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Crocodile II

Crocodile IICrocodile IIim Lager
Handlung:Claire wird von ihrer alten Flamme Brandy zu einem Kurzurlaub auf die Florida Keys eingeladen, um ihre alte Romanze wieder aufleben zu lassen. Das Flugzeug wird von den Verbrechern Maxwell, Sol und Squid entführt. Die Maschine gerät in einen fürchterlichen Sturm und stürzt mitten über den Everglades ab. Maxwell übernimmt das Kommando und zwingt die Überlebenden, seine Diebesbeute aus dem sinkenden Flugzeug zu bergen. Dabei werden Sie plötzlich von einem zwölf Fuss langen Krokodil angegriffen, das den Piloten buchstäblich in Stücke zerreisst. Sol und Squid eröffnen sofort das Feuer und erschiessen das Tier. Doch sie haben sich zu früh gefreut: Das Muttertier, ein 30 Fuss langes Riesenkrokodil, greift bereits an, um seine Brut zu rächen. Die Überlebenden, von Maxwell angetrieben und von der rasenden Bestie verfolgt, veruchen, durch die Sümpfe zu fliehen... Wird der teuflische Plan der Verbrecher gelingen, ihre Geseln als Kokodilsköder zu opfern und so die eigene Haut zu retten?
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
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Art: DVD Video
EAN: 4011976812340
FSK: 16
Hülle: Amaray Case
Jahr: 2001
Erscheinungsdatum: 01.08.2002
Anzahl Medien: 1
Regie:Gary Jones
Darsteller:Martin Kove
James Parks
Anna Cranage
Heidi Noelle Lenhart
Steve Moreno
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Horror
Hersteller:Highlight Video
Laufzeit:ca. 90 min
Typ:DVD-5
Verpackung:Amaray Case
Bildformat:16:9 (1.78:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 2.0 Surround
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Kapitel- / Szenenanwahl

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Filmrezensionen
Crocodile IIAuthor: Michael Matzer
Was tut Hollywood, wenn alle Krokodilmonster bereits verbraucht sind? Genau: Es baut ein größeres. Und was braucht man, wenn auch dieses nicht ausreicht? Ganz recht: Die Mutter aller Krokodile muss her - sozusagen Grendels Großmutter. Grimmige Bankräuber auf der Flucht finden ihre Meister in den Titelhelden dieses kurzweiligen B-Horrorspektakels aus ansonsten für Actionfeuerwerke zuständiger Produktion.Zur Handlung:Eigentlich wollte ja die bildhübsche und couragierte Stewardess Mia (Heidi Noelle Lenhart) zu ihrem Freund Zach nach Acapulco fliegen - da waren noch ein paar Unklarheiten bezüglich der gemeinsamen Zukunft zu klären.Aber nun kommt alles ganz anders. Skrupellose Bankräuber, deren professionellen Auftritt wir im PROLOG verfolgen durften, kidnappen den Ferienflieger und zwingen die Piloten, mitten durch einen Sturm zu fliegen. Soviel Blödheit bleibt nicht ungestraft. Zum Glück gibt es einen ausgedehnten Sumpf in der Nähe von Acapulco, der den Absturz sanft abfedert, so dass nicht alle Passagiere dabei draufgehen. Immerhin dürfen wir eine mächtige Explosion im hinteren Flugzeugteil bewundern.Harte Zeiten brechen für die Überlebenden an. Sie dürfen das Geld der Räuber schleppen und müssen sich deren Zudringlichkeiten gefallen lassen. Wer aufmuckt, schaut umgehend in die Mündung einer Pistole. Mias Kollegin ist kurz vorm Durchdrehen. Doch Mia selbst ist es, die ihren Bewacher in Morpheus\' Arme schickt und ihren Schicksalsgenossen hilft zu entkommen.Leider ist ihre Flucht nur von kurzer Dauer: Sie werden gestellt. Doch in letzter Sekunde greift "der Geist des Sumpfes" ein - in Gestalt eines vier Meter langen Krokodils. Nennen wir es mal Grendel, als käme es direkt aus dem "Beowulf"-Heldenlied. Die Bankräuber machen mit ihrer überlegenen Feuerkraft ziemlich Hackfleisch aus Grendel. Ihren Gefangenen geht es danach umso schlechter. Zum Glück hat Mia den Flugschreiber dabei, der ihre Position funkt.Doch keine Bange: Beowulf naht! Zach Fowler, Mias Freund, heuert in Acapulco einen besoffenen Fährtenleser an, der mit seinem Heli anderntags in den Sumpf fliegt und das Signal des Flugschreibers ortet. Mit einem Schlauchboot ist bald auch die Gegend, in der sich die Bankräuber aufhalten, aufgespürt. Aber irgendetwas stimmt mit dem Standort des Signals bzw. des Flugschreibers nicht.Kein Wunder: Grendels Großmutter, eindrucksvolle zehn Meter lang und höchst agil, hat das Gerät längst verschluckt und macht sich daran, den Tod ihres Enkel zu rächen. (Unselige Erinnerungen an "Jurassic Park 3" werden wach.) Alle Eindringlinge sollten sich schleunigst in Sicherheit bringen. Doch wie in jedem anständigen Horrorfilm überleben nur diejenigen, die es auch verdienen.Gesamteindruck:Lassen die Amis neuerdings in Indien drehen? Jedenfalls führt der Abspann Crewnamen auf, die zu 99 Prozent vom indischen Subkontinent stammen. Sicherlich war es preisgünstiger, dort drehen zu lassen, womöglich sogar im Naturschutzgebiet. Wo sonst findet man noch so ausgedehnte Sumpfgebiete und felsengesäumte Schluchten, wo noch keine Touristen herumwuseln?In den online verfügbaren Inhaltsangaben zu diesem Streifen findet sich - neben anderen Namen - auch die Angabe, das Flugzeug stürze in die Everglades von Florida. Dieses Plotdetail wurde offenbar revidiert, um das Ganze an der West- statt an der Ostküste spielen zu lassen. Vielleicht, um der Tourismusindustrie Floridas nicht zu schaden (hat Jeb Bush eingegriffen?). Allerdings dürfte man an der mexikanischen Westküste lange nach einem Sumpfgebiet suchen müssen.Wie auch immer: Dieses B-Horror-Monstermovie liefert solide Action ab, so dass sich der Zuschauer keine Minute langweilt. Die Dialoge sind kein dämliches Gelaber, die Figuren haben Profil, die Handlung schreitet flott voran - gepriesen sei der gewitzte Cutter!Natürlich sind die beiden Monster die Hauptattraktion. Sie stammen teils aus der Animatronik- und Attrappenwerkstatt, teils - bei Totalen - aus dem Computer. In 99 Prozent aller Fälle sind sie gut in den jeweiligen Hintergrund eingepasst. Das ist nicht selbstverständlich. In "Frank Herbert\'s DUNE" (2001) war dies nicht der Fall, und so wurde diese TV-Version ein kommerzieller Flop. Offenbar hat es doch etwas gebracht, in Indien Geld zu sparen und das Ersparte in Computer-Software und Effekte sowie Pyrotechnik zu investieren. So ist\'s recht, denn das bekommen wir zu sehen.Unterm Strich:Wer nichts gegen die grundsätzlich unplausible Idee von Riesenkrokodilen in Mexiko einzuwenden hat, der kommt auch bei diesem B-Horrorstreifen voll auf seine Kosten: Action, Effekte, Dialoge, Schnitt, Musik - alles okay. Es gibt wesentlich Schlimmeres, so etwa das vergleichbare Machwerk "Lake Placid", in dem ein Kroko ein Ferienidyll in Neuengland unsicher macht.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

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