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Die Verurteilten

Die VerurteiltenDie Verurteiltennicht beschaffbar
Handlung:Im Jahre 1946 wird der Bankdirektor Andy Dufresne wegen Doppelmordes in das Shawshank Gefängnis eingeliefert. Dort schließt er allmählich Freundschaft mit Red, der eine lebenslängliche Haftstrafe abbüßen muß. Red ist es auch, der den introvertierten Andy aus seinem Schneckenhaus herausholt. Schon bald berät Dufresne die Wärter in finanziellen Fragen und darf daraufhin die Gefängnisbücherei auf Vordermann bringen. Ein brutaler Mord an einem Mithäftling spitzt jedoch die Lage wieder dramatisch zu...
Bewertung:noch keine
zzgl. Versandgebühr 2,50 EUR und Versandkosten. 14 Tage Widerrufsrecht!
Art: DVD Video
EAN: 4012050404383
FSK: 12
Hülle: Amaray Case
Jahr: 1994
Erscheinungsdatum: 09.09.1999
Anzahl Medien: 1
Regie:Frank Darabont
Darsteller:Morgan Freeman
William Sadler
Clancy Brown
Tim Robbins
Gil Bellows
Bob Gunton
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Drama
Hersteller:Laser Paradise
Laufzeit:ca. 140 min.
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 3.0 Surround
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 3.0 Surround
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Animiertes DVD-Menü
Biographien Crew
Kapitel- / Szenenanwahl
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Filmrezensionen
Die VerurteiltenAuthor: Jens Hamp
Filme, die im Kino gänzlich floppten und nur verspätet zu ihrem wohlverdienten Ruhm kommen, gibt es leider viel zu wenige - zumeist verbleibt den Filmen nur der Ruf eines Geheimtipps. Doch kein Film konnte wohl einen derartigen Erfolg im Nachhinein erreichen, wie die Stephen King Verfilmung "The Shawshank Redemption" (zu deutsch: Die Verurteilten"). Trotz einer siebenfachen Nominierung für den Oscar [Die Konkurrenz war dank "Forrest Gump" zu übermächtig] und zahllosem Kritiklob mieden die Massen die Kinosäle. Die Produktionskosten von 25 Millionen Dollar wurden in den USA mit Ach und Krach eingespielt und in Deutschland fanden sich nicht einmal 500.000 Zuschauer um Morgan Freemans und Tim Robbins Knastalltag zu begutachten.Eine Schande - doch nach dem "The Shawshank Redemption" in die Videotheken geliefert worden ist, konnte langsam der verspätete Erfolg einsetzen. Durch Mundzumundpropaganda wurde er so in der Gunst der Zuschauer zum besten Film der Neunziger [in der internationalen Filmdatenbank (www.imdb.com) rangiert "The Shawshank Redemption" nach über 120.000 Wertung auf Platz zwei der besten Filme hinter "The Godfather"] gewählt - und ließ so (u.a.) den Kultfilm "Pulp Fiction" weit hinter sich. Aber wieso? Ist dem bis dato nahezu unbekannten Frank Darabont [zuvor führte er lediglich bei "Burried alive" und der Stephen King Episode "The woman in the room" Regie und schrieb einige Drehbücher] wirklich ein derartiger Geniestreich gelungen oder reagierte das Publikum ein weiteres Mal über und kürte einen gefühlsduseligen Hollywood-Knaststreifen zu ihrem Favoriten? Der Film:Lebenslänglich! Zweimal! Ein Urteil, das im Jahre 1948 den Bankier Frank Dufresne aus seinem sorgenfreien Leben reißt. Unschuldig verurteilt für den Mord an seiner Frau und ihrem Liebhaber. Zu verbüßen in Shawshank, einem berüchtigten Knast in Maine, in dem bereits die ersten Minuten zu einer höllischen Qual werden. Die Mitgefangenen setzen auf den ersten der Neuen, der seine Nerven verlieren wird, und unter der Dusche wird man von den "Schwestern" angemacht, um letztendlich in einer dunklen Ecke der Wäscherei vergewaltigt zu werden.Das Leben in Shawshank könnte schwerer nicht sein. Einzig und alleine die Freundschaft zu dem Farbigen Ellis Boyd Redding - von allen nur Red genannt - hält Andy über Wasser. Red, der ein hohes Ansehen in Shawshank genießt, kann seinen Mitgefangenen gegen eine kleine Gegenleistung nahezu alles besorgen. Doch allzu große Wünsche hat Andy gar nicht: Lediglich einen kleinen Gesteinshammer - zum Modellieren von Figuren - und eine Zahnbürste möchte er besorgt bekommen.Und auch seine anderen gefängnisinternen Tätigkeiten heben Andy von den anderen Mitgefangenen ab - voller Eifer versucht er eine passable Bibliothek aufzubauen - und wahrt so die letzten Bruchstücke seiner Menschlichkeit, die ansonsten durch die unmenschlichen Gegebenheiten - sei es von Seiten der Gefangen als auch von der Seite der Wärter - schon längst zerbrochen wäre...Schon eines kann man vorwegnehmen: Das Meisterwerk, das die Kritiker aus "The Shawshank Redemption" gemacht haben, ist der Film letztendlich nicht. Er ist groß - keine Frage. Und einen Platz unter den wichtigsten Filmen der Neunziger hat er auch ohne Zweifel verdient. Aber die gewisse Note, um letztendlich die Höchstwertung zücken zu können, fehlt jedoch in gewissen Maßen.Doch schal muss man Frank Darabonts Werk gar nicht machen. Nach zahllosen missglückten Versuchen ein Werk von Stephen King auf die Leinwand zu bannen [Ausnahmen wie "Shining", "Stand by me" und "Misery" sind leider sehr rar gesät] erwählte Darabont eine weitere Episode aus Kings Novellensammlung "Frühling, Sommer, Herbst und Tod" ["Stand by me" entstammte bereits dieser Sammlung und "Apt Pupil" wurde im Jahre 1997 für die Leinwand adaptiert], die für den Meister des Horrors ungewöhnlich erscheint: Ein Gefängnisdrama. Schon die literarische Vorlage hat dem Leser einen intensiven Einblick in das Geschehen eines Gefängnisses geboten. Doch Darabont schaffte das Unmögliche: Er intensivierte den Blick auf den Gefängnisalltag und driftete nicht in die Regionen des Betroffenheitskitsches ab [ganz im Gegensatz dazu seine zweite Stephen King Gefängnis-Adaption "The green Mile"].Bereits die ersten Einblicke in das Gefängnis offenbaren dem Betrachter die kalte Grausamkeit. Die Insassen schließen Wetten darauf ab, welcher der Neunankömmlinge als erster die Nerven verlieren wird. Ein übergewichtiger Insasse ist der "Gewinner". Verzweifelt schreit dieser nach seiner Mutter - wird von den anderen Mitinsassen verhöhnt. Um ihn zu beruhigen rücken die Wärter an und prügeln ihn mit ihren Knüppeln zur Ruhe - bewusstlos wird er in seine Zelle zurückgetragen. Die Geschehnisse in der ersten Nacht werden derartig schonungslos und direkt von der Kamera eingefangen, dass der Betrachter mit einem Kloß im Hals das weitere Geschehen verfolgt. In der nächsten Szene des Filmes muss man letztlich erfahren, dass der Neuling von dem Wärter zu Tode geprügelt worden ist. Der Schädel wurde durch die zahllosen Schläge mit dem Knüppel zertrümmert.Aber auch ansonsten kreiert Darabont in seiner Literatur-Verfilmung kein rosarotes Bild des Alltags hinter den schwedischen Gardinen. Ohne einen Schleier des Schweigens berichtet Red aus dem Off von den Vergewaltigungen, die Andy erleiden muss. Die Kamera fährt zwar langsam vom Geschehen weg - lässt nur noch die Geräusche der Prügelei erklingen und zeigt im Nachhinein die physischen Wunden Andys. Ruhig erklingt nur noch Reds Stimme. Er muss dem Zuschauer leider sagen, dass dies leider kein Märchen ist, dass er liebend gerne sagen würde, dass Andy seinen Kampf gegen die "Schwestern" gewonnen hätte.Entgegen der berechtigten Vermutung verkommt "the Shawshank Redemption" trotz derartig drastischer Szenen nicht zu einem reißerischem Machwerk, das versucht mit möglichst unhumanen Szenen die Betroffenheit des Zuschauers zu erhaschen. Die übrigen Szenen werden derartig ruhig inszeniert, dass man von der elegantesten Form der Lethargie sprechen kann. Doch auch die ruhigen Erzählstimmen - hierbei tritt vor allem Red / Morgan Freeman in den Vordergrund - sorgen dafür, dass der Film nicht unnötig an Tempo und reißerischen Momenten gewinnt. Darabont geht einen Mittelweg. Zeigt die unmenschlichen Zustände in Shawshank und setzt diesen die Freundschaft von Red und Andy entgegen. Sie erscheint zu keinem Zeitpunkt überemotionalisiert oder gestelzt, bildet einen beruhigenden Gegenpol und zeigt, dass die letzten Fünkchen Menschlichkeit in Shawshank nicht zerstört werden können.Ebenso ein Garant für die Ruhe: Die wundervolle Kameraführung von Roger Deakins [ansonsten sind vor allem seine Arbeiten für die Coen-Brüder (u.a. "Fargo" und "the man, who wasn\'t there") bekannt], die hier und da in langen Kamerafahrten schwelgt, und die ruhige und unpathetische Musik von Thomas Newman [am bekanntesten sind wohl seine Melodien für die Sam Mendes Filme "American Beauty" und "Road to Perdition].Die Geschehnisse im Film erscheinen gerafft und zeitlos. Dank fehlender Zeitangabe verliert der Zuschauer - genau wie die Gefängnisinsassen - schnell das Gefühl über Raum und Zeit. Man beobachtet den Mikrokosmos des Gefängnisalltages, sieht einzelne Ereignisse und muss erschrocken feststellen, dass bereits mehrere Jahre verstrichen sind. Einzig und alleine die wachsende Freundschaft zwischen Red und Andy überdauert die Jahre. Sie werden vertrauter. War es in den Anfangszeiten noch Red, der dafür sorgte, dass Andy einen Job außerhalb der gewohnten Wäscherei zugesprochen hat, kann dieser sich durch sein finanzielles Talent schnell einen eigenen Status erkämpfen. Er erledigt die Steuererklärungen für die Gefängniswärter, berät diese in Bezug auf ihr Vermögen und kann dank seiner Hartnäckigkeit dafür sorgen, dass Shawshank eine bessere Bibliothek zugewiesen wird.[SPOILER]Der Kritikpunkt, der wohl letztendlich dafür sorgt, dass "The Shawshank Redemption" die absolute Höchstwertung verwehrt bleibt, dürfte der etwas zu rosarote Abschluss des Filmes sein. Ist die Flucht Andys aus dem Hochsicherheitsgefängnis noch genial inszeniert - und ehrt zugleich die ehemalige Sex-Göttin Rita Heyworth [zuvor konnte man ansatzweise ihre weiblichen Qualitäten in einem kurzen Filmausschnitt aus "Gilda" begutachten], deren Poster an Andys Wand mit einer äußerst wichtigen Funktion bedacht wird - und auch die Rückkehr Reds in die unvergitterte Welt erscheint äußerst glaubwürdig und gefühlvoll, das endgültige Finale driftet jedoch in eine traumhaften Wiedervereinigung der beiden Freunde ab.Den grauen und grausamen Knastalltag konnten sie hinter sich lassen, ihr Wiedersehen findet an einem Strand der mexikanischen Stadt Zihuatanejo statt. Sicherlich kann man dies als wunderschönen Kontrast zum vorhergeschehen Teil der Geschichte betrachten. Zunächst die einengenden Gefängnismauern und nun der pazifische Ozean - die weite Freiheit des Meeres. Aber gerade in diesem Punkt hat Stephen King eine wesentlich bessere Abschlusssituation geschaffen als Frank Darabont in der filmischen Umsetzung - und ansonsten kann man sich nahezu uneingeschränkt sicher sein, dass der Film die Novelle um eine entscheidende Nasenlänge übertrifft: King lässt das Geschehen vor Reds Flucht nach Mexiko abbrechen, lässt ihn in Hoffnungen und Träumen schwelgen. Eine Entscheidung, die man um einiges mehr begrüßt - erscheint sie doch weniger träumerisch-verklärt als das Filmende.[SPOILER-ENDE]Das wahre Geheimnis des Filmes dürfte wohl das herausragende Schauspielensemble sein, das mit Tim Robbins [bekannt als Regisseur von "dead man walking" und nun auch Oscar-Gewinner für "Mystic River"] einen äußerst vielschichtigen Hauptdarsteller inne hat. Voller Selbstbeherrschung wandelt er als Andy Dufresne durch die Szene. Vollführt mit hoffnungsvollen Blick das Kunststück und lässt seine Figur als menschliches Wesen - eingepfercht in einem Käfig voller Raubtiere - erscheinen.Die großartige Darstellung von Robbins wird jedoch von einem Morgan Freeeman [u.a. "Sieben"] in Höchstform noch weit in den Schatten gestellt. Mit melancholischen Blicken und voller innerer Ruhe scheint er über dem Geschehen zu schweben. Er wirkt wie ein alter weiser Mann - unterstützt durch die Kommentierung des Geschehens aus dem Off -, der sein Schicksal akzeptiert zu haben scheint. Zwar konnte Freemans Glanzvorstellung auch seine dritte - mehr als berechtigte - Oscar- Nominierung [ansonsten: "Street smart" und "Driving Mrs. Daisy"] nicht in eine Auszeichnung verwandeln. Aber die Gunst der Zuschauer konnte der farbige Akteur nach "The Shawshank Redemption" endgültig gewinnen.In den Nebenrollen stechen vor allem der zweifach Oscar-nominierte James Whitmore [der eine gewisse Ähnlichkeit mit Spencer Tracy hat und u.a. in John Hustons "Asphalt-Dschungel mitspielte und für seinen Auftritt als Harry S. Trueman (in "Give ‚em hell, Harry!") Oscar nominiert worden ist] als Senior-Häftling Brooks und William Sadler [u.a. bekannt als Bösewicht in "Stirb langsam 2"] als stotternder Heywood hervor. Während Whitmore durch eine eigene Film-Episode sein großes Können gänzlich ausspielen kann, muss sich Sadler leider auf das Agieren aus dem Hintergrund beschränken. Viel zu wenig Spielzeit für seine Figur Heywood sorgt leider dafür, dass Sadler erneut nicht aus dem Schatten der Stars heraustreten kann und auch weiterhin ein Dasein als Schauspieler zweiter Klasse fristen muss. So konnte William Sadler auch in Darabonts Nachfolgefilm "The green Mile" leider nur eine kleine Rolle ergattern.Die DVD:Nachdem die beiden zuvor veröffentlichten Auflagen der DVD von EuroVideo entweder durch einen unfreiwillig gekürzten Film [bei der ersten Auflage fehlten knapp vier Minuten des Filmes] oder aber durch fehlende Extras glänzten, wagte man im Juni einen erneuten Versuch einem der besten Filme der Neunziger gerecht zu werden.Der erste Blick auf den Silberling lässt bereits Großes erwarten: Die MENÜS sind durchaus ansprechend gestaltet und werden mit der wundervoll beruhigenden Musik des Filmes untermalt. Aber bereits der nächste Blick ins Kapitel-Menü lässt den Betrachter erschrecken. 137 Filmminuten werden in 8 KAPITEL unterteilt. Eine Frechheit, die immerzu darin gipfelt, dass man die gewünschten Szenen mit der Vor- oder Rückspulfunktion des DVD-Players suchen muss. Verblasste Erinnerungen an die Zeit der Videokassette werden unfreiwillig erweckt und lassen bereits die Hoffnungen auf eine ansprechende Umsetzung des Bildes und des Tones schwinden.Die deutsche Synchronisation des Filmes liegt sowohl im Dolby 5.1 als auch im 2.0 Format vor. Aber trotz aller Klarheit der Stimmen, muss man im Vergleich zu der Originalfassung - die leider nur im Dolby 2.0 Format vorliegt - feststellen, dass die Synchronfassung äußerst leise abgemischt worden ist. Ein Mangel, der zwar durch das Erhöhen der Lautstärke ausgemerzt werden kann, aber trotz alledem ärgerlich ist.Abgerundet wird das Bild in Bezug auf die Sprache des Filmes mit einer deutschen Untertitelspur, die die gesprochenen Dialog überaus akzeptabel wiedergibt - aber dies sollte bei einer DVD wohl mittlerweile zum Standard gehören.Scharf erscheinen die Bilder und lassen dem Film nicht anmerken, dass er bereits neun Jahre auf dem Buckel hat. Doch auch hier muss der kritische Betrachter einen Wermutstropfen in Kauf nehmen: Viel zu dunkel - die ursprüngliche Farbgestaltung von "The Shawshank Redemption" ist schon äußerst dunkel gewählt - erscheint das Bild an einigen Stellen des Filmes. Zwar artet das Ganze noch nicht in ein erschwertes Suchen der Filmdetails aus, aber auch hier muss man die Tatsache als ärgerlich und unnötig einstufen.Ebenso schwach fällt das Gesamtbild des Silberlings in Bezug auf die Extras aus. Angefangen bei einer kleinen Trailer-Show [kurze Appetizer für "Das Experiment", "Girlfight" und "Gangster No. 1"], die noch nicht einmal einen Appetitanreger für den Hauptfilm enthält; über eine Vorstellung der wichtigsten Darsteller [Tim Robbins, Morgan Freeman, William Sadler und Bob Gunton werden honoriert], die bei einem Morgan Freeman nur mit einer schnöden Auflistung der Filmrollen aufwartet; bis hin zu einem völlig unnötigem Dolby Digital Test, wird Magerkost in Sachen Hintergrundinformationen geboten. Selbst die Darstellung von fünf Filmfehlern [Goofs] erscheint bei "The Shawshank Redemption" so uninteressant, dass man schnell aus dem Extras-Menü flüchten möchte. Aber einen großen Pluspunkt kann die DVD dennoch sammeln. Mit "Countdown" ist ein Kurzfilm auf dem Silberling enthalten, der einen ungewöhnlichen Suizid darstellt. In knapp acht Minuten verfolgt man das einfallsreich-ruhige Geschehen um Heinz Hoenig in schwarz-weißen Bildern. Wieso der Kurzfilm letztendlich auf der DVD zu "die Verurteilten" gepackt worden ist, bleibt zwar äußerst fraglich - denn weder die Thematik hat etwas mit dem Hauptfilm zu tun, noch andere filmische Eigenschaften sprechen für eine Verbindung mit "the Shawshank Redemption" -, was aber zählt ist das Ergebnis. Gänzlich ohne Worte erzeugt der Regisseur und Drehbuchautor Marcel-Kyrill Gardelli eine intensiv-lethargische Stimmung, die mit einem herausragenden Absch(l)uss gekrönt wird.Fazit - Fear can hold you prisoner. Hope can set you free.Ein Knastfilm, der nicht in unnötigen Pathos oder kitschige Gefühlsduseleien verfällt, sondern ohne rosarote Hollywoodfarbe einen realistischen Blick auf die Geschehnisse innerhalb der Gefängnismauern wirft. Ob Darabonts Werk letztendlich der ganz große Film ist, zu dem er von Kritikern und Zuschauern gemacht worden ist, muss jeder für sich entscheiden. Denn Frank Darabont inszenierte abseits des Hollywood-Trubels ein filmisches Meisterwerk, das man unzweifelhaft gesehen haben muss. Und eines kann man sich gewiss sein. Den Titel des besten Gefängnisfilmes streicht "The Shawshank Redemption" ohne Zweifel ein.Allein schon der niedrige Preis von knapp 10 Euro spricht eindeutig dafür, dass man sich "the Shawshank Redemption" für seinen DVD-Player kauft. Der Film ist ein kleines Meisterwerk, das seinen Platz im Film-Olymp sicher hat, so dass die "schwächere" technische Seite und das Nichtvorhandensein von interessanten Extras ohne größere Probleme ausgeblendet werden können.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

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