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Der Todesengel aus der Tiefe

Der Todesengel aus der TiefeDer Todesengel aus der Tiefenicht verfügbar
Handlung:Angus (Sewell) und Lily (Gugino) schlagen sich in Irland mehr schlecht als recht von einer Kirmes zur anderen durch. Ein reicher, alter Seemann zeigt ihnen eines Tages auf seinem Schloß seinen wertvollsten und zugleich tödlichen Besitz: eine leibhaftige Meerjungfrau - die Mörderin seiner Ehefrau - die er in einem riesigen Aquarium gefangen hält. Angus wittert Ruhm und Reichtum. Er stiehlt die Nixe, um sie nach Amerika zu verkaufen, doch da beginnt der Horror erst ... Ein Nervenkitzel, der Sie an ihren Sitz fesseln und bis ins Knochenmark.
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
für 7 Tage zzgl. Versandkosten. Je weitere 7 Tage nur 1,00 EUR
Art: DVD Video
EAN: 4030521309876
FSK: 16
Hülle: Amaray Case
Jahr: 2001
Erscheinungsdatum: 22.01.2002
Anzahl Medien: 1
Regie:Sebastian Gutierrez
Darsteller:Carla Gugino
Rufus Sewell
Jim Piddock
Land:USA
Originaltitel:Mermaid Chronicles Part 1: She Creature
Regionalcode:2
Genre:Thriller
Hersteller:Columbia Tristar Home Entertainment
Laufzeit:ca. 86 min
Typ:DVD-5
Verpackung:Amaray Case
Bildformat:16:9 (1.78:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 5.0
Englisch: Dolby Digital 5.0
Untertitel:arabisch
Untertitel:bulgarisch
deutsch
dänisch
englisch
finnisch
griechisch
hebräisch
hindi
holländisch
isländisch
norwegisch
polnisch
schwedisch
tschechisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Animiertes DVD-Menü
DVD-Menü mit Soundeffekten
Filmkommentare
Fotogalerie
Kapitel- / Szenenanwahl
Kinotrailer
Making Of

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Filmrezensionen
Der Todesengel aus der TiefeAuthor: Michael Matzer
Gediegener Historic Horror.Angus (Sewell) und Lily (Gugino) schlagen sich in Irland mehr schlecht als recht von einer Kirmes zur anderen durch. Ein reicher, alter Seemann zeigt ihnen eines Tages auf seinem Schloß seinen wertvollsten und zugleich tödlichen Besitz: eine leibhaftige Meerjungfrau - die Mörderin seiner Ehefrau - die er in einem riesigen Aquarium gefangen hält. Angus wittert Ruhm und Reichtum. Er stiehlt die Nixe, um sie nach Amerika zu verkaufen, doch da beginnt der Horror erst...Zur Handlung:Irland um 1905: In einer Monstrositätenshow stößt Captain Woolrich auf eine Meerjungfrau. Leider stellt sie sich als unecht heraus, verkleidet und aufgezäumt (C. Gugino). Wie er der Darstellerin Lily und ihrem Partner und Boss Angus verrät, hat Woolrich eine absolut echte Meerjungfrau in seinem Landhaus an der Küste. Klar, dass man sich das Weltwunder gleich mal ansehen will. Dieses Wesen, das in einem Tank haust und unter Wasser atmen kann, wäre natürlich der absolute Hammer für Angus\' kleine Freakshow. Er beschließt, das Wesen zu klauen. Leider erleidet Woolrich bei dieser Freveltat einen Herzinfarkt. Unter größter Geheimhaltung schafft man die Nixe an Bord des nächsten Segelschiffs, das New York City anläuft. Leider hat Angus nicht mit den unsichtbaren Eigenschaften der Nixe gerechnet. Sie sieht aus wie jede Nixe aus dem Bilderbuch, so dass man sie füttern kann, ohne gebissen zu werden. Doch verfügt sie über telepathische Kräfte, die nacheinander die Mannschaft und das Showpersonal unter ihren Bann zwingen. Wir verfolgen diese unmerkliche Entwicklung durch die Augen von Lily. Diese war nicht immer bei der Show, sondern früher eine Hure oder Mätresse. Einer ihrer "Bekannten", Miles, begegnet ihr auf dem Schiff und konfrontiert sie mit ihrer Vergangenheit. Sie wünschte, er würde sie in Ruhe lassen, und schon ist er verschwunden!Nur wenige Minuten später wird die entflohene Nixe an Deck eingefangen – völlig besoffen und bewegungsunfähig. Kein Wunder: Sie hatte den total alkoholisierten Miles gefressen und wurde vom Alkohol außer Gefecht gesetzt. Lily kann es nicht fassen, als die Nixe ihr Miles\' Ring vor die Füße spuckt. Eine Kannibalin an Bord.Als wäre dies noch nicht genug der Vorzeichen kommenden Unheils, bemerkt Lily zu ihrer grenzenlosen Verblüffung, dass sie schwanger ist. Sie hatte sich für unfruchtbar gehalten (und das hatte Miles ihr auch vorgehalten). Sie spürt, wie sich die Nixe manchmal ihres Geistes bemächtigt, ist aber machtlos gegen den hypnotischen Befehl, ihre Hände um den Hals ihres Geliebten zu legen.Doch auch der Kapitän erliegt dem Bann der Sirene. Anders als Odysseus gibt er dem Sirenenbefehl nach und setzt einen Kurs, der nicht nach New York City führt, sondern genau in jene Gewässer, die laut der Karte von Captain Woolrich die "Verbotenen Inseln " genannt werden. Dort lauert die Brut der Königin der Sirenen und wartet auf neue Menschennahrung...Gesamteindruck:Wenn man bedenkt, dass dieser nette Horrorstreifen nur 3,5 Millionen Dollar Produktionskosten beansprucht hat, so kann man das Ergebnis nur bewundern. Sicher, es mag ein oder zwei Mikrosekunden geben, in denen die Spezialeffekte nicht so elegant und glaubwürdig aussehen, wie man das von SFX-Fabriken wie ILM gewohnt ist. Aber hier ja auch nicht George Lucas\' Factory der Wunder gewirkt, sondern allenfalls Sam Winstons Animatronics-Werkstatt: Das sind die Leute, die die Attrappen und Puppen lebensecht aussehen lassen – insbesondere dann, wenn die Kamera ganz nah heranfährt und Details überzeugend wirken müssen. Sam Winston erklärt alle interessante Details und – oh ja! – Geheimnisse selbst im Kommentar. Den sollte man also erst nach dem Ansehen des Films einschalten, sonst wirkt der Zauber nicht...Ein Remake:Der Streifen ist das Remake innerhalb einer Serie von Remakes. Alle Originale stammen aus dem Archiv von Sam Arkoff, an dem dessen Sohn Lou die Rechte hält. Als Hommage an Sam Arkoff ist als Heim des Captain Woolrich jenes schaurige Haus an der Küste zu sehen, das in "Tales of Terror" auftaucht. (Weitere vier Remakes sind in der Programmvorschau der DVD zu finden.)"She Creature" ist also das Remake des Fünfziger-Jahre-Klassikers "War of the Colossal Beast", von dem wohl die wenigsten Zuschauer etwas gehört haben dürften. (Aufgepasst: In der Freakshow zu Beginn des Films ist ein Plakat mit einem Hinweis auf diesen Originalfilm zu sehen!). Sam Winston weist ausdrücklich auf die Besonderheiten des Films hin: Dies ist der erste Film über Merjungfrauen, in dem die Titelfigur eine Menschenfresserin ist. Offenbar hat Regisseur Gutierrez nichts mit Märchenfiguren à la "Arielle" im Sinn. Und auch die Brüste der Nixe sind nicht heuchlerisch mit irgendwelchen Muscheln oder Tangtentakeln abgedeckt, sondern als weiblich zu erkennen.Da das Monster der Aufhänger für den ganzen Film ist, musste es auch entsprechend intensiv konzipiert und gestaltet werden. Die dabei eingesetzten Tricks kann man im Regiekommentar erfahren. Die Konzeption ist etwas anderes: Die kannibalische Nixe verfügt über einen kompletten Lebenszyklus, der sich den verblüfften Figuren erst im Laufe der Handlung enthüllt – und dem Zuschauer stets neue selige Überraschungen verschafft. Zunächst ist die Nixe eine ganz normale Meerjungfrau, aber immerhin verfügt sie bereits über telepathische Kräfte. Als Captain Woolrichs alte Gattin im Prolog die Nixe besucht, weiß sie bereits, dass sie trotz ihrer ca. 50 Jahre wieder schwanger ist. Da sie es nicht glauben kann, will sie von der Nixe die Wahrheit wissen. Die Wahrheit jedoch erweist sich als tödlich.- Dies ist ein Vorausverweis auf Lillys eigene Schwangerschaft, die ihr ebenso unmöglich erscheint.In der zweiten Lebensphase ist die Nixe ein Menschenmädchen – allerdings nur in einer einzigen Vollmondnacht. Sie wird, wen wundert\'s, zum Spielball der Matrosen. Die Rache folgt auf dem Fuß: Ihre dritte Lebensphase ist "Die Königin der Brut", ein stachelbewehrtes Monster, das vampirhafte Gelüste besitzt und darauf ist, seine Nixenbrut zu füttern – mit Menschenfleisch, versteht sich.Was in einer Atmosphäre à la Edgar Allan Poe ("Arthur Gordon Pym aus Nantucket", "Hop-Frog") beginnt, endet also mit einer stilechten Hammerfilm-Monster-Show. Das ist laut Regisseur Gutierrez vollauf beabsichtigt. Erinnerungen an "The Monster from the Black Lagoon", das Jack Arnold so effektvoll zum Leben erweckte, werden ebenfalls wach.Die Darsteller:Für das begrenzte Budget konnte man keine Stars engagieren. Das Augenmerk galt zudem der Erschaffung eines guten Monsters. Dennoch kann auch die zweite Garde in einer klugen Inszenierung ausgesprochen wirkungsvoll zum Tragen kommen, wie dieser Streifen beweist. Alle Männer werden ihrer Figur gerecht, und hier gibt\'s keine Überraschungen. Auch die menschliche Nixe, gespielt von Rya Kihlstedt, ist nicht sonderlich beansprucht: Sie hat nur zwei Wörter zu sprechen und ansonsten nur fotogen zu plantschen.Die wichtigste Darstellerin ist daher mit weitem Abstand Carla Gugino. Sie spielt ihre Lily unglaublich gut, abwechslungsreich, engagiert und mitreißend. Allein wegen ihr möchte man sich den Film mehrmals ansehen. Sie hat beispielsweise einen langen Monolog zu sprechen, der sie am Rande des Wahnsinns zeigt. Jump-Cuts – also Sprünge im Bild, die die Figur nur um wenige Zentimeter versetzen – verdeutlichen ihre geistige Zerrüttung. Sie steht deutlich unter dem telepathischen Einfluss des Monster, das in der Nixe lauert. Und zudem ist sie auf wundersame Weise auch noch schwanger geworden. Mögen ihre Zeilen auch nicht von Shakespeare stammen, so ist Carla Guginos Performance eindeutig einer höheren Qualitätsstufe als eines Horrorfilms wert. Zu einem Hamlet reicht\'s nicht, aber zu einer Ophelia allemal.Die DVD: Ausnahmsweise wird der Zuschauer hier mit dem englischen Original und sogar englischen Untertiteln beglückt. So ist das Verständnis der ursprünglichen Bedeutungen der Sätze von Lily und Angus möglich. Auch die Regiekommentare sind untertitelt. Man kommt sich vor wie im Schlaraffenland – und das in einem B-Horror-Movie!Der Sound entspricht zwar nicht Sechskanal-DTS, kann aber immerhin mit Dolby Digital 5.0 fünf Kanäle ansprechen (keinen Subwoofer). Das Bild ist einwandfrei, Artefakte gibt\'s keine. Als Zusatzinfos finden sich Filmografien drei Akteuren und dem Regisseur Gutierrez. Ein superkurzes Making-of von gerade mal 2,25 Minuten Länge zeigt die errichteten Bauten auf der Soundstage (das Woolrich-Haus, alles unter Deck usw.), das Creature und ein Mini-Interview mit Gutierrez. Eine umfangreiche Fotogalerie trägt ebenfalls zum positiven Eindruck bei.Bemerkenswert ist das Titelbild der DVD. Oberhalb des grünen Wasserspiegels ist die humanoide Nixe zu sehen, darunter jedoch die gespiegelte Fratze des Monsters. Man muss das Bild auf den Kopf stellen, um sich diesen Spiegeleffekt gut zu Gemüt zu führen. Die beigelegte Broschüre bietet mehrere Szenenfotos und die kompletten Titel aller 28 Kapitel.Fazit:Dass der Horror nicht unbedingt in der Gegenwart angesiedelt sein muss, stellt dieser gediegen gemachte B-Horror-Streifen aus der Arkoff-Winston-Produktion unter Beweis. Und dass "Historienhorror" nicht automatisch Dracula meint, zeigt das ausgetüftelt erfundene Monster: Es ist telepathisch, menschlich, schön, sexy und absolut tödlich. Der spannenden Story zu folgen, macht wirklich Vergnügen. Dass man auch menschlich bewegt, ist vor allem der hervorragend spielenden Carla Gugino zu verdanken. Die DVD ist für einen B-Horrorfilm ungewöhnlich gut ausgestattet.Pro: spannend, überraschend, gute Hauptdarstellerin(nen), gut realisiertes Monster (Sam Winston!), guter Regiekommentar. Kontra: Making-of nur superkurz.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Der Todesengel aus der Tiefe finden Sie hier.

 

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