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Dead in the Water

Dead in the WaterDead in the Waternicht verfügbar
Handlung:Was als Kreuzfahrt ins Paradies anfängt, endet in einem gefährlichen Albtraum aus Verrat, Misstrauen und Mord. Als Gloria und ihre Freunde mit einem unbekannten Schönling aus Brasilien auf einer luxuriösen Yacht in Richtung Rio schippern, ahnen sie nicht, wie schnell sich die Fahrt in einen Höllentrip verwandelt. Und als das Unvorstellbare passiert, müssen die Freunde feststellen, dass selbst das Paradies tödlich sein kann, wenn man mit den falschen Leuten dort ist...
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
für 7 Tage zzgl. Versandkosten. Je weitere 7 Tage nur 1,00 EUR
Art: DVD Video
EAN: 4009750243916
FSK: 12
Hülle: Amaray Case
Jahr: 1991
Erscheinungsdatum: 15.05.2003
Anzahl Medien: 1
Regie:Bill Condon
Darsteller:Seymour Cassel
Teri Hatcher
Veronica Cartwright
Bryan Brown
Anne DeSalvo
Land:USA
Originaltitel:Dead in the Water
Regionalcode:2
Genre:Thriller
Hersteller:Eurovideo Bildprogramm GmbH
Laufzeit:ca. 85 min
Typ:DVD-9
Bildformat:4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 2.0
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 2.0
Englisch: Dolby Digital 5.1
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Kapitel- / Szenenanwahl
Kinotrailer
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Filmrezensionen
Dead in the WaterAuthor: Michael Matzer
Vier junge Menschen machen ein Bootsausflug vor Brasiliens schöner Küste. Dies könnte eine nette Postkartenromanze werden, doch weit gefehlt: Einer nach dem anderen gehen die Herrschaften drauf - ein Drama auf See, eingepackt in schöne Bilder, die mit den nervösen Dialogen kontrastieren, sobald ein Mord geschieht. "Der Tod und das Mädchen" mit Kingsley und Weaver, ja selbst Hitchcocks Klassiker "Lifeboat" aus dem Jahr 1939 waren besser inszeniert.Zur Handlung:Drei weiße Amerikaner machen an der brasilianischen Küste einen Bootsausflug: zunächst nur ein Pärchen und sein Freund, auf Druck des Vaters des Mädchen schließlich auch der Sohn eines Geschäftspartners, ein junger Brasilianer. Marcos war noch nie auf dem Meer und wird folglich von den anderen Männern, Danny und Jeff, nicht für voll genommen: eben ein "Provinzaffe". Sie werden sich noch wundern.Auf ihrem Boat-Trip entstehen etliche weitere Spannungen, so etwa auch zwischen den zwei Investmentbakern Danny und Jeff: Danny ist einer, der in Krisensituationen versagt und deshalb nur durch die Fürsprache Jeffs zu seinem Posten kam. Keck geworden, macht sich Jeff an Dannys Freundin, Gloria, heran. Die Kettenraucherin, ein relativ humorloses Biest, hat aber genug von der Baggerei der beiden Freunde und führt lieber den Gast, Marcos, in erotische Versuchung, während die anderen tauchen. Natürlich tauchen sie im strategisch ungünstigsten Augenblick wieder auf und fallen über Marcos her. Danny rastet vor Eifersucht komplett aus und wirft den Nichtschwimmer Marcos über Bord, fährt sofort weg. Stunden danach ist Marcos nicht mehr wiederzufinden: War es nun Mord oder ein Unfall? Gloria ruft die Küstenwache, schickt sie aber entmutigt wieder weg: Sie hat keine glaubwürdige Geschichte zu erzählen und will nicht wegen Beihilfe zum Mord in den Knast. Ihr Freund Danny, von Schuldgefühlen überwältigt, versucht sich umzubringen, wird aber von Jeff in letzter Sekunde gerettet. Um Gloria für sich allein zu haben, will Jeff den schlafenden Danny töten, wird aber bei diesem Versuch selbst verwundet. Um sich Jeff vom Leib zu halten, unternimmt nun Gloria ihrerseits einen Mordversuch, welcher misslingt. Daher tötet sie beide Männer, indem sie das Boot in die Luft jagt (das geht offenbar ganz einfach). Als sie zuvor rechtzeitig vom Boot sprang, nahm sie natürlich an, als tüchtige Schwimmerin könne sie das Festland erreichen. Zu spät erkennt sie nun ihren Irrtum: Die Strömung treibt sie hinaus aufs offene Meer.Am Schluss gibt es noch eine nette Pointe mit Marcos, die hier aber nicht verraten werden soll.Gesamteindruck:Ein kompletter Spielfilm mit nur vier Rollen? Nun ja, so etwas wurde bereits gemacht, zunächst in Hitchcocks "Lifeboat", später besonders eindrucksvoll in "Der Tod und das Mädchen", einer Theaterstückverfilmung. Das enorme Niveau, das Sigourney Weaver und Ben Kingsley dabei erreichen, wird jedoch in "Dead in the water" nicht einmal annähernd erreicht. Woran mag das nur liegen, dass dieses Kammerspiel auf einem Boot nicht richtig abhebt?Es liegt an der Erotik. Wie in "Der Tod und das Mädchen" geht es durchaus unter anderem um Leben und Tod, um innere Verletzungen (Danny will sich umbringen). Aber es geht auch um die Karriere (Besitz von Geld, Status und Macht), um den Besitz einer Frau (Gloria) und um Chauvinismus (nationalistisches Überlegenheitsgefühl) - letzterer kostet den Nichtschwimmer Marcos möglicherweise das Leben. Die drei Amerikaner zerfleischen sich jedoch gegenseitig und führen dabei ihren Tod herbei. Geschieht ihnen recht.Sollte man meinen, und dann wäre dieser Film eine ernstzunehmende Kulturkritik. Aber es liegt an der Erotik, dass dieser Film auf das Niveau einer Folge von "Beverly Hills 90210" herabgezogen wird. Das erotische Gravitationszentrum, das Gloria darstellt, führt zu kleinlichen Hahnenkämpfen zwischen den drei Männern. Als Gloria es Danny und Jeff heimzahlen will, indem sie Marcos verführt, wird daraus eine unschönes Suhlen in Machismo und Eifersucht, das das Drama von erhabenen Themen weg und hinab führt auf das Niveau von Komödie und Posse. Leider gibt\'s hier aber nichts zu lachen.Hieße der Regisseur Hitchcock oder Huston, so könnte aus Domique Swain, der "Lolita" des Adrian Lyne, eine klassische männermordende Göttin werden. Doch aufgrund der kameraperspektiven, die an billiges Fernsehen à la "Big Brother" gemahnen, wird aus ihr lediglich ein intrigantes Kind, das kettenrauchend und pyromanisch den Untergang ihres Bootes herbeiführt. Wobei das Boot für ihre eigene Existenzgrundlage steht: in sozialer, psychologischer, kultureller und vielleicht sogar biologischer Hinsicht, wenn man berücksichtigt, dass sie für den Verlust des Bootes mit ihrem Leben bezahlt. Aber wodurch wird das Drama ausgelöst? Die bedenkenlose Rachetat Dannys stellt alle drei Amerikaner unter Mordverdacht. Die moralische Schuldverstrickung wird zunehmend so aufgebauscht, dass Danny mal wieder einknickt und zu einer Kurzschlussreaktion Zuflucht nimmt: Er will sich umbringen. Die nachfolgende Kettenreaktion der Gewalt führt zu ihrer aller Vernichtung. Stellt also dieses brasilianische Kammerspiel die notwendige Implosion der amerikanischen Gesellschaft dar? Wer weiß.Die Filmmusik: ... ist einer der wenigen Lichtblicke dieses Low-Budget-Streifens. Mal entspannter Samba, dann wieder angespannt, unheimlich oder dynamisch - die brasilianische Musikkultur gibt so viel her, dass der Komponist für jede Stimmung, jede Situation die geeignete Instrumentierung gefunden hat. Wenn einem der Film nicht gefallen hat, dann kann man sich immer noch für den hervorragenden Soundtrack entscheiden.Die DVD:... gibt außer gutem Sound und klarem Bild nur Werbung her. Das jedoch ist Videoniveau und führt zu Punktabzug. Der Streifen bietet nicht einmal Untertitel. Dass die DVD erst ab 16 freigegeben ist, ist völlig lächerlich, denn außer dem wohlgestalten Hintern von Miss Swain gibt\'s hier nix zu sehen, was so eine Einstufung rechtfertigen würde. Unterm Strich:Gute Vorbilder gibt es für dieses action-arme Boat-Trip-Kammerspiel genügend, doch leider versackt der brasilianische Versuch in langweiligster und belanglosester Fernsehästhetik und ungelenk dirigierten Jungschauspielern. Hauptsache, das Meer, die Sonne und Dominique Swain sehen gut darin aus. Übrig bleibt der Eindruck von einer Billigproduktion (na ja, eine Million oder zwei wird sie schon gekostet haben), an der einzig und allein die Filmmusik überzeugt. Actionfans lassen tunlichst die Finger davon!Fazit: allenfalls zwei von fünf Sternen.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Dead in the Water finden Sie hier.

 

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