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Black Rain

Black RainBlack Rainnicht verfügbar
Handlung:Die beiden desillusionierten und korrupten Cops Nick und Charlie sollen den aufstrebenden Yakuzakiller Sato nach Osaka überführen. Dort angekommen wird dieser mit einem Trick befreit. Vom japanischen Kollegen Masahiro betreut, machen sich die beiden Cops in der ihnen fremden Welt auf die Suche nach Sato. Als Charlie von der Yakuza getötet wird, greift auch Nick zu illegalen Mitteln. Der deswegen vom Dienst suspendierte Masahiro hilft Nick dennoch, Sato bei einem geheimen Yakuzatreffen, bei dem er seine Ansprüche anmelden will, aufzulauern. Nach einem blutigen Kampf gelingt es Nick, den Killer zu stellen.
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
für 7 Tage zzgl. Versandkosten. Je weitere 7 Tage nur 1,00 EUR
Art: DVD Video
EAN: 4010884500981
FSK: 16
Hülle: Amaray Case
Jahr: 2000
Erscheinungsdatum: 07.09.2000
Anzahl Medien: 1
Regie:Ridley Scott
Darsteller:Andy Garcia
Michael Douglas
Kate Capshaw
Ken Takakura
Yusaka Matsuda
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Action
Hersteller:Paramount Home Entertainment
Laufzeit:ca. 120 min
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 2.0 Surround
Englisch: Dolby Digital 5.1
Französisch: Dolby Digital 2.0 Surround
Tonformat:Italienisch: Dolby Digital 2.0 Surround
Spanisch: Dolby Digital 2.0 Surround
Tschechisch: Dolby Digital 2.0 Surround
Ungarisch: Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel:deutsch
dänisch
englisch
englisch für Hörgeschädigte
finnisch
französisch
holländisch
isländisch
italienisch
kroatisch
norwegisch
portugiesisch
schwedisch
spanisch
türkisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Animiertes DVD-Menü
Kapitel- / Szenenanwahl

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Filmrezensionen
Black RainAuthor: Ulrich Behrens
Ridley Scotts („Alien“, 1979; „Blade Runner“, 1982;“Gladiator“, 2000; „Tricks“, 2003) Filme zeugen meist von hoher Qualität, Spannung und ausgezeichneten Charakteren, und vor allem auch von einem Produktionsdesign, das sich sehen lässt. All das gilt nicht für den 1989 inszenierten Actionfilm „Black Rain“. Ein schwaches Drehbuch mit dünner Handlung und (amerikanischen) Figuren, die sich im Bild (gedreht wurde vor allem in Osaka) verlieren, machen diesen Film zu einem der schlechtesten aller Zeiten.Der korrupte New Yorker Cop Nick (Michael Douglas) und sein jüngerer Kollege und Freund Charlie (Andy Garcia) sollen den von ihnen eingefangenen Yakuza Sato (Yusaku Matsuda) nach Osaka bringen und ihn den dortigen Behörden übergeben. Auf dem Flughafen allerdings fallen die beiden Cops auf einen Trick herein: Gangster, die sich als Polizisten mit falschen Papieren ausgeben, nehmen Sato in Empfang – und Nick und Charlie müssen sich die Beschwerden des Kommissars Masahiro (Ken Takakura) und seines Vorgesetzten Ohashi (Shigeru Kôyama) anhören.Nick besteht darauf, mit Charlie und ihren japanischen Kollegen zusammen Sato wieder einzufangen. Der liegt im Clinch mit dem älteren Yakuza Sugai (Tomisaburo Wakayama), weil Sato in die Gemeinschaft der Bosse aufgenommen werden will. Bei ihren Ermittlungen stoßen die Cops auf die in einem Nachtclub arbeitende Amerikanerin Joyce (Kate Capshaw), die eine zwielichtige Rolle zu spielen scheint. Die Verfolgung Satos erweist sich als kompliziert, zumal sich Nick und Charlie in Osaka nicht auskennen und mit den Ermittlungsmethoden der japanischen Kollegen nicht vertraut sind ...Osaka – das scheint ein Moloch aus zwielichtigen Bars, Neonlicht gefluteten Straßen und Gebäuden, Yakuza-Herrschaft und unfähiger Polizei zu sein. Diesen Eindruck jedenfalls erzeugt das Produktionsdesign Norris Spencers. Die Figuren wirken allein schon wegen dieser Umgebung und Atmosphäre verloren. Da ist nichts an Wärme, Sinnlichkeit, Empfinden, keine Spur. Und entsprechend bewegen sich die beiden amerikanischen Cops durch die fremde Stadt und belehren ihren japanischen Kollegen Masahiro, wie man Verbrecher fängt – gerade sie, die zu Anfang auf einen simplen Trick, der der Befreiung Satos diente, hereingefallen sind.Kaum in Japan angekommen begeben sie sich auf die Suche nach Sato. Und ab diesem Punkt begibt sich Ridley Scott in die ausgelatschten Pfade all dieser unterdurchschnittlichen Crime-Storys, die die Fernsehkanäle überfluten und – wenn überhaupt – höchstens den Sinn haben, einem für ein paar Minuten die Langeweile durch langweilige Filme zu vertreiben. Aber selbst das fällt „Black Rain“ mehr als schwer. Ein paar Verfolgungsjagden, eine weitere primitive Falle, in die Charlie hineintappt und dafür mit seinem Leben bezahlen muss, eine teilweise widerwärtige Arroganz, die das Drehbuch an den Tag legt, wenn der japanische Kommissar Masahiro als unfähig hingestellt wird (so nach dem Motto: Jetzt zeigen wir dir mal, was ‘ne Harke ist, Schulterklopfen etc.), platte Dialoge zwischen den beiden amerikanischen Cops, die offenbar beweisen müssen (wem eigentlich?), dass sie richtige Kerls sind – all das vertreibt einem zwar die Langeweile, aber nur dadurch, dass man nun mit seiner Wut über diesen Film beschäftigt ist.Noch schlimmer wird’s aber, wenn Kate Capshaw die Bühne betritt. Sie spielt eine Amerikanerin, die angeblich voll in das japanische Leben integriert ist. Allein, das bleibt eine Behauptung, alles, was man sieht, spricht dagegen. Nicht nur das: Einerseits steckt sie mit den Yakuza unter einer Decke, andererseits hilft sie Nick bei der Verfolgung Satos. Was soll das?Schon der Anfang des Films aber ist unglaubwürdig. Warum sollte ausgerechnet die amerikanische Regierung einen japanischen Mafiosi, der gerade mehrere Menschen ermordet hat, an Japan ausliefern, anstatt ihn vor Gericht zu stellen? Welchen Sinn hat es, dass ausgerechnet ein Cop, der unter Korruptionsverdacht steht (Nick), Sato nach Osaka begleiten soll? Und dann der Trick mit der falschen japanischen Polizei, den Gangstern im Schafspelz, die vor (!!) der richtigen Polizei im Flugzeug Sato abholen? Wer soll das glauben?Hinzu kommen Yakuza, die derart klischeebeladen dargestellt werden, als ob sie aus einem billigen Comic stammen. Michael Douglas spielt eine Figur, die nicht deswegen so unsympathisch ist, weil die Rolle es verlangen würde, sondern weil diesem Charakter jeglicher Biss und jegliche Tiefe fehlt.Fazit:„Black Rain“ ist ein Ärgernis, ein Film, der einen nur wütend machen kann, kein Glanzpunkt für Ridley Scott, ein Ausrutscher, der es in sich hat. Zwei von zehn Punkten!
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Black Rain finden Sie hier.

 

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