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Die Bestie aus dem Weltraum

Die Bestie aus dem WeltraumDie Bestie aus dem Weltraumnicht verfügbar
Handlung:Auf dem Rückflug von der Venus stürzt ein Raumschiff der U.S. Army vor Sizilien ins Meer. Einziger Überlebender ist Colonel Calder (William Hopper) - so scheint es zunächst. Aus dem Wrack wird auch ein hermetisch abgedichteter Container geborgen, aus dem eine glibberige Masse entweichen kann. Über Nacht erwächst daraus ein furchterregendes Monster von gigantischer Größe. Verzweifelt ruft Calder die Armee zu Hilfe, um das Monster zu bekämpfen. Die Bestie hat sich auf die obersten Mauern des Kolosseums geflüchtet. Doch es braucht mehr als Waffen von Menschenhand, um die teuflischen Kräfte aus dem Unbekannten zu bändigen und die Welt vor der kompletten Zerstörung zu retten.
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
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Art: DVD Video
EAN: 4030521118577
FSK: 12
Hülle: Amaray Case
Jahr: 1957
Erscheinungsdatum: 09.07.2002
Anzahl Medien: 1
Regie:Nathan Juran
Darsteller:William Hopper
Sirpa Lane
Joan Taylor
Vassili Karis
Lucio Rosato
Land:USA
Originaltitel:Twenty Million Miles to Earth (USA 1957)
Regionalcode:2
Genre:Science Fiction
Hersteller:Columbia Tristar Home Entertainment
Laufzeit:ca. 79 min
Typ:DVD-9
Verpackung:Amaray Case
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 1.0 Mono
Englisch: Dolby Digital 1.0 Mono
Italienisch: Dolby Digital 1.0 Mono
Untertitel:deutsch
dänisch
englisch
finnisch
griechisch
italienisch
norwegisch
polnisch
portugiesisch
schwedisch
tschechisch
türkisch
ungarisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:2 Dokumentationen
Kapitel- / Szenenanwahl
Kinotrailer

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Filmrezensionen
Die Bestie aus dem WeltraumAuthor: Günther Lietz
Ray Harryhausen war zu seiner Zeit einer der größten Fachleute für Animationen und mit seinen Filmen Inspiration für viele namhafte Trickspezialisten, die uns heute im Kino verzaubern. In Filmen mit Harryhausen-Beteiligung spielen vor allem die Stop-Motions-Sequenzen die Hauptrolle. Rückwirkend gesehen lässt diese Technik den modernen Cineasten nur milde lächeln, gibt es doch nur noch ganz wenige Filme, die in mühsamer Handarbeit gedreht werden.Zum Inhalt: Die USA haben eine Rakete zur Venus geschossen, die bei ihrer Rückkehr mit einem Meteor kollidiert und beim Rücksturz zur Erde vor der sizilianischen Küste notlandet. Das Unglück überlebt nur Colonel Calder (William Hopper). Sofort nach seiner Rettung, macht er sich auf die Suche nach einem versiegelten Zylinder, in dem ein Tier der Venus eingesperrt ist. Doch genau diesen Zylinder öffnet ein kleiner Italiener und verkauft den Inhalt.Der neue Besitzer des Tiers ist erstaunt über das schnelle Wachstum der Kreatur, die wie ein Tier behandelt wird, aber eine fast menschliche Intelligenz besitzt. Sie flieht aus ihrem Gefängnis, wird gejagt, verletzt und in einem Labor angekettet. Kein Wunder, dass die Kreatur - Ymir genannt - bei der erst besten Gelegenheit flieht. Es beginnt eine wilde, dramatische Jagd durch Rom...!Regisseur Nathan Juran hat mit diesem Film keinen großen Wurf geschafft, sorgt aber für angenehme Kurzweil. Dank Harryhausens Talent ist der Ymir ziemlich gut in Szene gesetzt und besitzt Charakterzüge, die ihn sehr sympathisch werden lassen. Wie einst King Kong erobert er die Herzen der Zuschauer im Sturm, darf aber auf kein Verständnis von Seiten seiner Jäger her hoffen. Die hübsche Fast-Ärztin steckt den Ymir in eine Schublade - "Ih, hässlich" -, wo Verständnis doch viel mehr bringen würde. Auch der smarte Calder sieht in dem Alien nur ein Monster. Allein dem Zuschauer ist die Wahrheit vorbehalten, die Dank Ray Harryhausen transparent wird.Die Geschichte ist ein wenig flach und William Hopper - ein gutaussehender Blondschopf, der in Deutschland als Detektiv durch die Endloswiederholung von "Perry Mason" auf Kabel 1 bekannt ist - macht nicht mehr, als gut auszusehen, sich eine Zigarette nach der anderen anzustecken und den Beschützer für die Dame seines Herzens zu spielen. Also gutes, altes Hollywood-Kino im Stil von "King-Kong" oder "Das Ding aus dem Sumpf". Ein nostalgisch verklärter Blick ist bei diesem Schwarzweißfilm Pflicht und lässt vom goldenen Zeitalter des Kinofilms (Ende 50er Jahre und die ganzen 60er Jahre) träumen.Die DVD ist eher spartanisch ausgestattet, das Menü langweilig und die Trailer nicht der Rede wert. Interessant ist dagegen die Dynamation-Werbung, die uns eindrucksvoll zeigt was der Farbfilm mit einst moderner Tricktechnik fertig bringt. Dabei geht es vor allem um die Verbindung von Animation und Realfilm, die anhand von Sindbads siebtem Abenteuer - einer der alten Klassiker - vorgeführt wird.Schmuckstück und Perle der DVD ist jedoch die Filmdokumentation über Ray Harryhausens Schaffen. In der fast einstündigen Dokumentation erfährt man über Harryhausens erste Schritte, wie seine Eltern ihn unterstützten, was seine Kollegen über ihn denken und wie er den modernen Film prägte. Harryhausen ist ein Macher alter Schule, und wer gerne hinter die Kulissen von Hollywood sehen möchte, kommt um diese Dokumentation nicht herum. Stellt sich die Frage, was hier Bonusmaterial ist: Die Dokumentation oder der Film. Das wird wohl der eigene Geschmack entscheiden müssen.Technisch gesehen besitzt die DVD drei Tonspuren - Englisch, Deutsch und Italienisch - die nur in Mono vorhanden sind. Das Bild - der Film ist schwarzweiß - ist scharf und angenehm zu betrachten, also von guter Qualität. "Die Bestie aus dem Weltraum" kann im Format 16:9 genossen werden. Es gibt eine kurze Sequenz, in der die deutsche Synchronisation durch den englischen Originalton ersetzt und untertitelt wird. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um einige Sekunden nachträglich zugefügten Film, den man nicht mehr nachsynchronisieren konnte oder wollte.Unter Strich bleibt eine empfehlenswerte DVD, die vor allem für Fans alter Hollywoodfilme und Ray Harryhausens geeignet ist.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Die Bestie aus dem Weltraum finden Sie hier.

 

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