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Der Volltreffer - The Sure Thing

Der Volltreffer - The Sure ThingDer Volltreffer - The Sure Thingnicht beschaffbar
Handlung:Bevor Gibson (John Cusack) wieder zurück ans College geht, will er es in den Semesterferien noch einmal so richtig krachen lassen. Sein bester Freund Lance (Anthony Edwards) in Kalifornien hat auch gleich die zündende Idee parat: Er kennt jede Menge Traumfrauen. Vor allen Dingen eine ganz bestimmte, die ein wahrer "Volltreffer " sein soll. Ganz heiß auf ein paar wilde Wochen unter kalifornischer Sonne nimmt Gibson die nächste Mitfahrgelegenheit Richtung Westen. Wenn er jedoch gewusst hätte, dass er sich die Rückbank mit seiner prüden Studienkollegin Alison (Daphne Zuniga) teilen muss, hätte sich Gibson vielleicht anderes entschieden. Beide können sich nicht ausstehen, und so wird die lange Fahrt zum reinen Nervenkrieg. Bis beide auf einmal entdecken, dass sie sich doch viel sympathischer sind, als sie zunächst dachten...
Bewertung:noch keine
zzgl. Versandgebühr 2,50 EUR und Versandkosten. 14 Tage Widerrufsrecht!
Art: DVD Video
EAN: 4006680023649
FSK: 12
Hülle: Amaray Case
Jahr: 1985
Erscheinungsdatum: 08.04.2003
Anzahl Medien: 1
Regie:Rob Reiner
Darsteller:John Cusack
Anthony Edwards
Tim Robbins
Daphne Zuniga
Viveca Lindfors
Fran Ryan
Nicolette Sheridan
Land:USA
Originaltitel:The Sure Thing (USA 1985)
Regionalcode:2
Genre:Komödie
Hersteller:Kinowelt Home Entertainment
Laufzeit:ca. 91 min
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (1.78:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 1.0 Mono
Englisch: Dolby Digital 1.0 Mono
Italienisch: Dolby Digital 1.0 Mono
Spanisch: Dolby Digital 1.0 Mono
Untertitel:deutsch
italienisch
portugiesisch
spanisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Kapitel- / Szenenanwahl
Kinotrailer

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Filmrezensionen
Der VolltrefferAuthor: Jens Hamp
Die Liebe zum Teenie-Film klingt mit dem fortschreitenden Alter immer mehr ab. Oder liegt das sinkende Interesse doch nur an der ins Bodenlose sinkenden Qualität der hollywood-geprägten Teenie-Filmen? Wenn man an seine Jugend zurückdenkt, muss man jedoch immer wieder feststellen, dass es "damals" zahllose Filme gab, die sowohl das Herz erwärmen konnten als auch einen zum Lachen bringen konnten. Gebannt schaute man in die Fernsehzeitung und hoffte Titel wie "Ferris Bueller\'s day off" oder "Risky Business" zu entdecken, die man "damals" für sein Leben gern guckte.Doch im Gegensatz zu den Hollywood-Produktionen, die Tom Cruise und Matthew Broderick in die Star-Regionen erhoben, wurde ein absolut gleichwertiger - wenn nicht sogar besserer - Film immer in den Hintergrund gedrängt. "The sure thing" (zu deutsch: "Der Volltreffer" - der mittlerweile von RTL 2 den Titel "gnadenlos verliebt" verpasst bekommen hat) hat bisher ein allzu langes Dornröschen-Dasein fristen müssen...Walter Gibson ist ein Neuling am College und hat sich sogleich mit seiner ersten "College-Liebelei" ein unmögliches Los ausgesucht. Die strebsame Alison Bradbury ist jedoch das genaue Gegenstück des Partylöwen und kann jegliche Gefühle für den unglücklich Verliebten bei weitem nicht erwidern. Eine erste unerfüllte Liebschaft hinter sich und Walters Ego tendiert gegen den Nullpunkt. Zur Aufheiterung erhält er aber eine unwiderstehliche Einladung ins sonnige Kalifornien, um dort den absoluten Volltreffer in Sachen Frau zu treffen. Keine Fragen, keine Schuldgefühle und auch keine Verantwortung. Die perfekte Nacht scheint gesichert zu sein und kann so die verbleibenden Gefühle für Alison vergessen machen.Die am schwarzen Brett kurzerhand gefundene Mitfahrgelegenheit erweist sich jedoch als Wink des Schicksals: Alison ist die Fahrerin in den entfernten Sonnenstaat und befindet sich auf dem Weg zu ihrem langjährigen Freund Jason - einem erfolgreichen Jura-Studenten, der sein Leben bereits perfekt geplant hat. Und auch auf der langen Reisen scheint das Schicksal immer wieder seine Hände im Spiel zu haben, nach und nach entwickeln die beiden Gefühle füreinander, die sie aber gekonnt mit ihren Sticheleien überspielen...Der Versuch von Romantik-Komödien-Spezialist Rob Reiner - der neben der Kult-Komödie "When Harry met Sally" mit "Stand by me" vielleicht die beste Stephen King Verfilmungen abgeliefert hat (wobei mit "Misery" eine weitere überragende King-Verfilmung aus seinem Schaffenskreis stammt!) - sich auf dem zumeist oberflächlichen Gebiet der Teenie-Komödien zu beweisen, wurde in den Anfängen müde belächelt. Doch nach und nach erkannten die Kritiker sowohl die herausragenden Darsteller - dazu wie immer später mehr - als auch die überaus gut gelungene Inszenierung.Sicherlich geht die Geschichte von "the sure thing" - für die sich Stephen Bloom und Jonathan Roberts von Frank Capras "It happend one night" haben inspirieren lassen - nicht in die Analen der Filmgeschichte ein. Sie ist ebenso vorhersehbar wie altbacken: Zwei gänzlich verschiedene Charaktere müssen zwangsweise eine gemeinsame Reise antreten und merken nach und nach, dass sich zwischen all ihren Anfeindungen ein unübersehbares Gefühl der Liebe aufgebaut hat. Zaghaft versucht man erste Annäherungen, um selbige wieder durch neue Sticheleien zu kaschieren. Wie sich die Geschichte abschließend auflösen wird, dürfte kein allzu großes Geheimnis sein. Wir befinden uns in einer Hollywood-Produktion und selbige finden in 99% ihrer Fälle ein Happy End. Doch entgegen dem neuen Trend das Happy End notfalls mit dem Holzhammer hinzubiegen, fällt der Schluss wundervoll ruhig aus. Und nur soviel sei gesagt: Nicht Julia Stiles in "10 things I hate about you" war die erste, die ihren Herzallerliebsten Heath Ledger durch einen literarischen Erguss (zurück-)erobern konnte. Doch trotz all der Altbackenheit weiß Reiner seinen Film gekonnt zu inszenieren. Versehen mit einer gehörigen Portion Humor und amüsanten Wortduellen zwischen Alison und Walter entwickelt sich eine Romanze, die man in sein Herz schließen wird. Gekonnt wird der Griff in die tiefsten Kitschregion vermieden und auch über die teilweise typischen Inszenierungsweisen der Achtziger kann man getrost hinwegsehen. Ein Wohlfühl-Film wie er im Buche steht.In Sachen Musik bietet der Film klassische Eighties-Untermalung, irgendwas zwischen Rod Stewart ("Infatuation"), Huey Lewis and the News ("The Heart of Rock & Roll") und Lionel Ritchie ("Penny Lover") ertönt immer im Hintergrund und versüßt die einzelnen Szenen. Wenn dann letztendlich auch noch die Eagles mit ihrem "Heartache tonight" aufspielen, werden zahllose Jugendliche erbost aufheulen. Ja, damals gab es noch keine Britney Spears, die mit ihren grottigen Songs Filme verunstalten konnte. Und auch die coolen Rockbands, deren mittelmäßigen Songs perfekt für die heutigen Teenie-Komödien geeignet sind, werdet ihr nicht finden. Damals hatte man noch lange Haare, nannte sich Sammy Hagar (dem ein oder anderen vielleicht als Mitglied von Van Halen bekannt) und steuert mit "two sides of love" einen ziemlich rührseligen Song für den Soundtrack bei.Die männliche Hauptrolle wurde mit dem damals unbekannten John Cusack besetzt, der dank "the sure thing" seinen Ruf als perfekter Darsteller für Teenie-Filme (u.a. auch "Class" und "Das darf man nur als Erwachsener") sichern konnte und seine Stellung als hervorragender Akteur mit Rollen in "High Fidelity" und "Americas Sweathearts" in den letzten Jahren festigen konnte. Doch auch schon unter den Fittichen von Rob Reiner zeigt Cusack eine gute Darbietung. Er beweist, dass nicht alle Akteure in einem Teeniefilm untalentiert sein müssen und weiß so geschickt seinen Charme einzusetzen. Tingelnd zwischen der Coolness in Person gekoppelt mit einer enormen Portion Zynismus und einem traurigen Spät-Teen - der langsam weiß, seine wahre Liebe gefunden zu haben - kann Cusack absolut überzeugen und ist somit einer der Hauptpunkte, die für das Gelingen des Filmes verantwortlich sind.Ebenso hervorragend weiß sich Daphne Zuniga - die im Nachhinein lediglich noch durch ihre Rolle als Prinzessin Vespa in Mel Brooks herrlicher Science-fiction-Verarsche "Spaceballs" im Gedächtnis geblieben ist und sich ansonsten mit Gurken wie "Die Fliege 2" über Wasser hält - in Szene zu setzen. Ist sie zu Beginn noch strebsam und arrogant, wandelt sie sich zielsicher zum wahren Volltreffer des ganzen Filmes. Ihre Blicke, wenn sie erkennt, dass ihre Liebe zu Jason wohl doch nur ein Luftschloss war und langsam in sich zusammenstürzt sind einfach wundervoll natürlich. Und wenn sie nach dem Versuch des Dosenstechens befreit rülpsen muss, erscheint selbiges einfach nur liebenswert.Im Gegensatz zu den prächtig ausgewählten Hauptdarstellern, verblassen jedoch die Nebendarsteller zu dem üblichen Beiwerk. Sei es ein junger Tim Robbins (u.a. "The Player" und "Mission to Mars") in einem Kurzauftritt als Gary Cooper (Nein, nicht die verstorbene Hollywood-Legende!) oder Anthony Edwards (u.a. "Emergency Room") als Walters Freund Lance, alle spielen annehmbar, ragen aber bei weitem nicht aus der Masse heraus und dienen zumeist nur als Staffage für die herrlichen Frotzeleien zwischen Walter und Alison...Fazit - A sure thing comes once in a lifetime... but the real thing lasts forever.Wenn man einen abschließenden Blick auf "the sure thing" wirft muss man wohl oder übel gestehen, dass der Teenie-Film nur in den seltensten Fällen ähnlich herausragend war, wie im Jahre 1985 unter der Regie von Rob Reiner. Im Gegensatz zu den heutigen Machwerken verkauft Reiner seine Hauptfiguren nicht als verblödete Teenies, deren einzige Gedanken sich um das Thema Sex drehen, sondern verleiht ihnen einen liebevollen Charakter, der den Zuschauer einfach zum Mitfühlen einlädt.Daher: Sich einfach auf der Couch gemütlich zurücklehnen und den Film genießen.Angemerkt sei noch, dass dank "the sure thing" endlich eine in Amerika weitverbreitete Art und Weise sein Bier zu trinken ihren Weg in deutsche Gefilde gefunden hat. In zwei Szenen versucht sich Alison am Dosenstechen und während ihr erster Versuch noch kläglich scheitert, ist sie bei einem gelangweilten Abend mit Jason schon eine wahre Meisterin. Schlicht und einfach Szenen, die köstlich anzusehen sind und den (jetzigen) Kultstatus des Filmes um einiges gefördert haben...
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Der Volltreffer finden Sie hier.

 

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