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Breaking Up

Breaking UpBreaking Upim Lager
Handlung:Französischlehrerin Monica und Fotograf Steve könnten das absolute Traumpaar sein, wenn nicht regelmäßig jeder ihrer unverdrossenen Beziehungsanläufe in heftigem Streit enden würde. Über zwei Jahre geht das Spiel jetzt schon hin und her, mal macht der eine Schluss, mal kommt der andere wieder angelaufen. Zwischendurch versuchen es beide immer mal wieder mit anderen Partnern, doch als Steve Monica schließlich fragt, ob sie ihn heiraten möchte, und Monica tatsächlich einwilligt, geht der Trubel erst richtig los.
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
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Art: DVD Video
EAN: 4012909819429
FSK: 12
Hülle: Amaray Case
Jahr: 1997
Erscheinungsdatum: 01.01.2003
Anzahl Medien: 1
Regie:Robert Greenwald
Darsteller:Russell Crowe
Salma Hayek
Land:USA
Originaltitel:Breaking Up
Regionalcode:2
Genre:Komödie
Hersteller:Screen Power Home Entertainment
Laufzeit:ca. 86 min
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Kapitel- / Szenenanwahl

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Filmrezensionen
Breaking UpAuthor: Michael Matzer
Liebe ja, Heirat niemals!Obwohl sie nicht wirklich miteinander harmonieren, können Lehrerin Monica (Salma Hayek) und Fotograf Steve (Russell Crowe) partout nicht voneinander lassen. Regisseur Robert Greenwald inszenierte einen pointierten Beziehungsreigen.Zur Handlung:Zwischen dem ehrgeizigen Fotografen Steve und der jungen Lehrerin Monica hat es gewaltig gefunkt. Doch leider ist die Liebe zwischen den beiden ebenso ekstatisch wie kompliziert: Auf Schwüre ewiger Liebe und Treue folgen mehrmals der Krach und eine tränenreiche Trennung inklusive Versöhnung, darauf erneut wilder Streit, Bruch und schon bald wieder neuentflammte Leidenschaft. Schließlich wollen Steve und Monica ihre Liebe sogar vor dem Traualtar besiegeln, aber ob das gut geht? Gesamteindruck:Man muss Beziehungskisten schon wirklich ernstnehmen können, um auch diesen Film goutieren zu können. Schließlich kann dieses ganze Hinundher durchaus sinnlos erscheinen und nerven. Aber warum nur haben sich dann zwei Weltstars für ein solches Projekt hergegeben, fragt man sich.Die Antwort, die sie in ihren separaten Textinterviews geben, ist im Grunde ganz einfach: weil sie Schauspieler sind. Crowe beispielsweise hatte gerade zuvor den Cyberspace-Thriller "Virtuosity" abgedreht und dabei meist nur vor irgendwelchen Blue- oder Green Screens ohne irgendein reales gegenüber agieren müssen. Objekte, die er mitunter hielt oder ansah, waren gar nicht vorhanden und wurden später per Computer eingefügt. Ihm muss das Projekt "Breaking up" im Vergleich dazu wie der Inbegriff der Schauspielerei vorgekommen sein. Crowe standen zwar nur 28 Tage Drehzeit zur Verfügung, aber diese nutzte er mit seiner Partnerin zu intensiven Dialogen, die sich hören lassen können. Und es gibt vermutlich Schlimmeres, als mit Salma Hayek, einem der "50 schönsten Menschen der Welt", drehen zu müssen. Alle 20 Minuten folgt eine intensive Sex- und Kußszene, und die hat nach eigenem Bekunden auch Hayek genossen: Sie zählt Crowe zu den besten Küssern der Welt.Dieses Vergnügen aneinander spürt man, denn der Funke springt durchaus über. Es ist eine sehr komische und zugleich sehr traurige Geschichte. Aber die Figur Monica hat Recht: Wer sich in der Liebe zu verlieren droht, bekommt es mit der Angst zu tun, sobald von fester Bindung und Heirat die Rede ist. "Die Angst vor der Liebe ist die Krankheit der neunziger Jahre", sagt sie - wohl wahr. Die Dialektik von Anziehung und Abstoßung wird an Monica und Steve beispielhaft demonstriert.Das zwei-Personen-Stück, das ein bekannter Bühnenautor schrieb (vgl. Produktionsnotizen), lebt nur von den Schauspielern, und Hayek & Crowe machen das Beste daraus. Dabei zieht Crowe in den Auseinandersetzungen oftmals den Kürzeren, den Hayek ist pure Energie und obsiegt in der Regel. Sogar Einstein, Karl Marx und Sigmund als die Heiligen des 20. Jahrhunderts treten auf - zumindest in Steves Hochzeits(alp)traum: sehr witzig.Dann wiederum gibt es zur Abwechslung ruhige Passagen, die zwecks Kontrastierung in Schwarzweiß gehalten sind. Etwa in der Mitte des Films folgt die Kamera der Front eines Café Bistros, in dem jeweils Monica und Steve mit anderen potentiellen Partnern sprechen. Sobald die Kamera wieder an der Front zurückfährt, hat die Besetzung gewechselt: Monica & Steve sprechen mit anderen Partnern und sitzen woanders - wohlgemerkt: all dies sehen wir ohne einen einzigen Schnitt! Am Schluss dieser wunderschönen Einstellung sitzen Steve & Monica einträchtig beisammen. Was ihnen auf Dauer aber auch nicht hilft.Die Silberscheibe informiert über die Schauspieler, wie angedeutet, mit Textinterviews (der Text rollt nach oben, daher muss man sich mit Lesen beeilen), mit Filmografien, Szenenfotos und Produktionsnotizen. Das ersetzt zwar kein Making-of, das könnte man bei einem Gesamtbudget von 1 Mio. Dollar aber auch nicht erwarten. Der exzellente DD 5.1 Sound bringt die wunderbar beschwingte und beschwingende Musik von Mark Mothersbaugh voll zur Geltung - und am Schluss möchte man einfach in den sanft-satten Bässen schwelgen, die aus dem Sub-Woofer plätschern. Die Musik ist natürlich nicht immer so: Es gibt etwa in der Mitte ein funkiges Stück, in dem eine Frau singt. Leider ließ sich der Text kaum verstehen, und Untertitel gab es dafür natürlich nicht.Fazit:"Breaking up" ist eindeutig ein Film für ältere Semester, die bereits ein paar Beziehungskisten hinter sich haben und wissen, wovon die Figuren des Films reden. Dennoch könnte die einfallsreich inszenierte & fotografierte, bissige Komödie auch andere Zuschauer interessieren, so etwa solche, die etwas fürs Theater übrighaben - der Film ist ein Zwei-Personen-Kammerspiel, das zufällig in New York City (Greenwich Village?) spielt. Die jüngere, action- und comedy-orientierte Generation dürfte kaum etwas mit diesem scheinbar handlungslosen Beziehungsreigen anzufangen wissen. Was im Grunde schade ist.Fazit: drei von fünf komödiantischen Sternen.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Breaking Up finden Sie hier.

 

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