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Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt

Echoes - Stimmen aus der ZwischenweltEchoes - Stimmen aus der Zwischenweltim Lager
Handlung:Auf einer Party lässt sich Familienvater Tom aus Spaß hypnotisieren. Durch eine leichtsinnig platzierte posthypnotische Nachricht erhält er plötzlich Zugang zu anderen Dimensionen des Bewusstseins. Vor allem der Geist eines Mädchens, der keine Ruhe finden kann, nimmt immer wieder Kontakt zu Tom und seinem Sohn auf. Um selbst wieder ein normales Leben führen zu können, muss er schließlich einen brutalen Mord aufgeklärt und eine vergrabene Leiche gefunden haben. Doch der Killer, mit dessen blutrünstiger Tat alles begann, ist Tom bereits auf den Fersen.
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
für 7 Tage zzgl. Versandkosten. Je weitere 7 Tage nur 1,00 EUR
Art: DVD Video
EAN: 4011976653332
FSK: 16
Hülle: Amaray Case
Jahr: 1999
Erscheinungsdatum: 05.10.2000
Anzahl Medien: 1
Regie:David Koepp
Darsteller:Kevin Bacon
Liza Weil
Kevin Dunn
Illeana Douglas
Kathryn Erbe
Jenny Morrison
Conor O´Farrell
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Thriller
Hersteller:Highlight Video
Laufzeit:ca. 95 min
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Surround
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:deutsch
englisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Biographien Crew
Booklet
Interviews
Kinotrailer
Making Of
Musikvideo(s)
TV-Spots
Textbeiträge

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Filmrezensionen
Echoes - Stimmen aus der ZwischenweltAuthor: Patrick Joseph
Die schwächste und zugleich erlösendste Phase von „Stir of Echoes“ (1999) sind die letzten fünfzehn Minuten in denen Regisseur David Koepp den Vorhang öffnet, all das, was der Film vorher an mystischer Spannung, atmosphärischer Sensibilität und gespenstischer Klaustrophobie aufbaute, innerhalb weniger Filmminuten an ein versöhnliches Ende preisgibt, das einerseits dem Schrecken ein Ende bietet, andererseits nicht gleichwertig erscheint für den vorherigen Schrecken ohne Ende. Denn mit welch meisterhaft elektrisierender Sicherheit Koepp seine Gruselgeschichte inszeniert, die sich dem gleichnamigen Roman von Richard Matheson bedient, ist bemerkenswert und liefert über die gewöhnlichen Stilmittel hinaus, vielfach Grund Augen und Ohren zu betäuben, um dem folgenden Schock zu entgehen.Thematisch werden sich viele an „The Sixth Sense“ (1999) erinnert fühlen, steht doch auch in Echoes der paranormale Kontakt zu Geistern auf der Schwelle zwischen Leben und Tod im Mittelpunkt der Ereignisse, als deren geeignetes Medium sich auch hier wieder ein Kind hervortut. Jake Witzky (Zachary David Cope) steht in ständigem Kontakt zu dem Geist eines jungen Mädchens. Der Sohn von Tom (Kevin Bacon) und Maggie (Kathryn Erbe) steht mit seiner seltsamen Gabe noch ziemlich allein da, bis sich sein Vater nach und während dem Hypnose-Versuchs seiner Schwägerin Lisa (Illeana Douglas) plötzlich geöffneten Türen und Toren des Bewusstseins gegenübersieht. Was als heiterer Spaß geplant war, entwickelt sich für Tom und seine Ehe zur psychischen Belastungsprobe.Das ganze Umfeld der Witzkys leidet unter der Begabung von Tom und Jake, während der kleine Junge völlig unbefangen auf die Erscheinungen der Parallelwelt reagiert, vermischen sich für seinen Vater geistiger Wahn mit okkultischer Besessenheit, gleichsam gefesselt und geplagt von den Erinnerungsfetzen in seinem Kopf, die er nicht mehr kontrollieren kann. Nur Maggie bleibt der Sinn für das Übersinnliche verborgen, das abnormale Verhalten ihres Mannes und die befremdliche Schweigsamkeit von Jake bringen nicht nur die zwei „Sehenden“ an die Grenze ihrer Belastbarkeit, droht doch so allmählich das Familienleben der Witzkys unter den Geister-Erscheinungen zu zerbrechen. Nach wie vor ist es das Bildnis eines jungen Mädchens, das nun auch Tom nicht mehr vergessen kann und deren körperlose Präsenz nur dann aus dem Leben der Witzkys verschwindet, sobald Tom hinter das Geheimnis gelangt, erfährt wie er dem Mädchen - wie er Samantha - helfen kann.Stück für Stück entwirrt der Film sein trügerisches Geheimnis, dessen Entschlüsselung zwar das primäre Bestreben der Hauptfiguren bleibt, jedoch nicht ausschließlich die gespenstische Faszination von Echoes ausmacht. Koepp liefert viel mehr das sorgsam konstruierte Gebilde eines familiären Umfelds, allen voran die Kleinfamilie Witzky, doch auch die Nachbarschaft, die Schwägerin, der Babysitter und nicht zuletzt ihr Haus gehören dazu und sind allesamt von den mysteriösen Ereignissen direkt oder indirekt betroffen. Koepp gelingt es einen düsteren Schleier über diese „kleine Welt“ zu legen, in der nichts so ist wie es scheint und in der hinter jedem Grabstein, jeder Mauer und jeder Person etwas Verbotenes zu finden ist. Dieser gedrückten, vorsichtigen, fast schon geheimnisvollen Atmosphäre ist es zu verdanken, dass Echoes so spielend leicht die Integration von Geistern gelingt, die in das intakte Leben einer Familie nachhaltig eindringen.Anders als „The Sixth Sense“ konzentriert sich Echoes nicht nur auf des Rätsels Lösung am Ende des Film, daher erreicht er auch nicht diesen erzähltechnischen Coup und jenen massiven Überraschungseffekt, der Shyamalans Gruselgeschichte über andere Vertreter des Genres hinaushebt und vor allem retrospektiv so genial platziert wirkt. Weiterhin strebt der Film keinerlei philosophisches Auseinandersetzen mit Leben und Tod an oder gibt sich gar romantisierten Poesie seiner filmischen Konkurrenz hin, der Shyamalan indes einen zutiefst religiösen Anstrich verpasst. Koepp erzählt seinen Film weitestgehend routiniert, verzichtet auf epische Breiten, denn im Mittelpunkt seines Film steht nach wie vor der simple Grusel auf allerhöchstem Niveau. Zudem brillieren die Darsteller, allen voran Kevin Bacon, der sich hier ein weiteres mal für tragende Hauptrollen empfiehlt. Verstörend die Besessenheit mit der sich Tom auf die Suche nach Samanthas Vergangenheit begibt, beeindruckend dargestellt von Bacon, der sich in Echoes auf einem schmalen Pfad zwischen Realität und Wahnsinn begibt. Zusammen mit Kathryn Erbe gelingt das Porträt einer Familie, die sich allmählich auseinanderlebt und deren reale Probleme aus paranormalen Erscheinungen resultiert.Sympathisiert man schnell mit den detailiert gezeichneten Figuren und ihrer unperfekten Natürlichkeit, verliert der Film niemals seine atmosphärische Dichte und den Hang zur Mystik, die niemals sinnentfremdet oder effekthaschend existiert, sondern jeweils über die Handlung der Geschichte ihre Berechtigung findet. Echoes ist solide inszeniertes Gruselkino, qualitativ jedoch weit über vielem was man sonst im Genre antreffen kann. David Koepps Film ist intelligent und vielschichtig zugleich, ohne dabei die filmische Magie erreichen zu können, die aus einem - beinahe oder bis auf wenige Ausnahmen - grandiosen Film einen magischen Kinomoment machen könnte.(4 von 5 Punkten)
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Echoes finden Sie hier.

 

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