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Delicatessen

DelicatessenDelicatessennicht verfügbar
Handlung:Das alleinstehende Haus am Rande der Stadt wirkt unheimlich und bedrohend. Im Erdgeschoß gibt es Delikatessen. Seine Bewohner sind seltsame, spleenige Leute - auf absurde Weise aufeinander eingespielt. Alle interessiert nur eins: Frischfleisch. Sobald das Fleisch knapp wird, tritt ein kannibalisches Gesetz in Kraft; denn für die Gourmets von Herz und Leber muß gesorgt werden. Wer kommt als nächstes als Frikassee auf den Tisch? Als der Clown Louison als Hausmeister einzieht, wird die Serie des Sonntagsbratens unterbrochen. Die kurzsichtige Tochter des Schlachters möchte Louison nicht scheibchenweise auf dem Teller, sondern ganz und gar für sich. Eine Hausverschwörung bahnt sich an. Startschuß für eine Vegetarier-Gang, die in der Kanalisation auf ihre Chance zum Angriff wartet. Denn mit dem perversen Schlachter haben sie noch eine Rechnung offen...
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
für 7 Tage zzgl. Versandkosten. Je weitere 7 Tage nur 1,00 EUR
Art: DVD Video
EAN: 4006680027203
FSK: 16
Hülle: Amaray Case
Jahr: 1991
Erscheinungsdatum: 16.04.2002
Anzahl Medien: 1
Regie:Jean-Pierre Jeunet
Marc Caro
Darsteller:Dominique Pinon
Jean-Claude Dreyfus
Ticky Holgado
Karin Viard
Marie-Laure Dougnac
Land:Frankreich
Regionalcode:2
Genre:Komödie
Hersteller:Arthaus
Laufzeit:ca. 95 min
Typ:DVD-9
Verpackung:Amaray Case
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 2.0 Surround
Französisch: Dolby 2.0 Surround
Italienisch: Dolby Digital 2.0 (Stereo)
Spanisch: Dolby Digital 1.0 (Mono)
Untertitel:deutsch
englisch
holländisch
italienisch
portugiesisch
spanisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Animiertes DVD-Menü
Audiokommentar
Behind the Scenes
Kapitel- / Szenenanwahl
Kinotrailer
Testaufnahmen mit den Darstellern

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Filmrezensionen
DelicatessenAuthor: Detlef Hedderich
Frankreich. Ein düsteres, verkommenes Haus am Stadtrand. Im Erdgeschoss befindet sich eine Metzgerei. Vor dem Haus hält ein Müllwagen. In einer der Mülltonnen: Der verängstigte, zitternde Hausmeister. Bevor die Tonne geleert wird, entdeckt ihn der Metzger und tötet ihn mit einem Beil...Am nächsten Tag gibt es Frischfleisch in der Metzgerei. Die Hausbewohner stehen Schlange. Jedem ist klar, dass es sich bei den feilgebotenen Stücken um den ehemaligen Hausmeister handelt, man ist jedoch zufrieden über das gesicherte Mittagessen, denn seit es keine Tiere mehr gibt, ist Fleisch rar geworden. Getauscht wird gegen kleine Tüten voller Maiskörner.Schon am gleichen Tag taucht ein Nachfolger für die Stelle des Hausmeisters auf: Louison, ein kleiner Mann in riesigen Schuhen, ist durch eine Anzeige in der Zeitung "Schwere Zeiten" auf die Stelle aufmerksam geworden. Nur zurückhaltend nimmt der Metzger ihn gegen freie Kost und Logis an, da seine Statur nicht besonders "ertragreich" scheint.Die Bewohner des Hauses stellen eine bizarre Ergänzung der düsteren Szenerie dar: Die Gebrüder Kube, sie stellen mit Bohrmaschine und Stimmgabel Schachteln her, die beim Umdrehen Tierstimmen von sich geben; die Familie Tapioca, die bei Clapet, dem Metzger, tief in den Schulden steht. Aurore Interligator, die ihren Ehemann immer wieder mit Selbstmordversuchen plagt. Mademoiselle Plusse, die ihre Portionen beim Metzger mit dem eigenen Fleisch bezahlt. Monsieur Potin, der in seiner feuchten Wohnung Frösche und Schnecken heranzüchtet und diese bei Marschmusik verzehrt. Und schließlich Julie Clapet, die Tochter des Metzgers, eine sensible, kurzsichtige, malende, cellospielende Vegetarierin, die auch äußerlich nicht das geringste mit ihrem dicken und feisten Vater gemein hat...Es ist die Bildwelt von DELICATESSEN, die zum entscheidenden Teil die Stärke des Films ausmacht. Schon im Vorspann wird dies deutlich, wenn die Credits nicht in der üblichen Weise über das Bild eingeblendet werden, sondern die Kamera durch einen kleinen, in lebenswertem Chaos mit Gerümpel angefüllten Raum fährt und an beliebigen Gegenständen verweilt: Dabei finden sich die Namen der Darsteller auf Schallplatten, Fotoapparaten, auf dem Radio und auf Notizzetteln, kurzum, wie zufällig auf allen alltäglichen Gegenständen. Was übrigens auch in der Menüführung der DVD konsequent fortgeführt wurde. Gerade dieser Charme, diese Freude am Detail ist es, was DELICATESSEN bereits zu einem außergewöhnlichen Film macht und der ihn mittlerweile schon in einen Kultstatus erhoben hat; kein Klassiker- oder Sommerfestival, in dem dieses Erstlingswerk von Jeneut und Carot nicht zu sehen wäre. Und endlich ist dieses Meisterwerk nun auch auf einer adäquaten DVD gebannt.Schon über 15 Jahre währte die Zusammenarbeit der beiden Regisseure Jeneut und Carot, die ursprünglich aus dem Comic- bzw. Animationsbereich kamen und die in dieser Zeit an vielen kleinen Projekten arbeiteten, als sie mit DELICATESSEN endlich auch im abendfüllenden Format ihr Debüt vorbereiteten. Während Jeneut Kurzfilme drehte und auch Carot routinemäßig seiner Arbeit im Videoclipbereich nachging, kam es immer wieder zu gemeinsamen Projekten des mittlerweile eingespielten Teams. Neben Animationskurzfilmen mit Marionetten (L\'EVASION und MANÉGE) waren sie vor allem mit FOUTAISES, der zumindest in Frankreich als Vorfilm zu DELICATESSEN lief, schon recht erfolgreich: Letzterer wurde inzwischen für den Cesar als bester Kurzfilm nominiert.DELICATESSEN selbst war ein Projekt, das die beiden über 10 Jahre lang verfolgten. Als das Drehbuch schließlich unter Mithilfe von Gilles Adrien, der auch schon bei einigen ihrer Kurzfilme mitgewirkt hatte, fertiggestellt war, begann eine Phase von über 3 Jahren, in der jegliche Reaktion von Produzentenseite auf sich warten ließ, niemand sich an diesem Stoff die Finger verbrennen wollte. Schließlich konnte das Team doch noch eine Produktionsfirma gewinnen, die ihnen zudem bemerkenswerte Schauspieler besorgte, und, noch wichtiger, freie Hand in Bezug auf Dekor und Stil ihres Werkes ließ.Durch eben diese beiden Faktoren wurde es möglich, dass aus dem Offensichtlicherweise nicht besonders aufregenden Plot eine kurzweilige, ausdrucksstarke Geschichte wurde, die kein Ziel außer dem von der ersten Minute an etablierten Zauber der Bilder und Szenen verfolgt. So sind etwa die abenteuerlichen Selbstmordkonstruktionen von Madame Interligator, die eigentümlichen, obwohl so banalen Beschäftigungen der anderen Hausbewohner, das Musizieren von Julie und Louison, schon für sich selbständige Episoden, fast kleine Kurzfilme, die durch einen roten Faden zusammengehalten werden, der weder so nebensächlich ist, dass er jemals aus dem Auge verloren werden könnte noch so im Vordergrund steht, dass man wesentliche Fragen an ihn stellen müsste.Auf der anderen Seite steht und wirkt das Setting, das für die Macher des Films vom ersten Moment an klar war: Post Doomsday, welcher Art auch immer; düstere Vorstadtgebiete - tausendmal in Filmen wie MAD MAX oder schon in BUCK ROGERS gesehen - werden hier zur reinen Kulisse, die für den postmodern geschulten Zuschauer keine Herausforderung mehr darstellen dürfte, sondern wie alte Vertraute als Hintergrund für die Kreativität der beiden Regisseure fungieren. Details wie das Auftauchen einer Zeitung namens "Harte Zeiten" oder einer Untergrundorganisation in der Kanalisation stehen für sich und in keinem größeren Zusammenhang, erst recht nicht in einem aus dem Film heraus verweisenden, wie es z.B. als Zusammenhang mit der französischen Resistance interpretiert wurde. Das Stilgemisch in der Ausstattung, das Atmosphäre in einer gemäßigten Art von ERASERHEAD mit Elementen von BRAZIL oder ELEMENT OF CRIME (durch den sich Jeneut und Carot auch als beeinflusst erklären) und einem Retrotyp der 60er Jahre verbindet, trägt ein weiteres zu der eigentümlich ungefestigten Stimmung von DELICATESSEN bei, die aber gerade den individuellen Stil des Films ausmacht. Ähnlich charmante französische (oder wenigstens zum Teil französische) Produktionen wie TOTO LE HERO oder LEOLO können zum Vergleich allerdings nur in dem Maße, wie sie sich vom Hollywoodstandard unterscheiden, herangezogen werden, nicht allerdings unter sich selbst.DELICATESSEN lebt insgesamt natürlich auch von seinen Schauspielern, oder, um exakter zu sein, von deren Gesichtern. Der aus DIVA bekannte Dominique Pinon und Marie-Laure Dougnac ergänzen sich in diesem Umfeld der gierigen und desillusionierten Mienen perfekt als ein Paar der naiven Melancholie. Die wuchtigen Gesichter von Jean-Claude Dreyfus und Chick Orteaga, die bevorzugt in ein wenig von unten gehaltenen Close-ups gezeigt werden, was deren Gewalt noch unterstreicht, bilden den extremen Gegenpol zu den beiden Träumern.Fazit: Delicatessen ist ein Fest der urkomischen Charakterskizzen, Slapstick-Gags und sympathisch-exzentrischen Figuren und gehört zu der Sorte Komödie, die von einem einmaligen Quell der Fantasie und der Inspiration gespeist wird, und die mit einer derartigen optischen Virtuosität gehandhabt wird, dass man als Zuschauer manchmal inmitten des Films aufstehen und vor Begeisterung in die Hände klatschen möchte!Die DVD bietet als Zusatzfeatures ein unkommentiertes Making of und einen Audiokommentar (auf französisch und deutsch untertitelt). Die deutsche Synchronfassung des Films liegt leider nur in Stereoton vor, lediglich die französische Originalversion wurde im Surround-Sound abgemischt.Wer gerne in phantastischen Welten voller Eigenheiten und Entdeckungen und Stimmungen eintaucht und auch vor schwarzem Humor und absolut schrägen Einfällen nicht zurückschreckt, dem sei dieses Meisterwerk wärmstens empfohlen. Wer diesen Film nicht gesehen hat, hat wirklich etwas verpasst.Ausführliche Inhaltsangabe: Schon bei der ersten Begegnung Julies mit Louison, bei der dieser im Treppenhaus den Kindern der Tapiocas kleine Kunststückchen mit Seifenblasen und Zigarettenrauch präsentiert, knistert es zwischen den beiden Außenseitern. Als ein aufdringlicher Postbote kurz darauf ein Päckchen mit Keksen für Julie überbringt, lädt sie Louison zum Teetrinken in ihre Wohnung ein. Dabei erfährt sie, dass er Zirkusclown von Beruf war und mit dem dressierten Affen "Dr. Livingstone" auftrat. Eines Tages jedoch verschwand Livingstone. Louison fand nur noch seine Überreste - man hatte ihn aufgegessen. Daraufhin bewarb er sich auf die Anzeige von Julies Vater. Neben einigen Erinnerungen und Kostümen besitzt Louison noch die singende Säge, mit der er damals auftrat. Er holt das außergewöhnliche Instrument hervor, Julie packt ihr Cello aus, und im Duett spielen sie Livingstones Lieblingslied. Als Julie Louison danach vor ihrem Vater warnen will, schläft dieser schon: Sie hatte zu Beginn des Treffens aus Eitelkeit ihre Brille abgenommen und in ihrer Kurzsichtigkeit die Dose mit dem Schlaftee aus dem Regal genommen. Sie bringt den Clown in seine Wohnung und schließt sorgfältig ab, damit ihm in der Nacht nichts geschehen kann.Am nächsten Tag repariert Louison bei Mademoiselle Plusse die quietschenden Bettfedern. Währenddessen klauen die Kinder der Nachbarn eine ihrer Unterhosen von der Wäscheleine, die schließlich auf einem Laternenmast landet. Louison holt das Wäschestück mit Hilfe eines bumerangartigen Klappmessers, das er "den Australier" nennt, zurück.Julie versucht unterdessen, ihren Vater dazu zu bewegen, Louison am Leben zu lassen, doch der Metzger lässt sich nicht erweichen. Kurzentschlossen sucht Julie Hilfe im Untergrund: Sie steigt in die Kanalisation, wo die rebellische Vegetarierorganisation der "Troglodisten" vermutet wird. Dort wird sie auch bald von einem Trupp Froschmänner aufgegriffen, die in ihr allerdings eine Spionin vermuten. Erst die Aussicht auf 30 Säcke Mais im Keller ihres Vaters lässt die Troglos aufhorchen. Julie erklärt sich bereit, im Tausch gegen den Mais Louison zu seiner eigenen Sicherheit zu kidnappen.In der gleichen Nacht lockt Tapioca nach Absprache mit dem Metzger die eigene Schwiegermutter ins Treppenhaus, indem er heimlich ihr Wollknäuel die Treppe hinunterrollt. Dort wartet Clapet mit seinem Metzgerbeil und versucht, die alte Frau mit Grimassen zu erschrecken: Er will sie zum Schreien bringen, damit auch Louison aufwacht und in die Falle läuft. Doch die Rechnung des Metzgers geht nicht auf. Statt Louison kommt Robert Kube die Treppe herunter. Caplet bemerkt die Verwechslung erst, nachdem er Robert schon ein Bein abgeschlagen hat. Louison wacht am Morgen völlig unbehelligt auf, da er, wie Julie ihn bat, nun jeden Abend eine Kanne ihres Schlaftees trinkt, den sie als normalen Kräutertee ausgab.Am nächsten Tag gibt es wieder Fleisch zu kaufen. Die Tapiocas trauern beim Mittagessen um die Schwiegermutter, lassen es sich aber nichtsdestoweniger schmecken. Auch Robert bekommt seine Portion...Inzwischen dringen die Troglodisten über das Kanalisationssystem in den Keller ein und finden den Mais. Julie, die den Einsatz per Funk dirigierte, begibt sich zu Louison, um mit ihm die Ausstrahlung einer seiner früheren Auftritte im Fernsehen anzuschauen. Ihr Vater, der von der Sendung aus der Zeitung erfahren hatte, nutzt die Gelegenheit, Louison auf das Dach des Hauses zu locken: Er rüttelt an der Hausantenne, so dass der Empfang gestört wird. Als Louison den vermeintlichen Windschaden reparieren will, kommt es zum Kampf zwischen den beiden. Julie folgt ihnen auf das Dach, kann aber nichts ausrichten. Erst ein weiterer Selbstmordversuch Aurore Interligators kann den Kampf stoppen: Ihr Mann kann sie zwar unversehrt aus einer ihrer komplexen Suizidkonstruktionen befreien, die diesmal aus einer Kombination von Würgeschlinge, Selbstschussanlage und Schlaftabletten besteht, übersieht aber den aufgedrehten Gasherd, als er das Licht anschaltet - es kommt zur Explosion, Teile des Hauses brechen zusammen, Caplet rutscht mit einem um seinen Fuß geschlungenen Kabel die Hauswand hinab. Julie eilt zu ihrer Funkanlage, die jedoch von dem Postboten entdeckt wurde. Als dieser sie anfällt, wirft der gerade eintreffende Louison erneut seinen "Australier": Er durchtrennt das Kabel einer Deckenlampe, die auf dem Kopf des Postmanns landet.Doch nun müssen sich Louison und Julie vor den restlichen Hausbewohnern verschanzen. Auch Julies Vater ist mittlerweile wieder auf den Beinen und verteilt Hackwerkzeuge an die Meute. Er will seine Tochter lebendig und Louison tot.Das Pärchen verschanzt sich in einem Badezimmer. Als die Situation immer bedrohlicher wird, kommt Louison auf die Idee, alle Ritzen des Raumes mit ihren Kleidern abzudichten und die Rohre aufzubrechen. Im Nu füllt sich die Kammer mit Wasser. Als die Verfolger durch die Tür brechen, kommt ihnen eine ungeheure Flutwelle entgegen und spült sie die Treppe hinunter.Unterdessen haben die Troglos bemerkt, dass sie fälschlicherweise Mademoiselle Plusse in einem Sack entführt haben, da diese gerade zum Zeitpunkt des Überfalls in Louisons Zimmer war, um, inzwischen auch um den liebenswerten Clown besorgt, nach ihm zu sehen. Der wieder zu Bewusstsein gekommene Postbote und Robert Kube senden eine fingierte Funkmeldung an die Troglos, die sie dazu bringen soll, in einen Hinterhalt zu laufen. Als die Froschmänner erneut den Müllschacht hinaufklettern, wird der Vordermann vom Postboten erschossen. Doch gerade zu dem Zeitpunkt, wo Louison und Julie scheinbar verloren auf den Überresten des eingestürzten Badezimmerbodens stehen und unter ihnen Caplet und der Rest der Meute lauern, kommen die Vegetarier durch die Decke und werfen den Beiden ein Netz zu. Julie kann hinaufklettern. Der Postmann, der mit seiner Pistole auf die Troglos schießen will, setzt sich selbst außer Gefecht, da die Kinder zuvor den Lauf mit Leim verstopften und die Waffe beim Abdrücken explodiert.Mademoiselle Plusset hat unterdessen den "Australier", der mit den Wassermassen die Treppe hinuntergeschwemmt wurde, gefunden, und gibt ihn Clapet. Wie erwartet, kann dieser mit dem Wurfmesser nicht umgehen und verfehlt Louison. Stattdessen kehrt die Klinge direkt zu ihrem Ausgangspunkt zurück: Sie bleibt mitten in der Stirn des Metzgers stecken.Nach diesem Showdown führt der nächste Schnitt direkt auf das Dach des nunmehr ruinösen Hauses. Nichtsdestoweniger ist die Szenerie zum ersten Mal dem nahe, was man als Idylle bezeichnen kann: Bei Sonnenschein, mit Schirmen gegen einen von Wind getragenen braunen Staub geschützt, setzen sich Julie und Louison mit ihren Instrumenten auf das Dach und spielen "ihr" Lied, während die Kinder der Tapiocas hinter ihnen ihre in der Musik versunkenen Bewegungen imitieren.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

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