenpalast entführt und nach Moskau in den wohlverdienten Ruhestand (sprich: Kerker) versetzt hat, schleichen sich dessen fanatische Anhänger unter Führung von Korshunov (Gary Oldman) als russische Reporter getarnt in die Präsidentenmaschine Air Force One ein. Präsident Marshall (Harrison Ford) weilt nämlich derzeit in Moskau, um den gelungenen Coup gegen Radek bei einem exquisiten Dinner zu feiern. Zur Überraschung aller Anwesenden, besonders seiner eigenen Berater, postuliert Marshall in Abweichung von seiner ausgearbeiteten Rede den neuen Maßstab seiner künftigen Außenpolitik: „Nie wieder werde ich erlauben, dass politische Eigeninteressen uns davon abhalten, das moralisch Richtige zu tun.“ Man sei aus taktischen politischen Überlegungen viel zu spät gegen Radek vorgegangen, der daher Tausende von Menschen habe ermorden können. What a President!Als Marshall mit Frau Grace (Wendy Crewson) und Tochter Alice (Liesel Matthews) in der Air Force One eintreffen, um nach Washington zurückzufliegen, scheint die Welt noch in Ordnung. Wenig später allerdings erschießt ein Mitarbeiter des Präsidentenstabs, Agent Gibbs (Xander Berkeley), plötzlich drei seiner Kollegen, öffnet den Waffenschrank und Korshunov und seine Leute bemächtigen sich der Maschine. Sie treiben die verbleibenden lebenden Passagiere in einen Raum, auch Frau und Tochter Marshalls. Der Präsident selbst kann entkommen und versteckt sich in einem entlegenen Teil der Maschine. Zwei seiner Leute bringen ihn zur eigens für ihn vorhandenen Rettungskapsel.Die Piloten versuchen, die Maschine auf dem Militärstützpunkt Ramstein zu landen. Korshunov erschießt sie und seinen eigenen Leuten gelingt es, das Flugzeug wieder in die Luft zu bringen. Als Soldaten die Rettungskapsel finden, ist sie leer. Der Präsident ist nicht eingestiegen, hat sich an Bord versteckt. Korshunov verlangt die Freilassung von Radek. Er droht Vizepräsidentin Bennett (Glenn Close) damit, alle halbe Stunde eine Geisel zu erschießen, bis Radek frei ist. Bennett versucht, den russischen Präsidenten zur Freilassung Radeks zu bewegen. Der allerdings weigert sich. Die erste Geisel stirbt. Inzwischen telefoniert Marshall mit einem im Gepäckraum gefundenen Handy mit dem Weißen Haus und berät sich mit dem Krisenstab, in dem es zwischen Bennett, die verhandeln will, und Verteidigungsminister Dean (Dean Stockwell), der die Maschine opfern will, zu einem Konflikt kommt.Marshall sieht nur eine Chance: Die Treibstoffzufuhr unterbrechen, um Korshunov zum Landen zu zwingen ...Harrison Ford for President! Das, was uns Petersen hier als Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika präsentiert, ist wirklich eine märchenhafte Heldengestalt. Marshall – der natürlich in Vietnam gekämpft hat – rackert sich über knapp zwei Stunden einen ab, ist jeder Situation gewachsen, im Nahkampf meist den Terroristen überlegen, und selbst, als sie ihn kurzfristig schnappen, besitzt er die Geistesgegenwart, das Handy, das noch mit dem Weißen Haus verbunden ist, in die Jackentasche gleiten zu lassen – um Bennett die verschlüsselte Botschaft zukommen zu lassen, ein Jagdbomber solle auf die Air Force One feuern, damit er sich wieder befreien kann. Ähnlich wie Bruce Willis in „Stirb langsam“ gibt Ford nicht eher auf, bis er seine Frau und Tochter wieder in die Arme schließen kann. Auslaufende Buttermilch im Vorratsraum bringt ihn auf die Idee, den Treibstoff abzulassen. Er errät, welchen Draht er kappen muss, um das geschehen zu lassen.Ford for President! Man kann auch sagen: Ohne Ford wäre „Air Force One“ eine Riesenkatastrophe an Film geworden.Denn die Story selbst ist so hanebüchen bis in Details, dass einem die Haare zu Berge stehen. Wir begegnen Karikaturen von Terroristen, deren Ideologie so dämlich von Drehbuchautor Marlowe zusammengeflickt wurde, dass es eine Schande ist. Man mixe Größenwahn, ein bisschen abgestandenen Stalinismus und feuchte Träume vom wiedererstandenen sowjetischen Imperium – flugs steht Gary Oldman mit der Pistole vor uns. So hundertprozentig übel wie der Teufel ist sein Gegenpart hundertfünfzigprozentig lichte Heldengestalt. Ford ist der optimale Vater, Ehemann, Präsident, Soldat, Taktiker, Stratege – und last but not least: Der Friedenspolitiker schlechthin. Dass er künftig Diktatoren respektive Terroristen bekämpfen will, ohne auf eigene Interessen politischer, ökonomischer oder sonstiger Art Rücksicht zu nehmen und seinen gesamten Stab, seine Minister, die Öffentlichkeit darüber auf einem Dinner in Moskau informiert, ist so mutig, dass es an Übermut grenzt: unrealistisch. Aber sei’s drum.Dabei hat unser Präsidenten-Held auch noch das Glück des Tüchtigen: Er meistert jede auch noch so ausweglose Situation. Ob es möglich ist, mit einem stinknormalen Handy aus der Präsidentenmaschine im Weißen Haus anzurufen, weiß ich nicht. Dass es so einfach ist, sich wie Gary Oldman in die Air Force One zu schleusen, möchte ich stark bezweifeln. Sogar der von den Sicherheitskräften verlangte Fingerabdruck und das Foto zur Identifizierung stimmen. Dass ein enger Mitarbeiter des Präsidenten, der zum extrem sicherheitsrelevanten Kreis in der Maschine gehört, mit den kasachischen Terroristen gemeinsame Sache macht, grenzt an Phantasterei. Dass sich der Präsident lange Zeit vor den zu allem bereiten Terroristen zwischen Buttermilch und Gepäckraum verstecken kann, ist unglaubwürdig, ohne gefasst zu werden, ist mehr als Glück.Trotz allem ist „Air Force One“ über weite Strecken spannend, auch in den eher unglaubwürdigen Szenen. Harrison Ford ist eben Harrison Ford. Glenn Close hat einige gute Momente, Liesel Matthews als Tochter ebenfalls. Ansonsten: Außer Spesen – und die Produktionskosten waren enorm hoch – nicht viel gewesen.Fazit:„Air Force One“ hat nicht mehr viel mit Filmen von Petersen wie „Das Boot“ zu tun. Ein unausgegorenes Drehbuch, das sich in der Aufarbeitung dämlicher Klischees ergeht, ein laues Aufwärmen Kalter-Kriegs-Konflikte, Schachbrettfiguren, sattsam bekannte Actionszenen, ein Michael Ballhaus, der auch schon besser gefilmt hat – aber wenigstens ein Harrison Ford, der als Papa, Mann und Präsident die optimale Kombination bietet: Ein bisschen möchte man (Mann) nach „Air Force One“ so sein wie er – bis man am anderen Morgen aus seinen Träumen wieder erwacht.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Air Force One finden Sie hier.

 

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