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Der Pianist - Deluxe Edition

Der Pianist - Deluxe EditionDer Pianist - Deluxe Editionim Umlauf
Handlung:Pianist Wladyslaw Szpilman ist vor allem durch seine Chopin-Interpretationen berühmt geworden. Er arbeitet als Musiker beim Warschauer Rundfunk und lebt mit seiner Familie in wohlhabenden Verhältnissen, bis Hitler Polen 1939 den Krieg erklärt. Schon kurze Zeit später, nach der Kapitulation Polens, bekommen die Szpilmans - wie andere Mitglieder der jüdischen Bevölkerung - schmerzhaft den Judenhass der Nazis zu spüren. Demütigungen, Schläge und Exekutionen auf offener Straße sind an der Tagesordnung. Das Vermögen der Szpilmans wird konfisziert, zusammen mit den anderen polnischen Juden sperren die Deutschen sie ins Warschauer Ghetto.
Wladyslaw weigert sich, eine Position als von den Nazis eingesetzter Aufseher innerhalb des Ghettos einzunehmen, lieber verdient er als Klavierspieler in einem heruntergekommenen Café etwas zum Lebensunterhalt der Familie dazu. Doch 1942 werden seine Eltern und Geschwister ins Konzentrationslager gebracht. Ihn selbst rettet ein polnischer Kollaborateur vor der Deportation. Nun beginnt sein einsamer Kampf ums Überleben: er schuftet in einem Bautrupp, schmuggelt Waffen für die Untergrundbewegung, flieht aus dem Ghetto, bevor der jüdische Aufstand von den Nazis blutig niedergeschlagen wird. Endlich findet er Unterschlupf in einer alten Villa. Doch ausgerechnet die ist von deutschen Offizieren zu einem militärischen Hauptquartier umfunktioniert worden. So wird der misshandelte und halbverhungerte Szpilman eines Tages von einem der deutschen Offiziere auf dem Dachboden entdeckt. Doch statt ihn zu foltern oder zu töten, fordert er ihn auf, Klavier zu spielen...
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
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Art: DVD Video
EAN: 0828765003995
FSK: 12
Hülle: Digipak mit Schuber (3er 24mm)
Jahr: 2002
Erscheinungsdatum: 04.06.2003
Anzahl Medien: 3
Regie:Roman Polanski
Darsteller:Thomas Kretschmann
Adrien Brody
Richard Ridings
Udo Kroschwald
Peter Rappenglück
Axel Prahl
Wanja Mues
Daniel Caltagirone
Frank Finlay
Joachim Paul Assböck
Ronan Vibert
John Bennett
Andrew Tiernan
John Keogh
Darsteller:Zbigniew Zamachowski
Land:Deutschland / Frankreich / England / Polen
Regionalcode:2
Genre:Drama
Hersteller:Universum Film
Laufzeit:ca. 143 min
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:deutsch für Hörgeschädigte
englisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Animiertes DVD-Menü
Ausführliche Dokumentation inkl. Interview mit Roman Polanski und Hintergrundmaterial der Dreharbeiten und Archivaufnahmen des Warschauer Ghettos
DVD-Menü mit Soundeffekten
Internationale Foto- und Postergalerie
Kapitel- / Szenenanwahl
Kinotrailer
Musik-CD mit einem Titel von 'Wladyslaw Szpilman - The Original Recordings of The Pianist' und 2 Titeln von 'The Pianist - Soundtrack'

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Filmrezensionen
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Der PianistAuthor: Sylvia Dörflinger
Ein jüdischer Musiker überlebt das Warschauer Ghetto:1939 herrscht in Polen geschäftiges Treiben. Dass die Deutschen einmarschiert sind und das Land annektiert haben, versucht die Zivilbevölkerung so weit wie möglich zu ignorieren. Lediglich die polnischen Juden bekommen bereits die Härte des Regimes zu spüren. Etliche Repressalien erschweren ihnen den Alltag.Der junge jüdische Pianist Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody), genannt Wladek, spielt für den Warschauer Rundfunk. Mitten in das Musikstück hinein donnert plötzlich Geschützfeuer. Als Wladek nach Hause kommt, findet er seine Eltern und Geschwister in heller Aufregung. Sie sind dabei, zu packen und überstürzt zu fliehen, doch Wladek kann sie beruhigen. Beim Abhören eines verbotenen Radiosenders erfahren die Szpilmans, dass England und Frankreich in den Krieg gegen Deutschland eingetreten sind. Nun schöpfen sie wieder Hoffnung, dass sie bald schon wieder ein normales Leben führen können.Noch empfinden sie die Bedrohung durch die Deutschen nicht sonderlich. Sie denken lediglich über die Praktikabilität der Verordnungen nach, die ihnen das Leben schwer machen und vertrauen darauf, dass die Besatzer nur eine vorübergehende Erscheinung sind. Erst, als sie alle gezwungen werden, in der Öffentlichkeit einen Davidsstern zu tragen und bekannt gemacht wird, dass sie in ein Ghetto umziehen müssen, dämmert den meisten, dass sie in Gefahr sind.Bis zum 31.10.1940 müssen sich alle Warschauer Juden im Ghetto eingefunden haben, das eigentlich viel zu klein ist, um eine so große Anzahl Menschen aufzunehmen. Zum Entsetzen der Eingepferchten wird eine hohe Mauer um das ganze Gebiet gezogen, Hunger und Armut greifen schnell um sich. Einige Juden werden von den Deutschen für die Ghettopolizei rekrutiert. Auch Wladek und sein Bruder Henryk werden angesprochen, weigern sich aber, weil sie nicht gegen ihre Glaubensbrüder vorgehen wollen. Wladek und seine Familie müssen immer wieder willkürliche Erschießungen und brutale Gewalt mitansehen. Auch die Eingesperrten selbst verrohen zusehends. Es geht nur noch um das nackte Überleben. So kommt es, dass die Menschen sich gegenseitig das letzte Essen rauben. Tag für Tag liegen neue Tote auf den Straßen, über die man steigen muss, wenn man vorwärtskommen will.Durch einen Bekannten bei der Ghettopolizei können die Szpilmans bis zum Schluss arbeiten und bleiben so von einem Abtransport verschont, doch schließlich kommt die Reihe auch an sie. Als Wladek auf dem Weg zu einem der bereits überfüllten Güterwaggons ist, der die Gefangenen zu einem Lager bringen soll, reißt der Bekannte ihn aus der Menge und bedeutet ihm, zu verschwinden. Von nun an schlägt Wladek sich mit Hilfe einiger Widerständler, die sich für ihn in große Gefahr begeben, durch."Der Pianist" ist ein preisgekrönter Film, der versucht, die wohlbekannte Geschichte der Judenverfolgung im Dritten Reich aus Sicht eines Einzelnen zu schildern. In den meisten anderen Filmen zu diesem Thema geht es darum, nicht nur Einzelschicksale zu beleuchten, sondern auch die Masse der Verfolgten und Ermordeten zu betonen und allen gerecht zu werden.Das ist hier nicht der Fall. Zwar spielen auch im vorliegenden Film eine große Menge Statisten mit und es werden immer wieder Opferzahlen genannt, doch das Geschehen bleibt auf das Wahrnehmungsfeld von Wladek Szpilman beschränkt. So werden etwa die Aktivitäten des jüdischen Widerstandes im Warschauer Getto nicht detailliert wiedergegeben. Nur die Anfänge, an denen Wladek noch beteiligt ist, werden beschrieben. Den letzten Kampf zwischen Juden und Deutschen bekommt er nur noch von Ferne aus einer konspirativen Wohnung mit, in der ihn Freunde versteckt halten.Auch das Kriegsgeschehen wird lediglich in Ansätzen beleuchtet. Da Wladek nur selten Zugang zu Informationen hat, weiß er nicht, wie der Krieg läuft und ob er sich jemals wieder aus seinem Versteck herauswagen kann.Adrien Brody stellt den Pianisten Szpilman hervorragend dar. Er zeigt, dass es kein weiter Schritt vom leichtlebigen Musiker zum auf seine Instinkte reduzierten Schattenwesen ist. Die deutschen Soldaten und Offiziere, die für das Warschauer Getto zuständig waren, werden als die mitleidlosen, grausamen und sadistischen Schlächter gezeigt, die sie auch in der Realität waren. Allerdings wird in "Der Pianist" nicht außer Acht gelassen, dass es auch einige wenige gegeben hat, die nicht dem Herdentrieb folgten und sich für das Tun ihrer "Kameraden" schämten oder den Verfolgten sogar heimlich halfen.Insgesamt leisten alle Darsteller Hervorragendes. An der Glaubwürdigkeit der Figuren gibt es keinerlei Zweifel. Auch technisch ist "Der Pianist" sehr gelungen. Eine detailgetreue, authentisch wirkende Ausstattung und Kulisse und gut umgesetzte Spezialeffekte vermögen den Zuschauer in die Welt des Warschauer Gettos zu versetzen. Dennoch bleibt eine ständige Distanz zwischen Betrachter und Protagonisten, die nur in wenigen kurzen Sequenzen unterbrochen wird. So zum Beispiel als ein Mädchen, das mit hunderten Mitgefangenen auf den Abtransport wartet, um seinen verstorbenen Vogel weint oder eine alte Frau verzweifelt und müde auf einen Mann einschlägt, der ihr das Essen gestohlen hat.Der Zuschauer lernt den Pianisten nicht kennen. Zwar dreht sich die ganze Geschichte um Wladyslaw Szpilman und seinen Überlebenskampf, aber man erfährt fast nichts über seine Sehnsüchte. Als Charakter bleibt er flach. Das liegt möglicherweise an der Buchvorlage, in der der Autor ebenfalls scheinbar unbeteiligt und sachlich sein Schicksal aufschreibt.Man kann das Grauen, das Entsetzten und den Schmerz der Opfer nachempfinden, aber Roman Polanski als Regisseur hat es nicht geschafft, eine Identifikation mit ihnen zu ermöglichen. Dies lässt den Schluss zu, dass "Der Pianist" seine Auszeichnungen zu einem großen Teil aus Respekt vor den Opfern und vor dem Leiden des Wladyslaw Szpilman erhalten hat.Technisch und schauspielerisch perfekt, aber für einen Spielfilm zu distanziert.Trotzdem sehenswert.
Quelle: www.filmbesprechungen.de
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Weitere Informationen zu Der Pianist finden Sie hier.

 

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