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Ein Herz und eine Krone

Ein Herz und eine KroneEin Herz und eine Kronenicht verfügbar
Handlung:Auf Staatsbesuch in Rom stiehlt sich die schöne Prinzessin Anne (Audrey Hepburn) heimlich davon, um die ewige Stadt und das wahre Leben kennenzulernen... Völlig übermüdet schläft sie am Abend zwischen antiken Ruinen ein, wo sie der amerikanische Journalist Joe Bradley (Gregory Peck) findet und zu sich nach Hause bringt. Als er ihr am nächsten Tag die Stadt und ihre Geheimnisse zeigt, beginnt eine zauberhafte Romanze - eine der schönsten der Filmgeschichte
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
für 7 Tage zzgl. Versandkosten. Je weitere 7 Tage nur 1,00 EUR
Art: DVD Video
EAN: 4010884503159
FSK: 6
Hülle: Amaray Case
Jahr: 1953
Erscheinungsdatum: 01.02.2003
Anzahl Medien: 1
Regie:William Wyler
Darsteller:Gregory Peck
Audrey Hepburn
Eddie Albert
Harcourt Williams
Tullio Carminati
Hartley Power
Margaret Rawlings
Heinz Hindrich
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Komödie
Hersteller:Paramount Home Entertainment
Laufzeit:ca. 113 min
Verpackung:Amaray Case
Bildformat:4:3 schwarz/weiß
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 1.0 (Mono)
Englisch: Dolby Digital 1.0 (Mono)
Französisch: Dolby Digital 1.0 (Mono)
Italienisch: Dolby Digital 1.0 (Mono)
Spanisch: Dolby Digital 1.0 (Mono)
Untertitel:arabisch
bulgarisch
deutsch
dänisch
englisch
finnisch
französisch
griechisch
hebräisch
holländisch
isländisch
italienisch
kroatisch
norwegisch
polnisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Kapitel- / Szenenanwahl

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Filmrezensionen
Ein Herz und eine KroneAuthor: Patrick Joseph
William Wylers romantische Komödie aus dem Jahre 1953 gehört ohne Zweifel zu den ganz großen Klassikern des Hollywood-Kinos der 50er Jahre, die mittlerweile langsam aber sicher in Vergessenheit geraten. „Roman Holiday“ ist ein modernes Märchen, dessen Inhalt im Grunde ebenso zeitlos ist wie die emotionale Bandbreite mit der Wylers Film unterhält und aufgrund dieser Tatsache auch Jahrzehnte später noch berührt und fasziniert. Der Film erzählt die Geschichte der fiktiven Prinzessin Ann (Audrey Hepburn), die sich gegen die Konventionen ihrer adeligen Familie und ihre repräsentativen Aufgaben sträubt, denen sie während ihres jüngsten Besuchs europäischer Großstädte nachkommen muss. Der jungen Dame ist das höfische Leben zuwider, die ständigen Bevormundungen und Regeln ihrer bediensteten Erzieher und Berater erträgt sie nur schwer. Vielmehr ist die Prinzessin begeistert vom unbeschwerten Leben ihrer Gleichaltrigen, die völlig zwanglos die schönen Seiten des Lebens genießen dürfen, ohne dem königlichen Alltag Tribut zu zollen. Zurzeit gastiert die Prinzessin in Rom, einem Ort, der durch und durch von Lebendigkeit und italienischer Lebenslust getragen wird und lediglich den Regeln des „Dolce Vita“ unterliegt. Sommerliche Abende, gemütliche Stunden in traumhaften Cafes, Tanz, Gesang, Spaß. All dies scheint ihr vorenthalten zu bleiben, doch eines Nachts verlässt Ann ihr Anwesen und schleicht sich heimlich davon, auf der Suche nach Abenteuer, mitten in Rom. So naiv und unschuldig ihr Ausbruch aus dem goldenen Käfig auch erscheinen mag, letztlich wandelt Ann völlig auf sich allein gestellt in einer fremden Welt, die sie bisher nur durch eine unsichtbare Wand betrachten durfte. Es ist ihr Glück, dass der amerikanische Reporter Joe Bradley (Gregory Peck), die von einem Schlaftrunk benebelte Dame, auf einem der unzähligen antiken Gemäuer liegend auffindet und ihr Hilfe anbietet. Gegen seinen Willen landet die Prinzessin in seiner Wohnung, ohne das Bradley auch nur ahnt die augenscheinlich Betrunkene, könnte die Königliche Hoheit sein, die er am nächsten Morgen zu einem Interview treffen soll.Erst im Laufe des folgenden Tages erkennt Bradley wen er in seiner Wohnung nächtigen ließ, doch der gerissene Reporter beschließt weder seine Identität preiszugeben noch der Hauptperson seiner nächsten Titelstory zu verraten, dass er weiß wer sie ist. Prinzessin Ann, die sich von nun an als Anya Smith tarnt, entscheidet sich ihre neugewonnene Freiheit noch etwas länger auszukosten und sowohl Joe Bradley als auch sein Freund und Photograph Irving Radovich (Eddie Albert) werden ihre Hoheit dabei begleiten, während ein halbes Königreich nach seiner Prinzessin sucht. Es beginnt ein aufregender Tag, eine Erkundungstour der besonderen Art durch das wunderschöne Rom in dessen Verlauf zwei Menschen zueinander finden, die sich anderswo niemals begegnet wären.In der Tat besitzt Wylers „Roman Holiday“ nicht nur zwei Hauptdarsteller, sondern zumindest einen nicht unerheblichen dritten Star, die Stadt Rom. Für die damalige Zeit war es durchaus untypisch einen Film an seinen Originalschauplätzen zu realisieren, doch gerade die Authentizität, das unbeschreibliche Flair und die fühlbare Romantik der italienischen Metropole bilden den idealen Hintergrund für diese märchenhafte Erzählung. Es ist die seltene Mischung aus antiker Baukunst und modernem Esprit, welcher Rom zu einer solch einzigartigen Kulisse macht und Wylers Film eine unverwechselbare Note beschert. So sehr sich die stilvolle Eleganz und sichtbare Klasse auf den Bildern widerspiegelt bei denen es völlig unerheblich ist das sie schwarz-weiß sind, so sehr überträgt oder vereinbart sie sich mit dem Wesen der Schauspieler. Es war Audrey Hepburns erste große Filmrolle in Hollywood, die jener bis dahin am Broadway engagierten und weitgehend unbekannten Aktrice zu weltweiter Bekanntheit und schauspielerischem Ruhm verhalf. Prämiert mit dem Oscar begann Hepburns große Karriere, die nach „Roman Holiday“ lediglich eine logische Folge darstellte. Wylers Film profitiert von der Unverbrauchtheit seiner Hauptdarstellerin, deren jugendliche Unschuld, bezaubernder Charme und natürliche Schönheit den Erfolg des Films maßgeblich beeinflusst. Wie glücklich es war weder Elizabeth Taylor noch Gene Simmons für die Rolle zu besetzen, musste für Wyler von Beginn an zu erkennen gewesen sein, forcierte er doch die Laufbahn einer der amerikanischen Schauspiellegenden.Hepburn vereinnahmt die Leinwand für sich und begeistert durch Talent und Ausstrahlung, die nach einem starken männlichen Part verlangt, der sowohl komisch als auch gutaussehend ist, um den Aspekt der überschneidenden Genres zu erfüllen. Kein Wunder das zunächst Cary Grant die Rolle des Joe Bradley angeboten wurde, doch letztlich erweist sich Gregory Peck als ideale Wahl, da sich von Beginn an zwischen Peck und Hepburn eine stimmige Chemie entfaltet, die für den Film unverzichtbar ist. Als zurückhaltender Gentleman dem ernsteren Fach zugeordnet entwickelt Peck in „Roman Holiday“ eine beschwingte Leichtigkeit in seiner Darstellung, die voll auf die Atmosphäre des Films trifft. Wieder einmal ein Charakter mit Klasse, Stil und dem gewissen Maß an männlicher Stärke, die Gregory Peck zum perfekten Filmpartner der verletzlichen, unschuldigen Audrey Hepburn macht. Als einziger echter Nebendarsteller komplettiert Eddie Albert die Liste hervorragender Eigenschaften von „Roman Holiday“, dessen Figur des Photographen Irving Radovich den unterhaltsamen und ereignisreichen Tag der Prinzessin auf seinen Bildern dokumentiert. Alberts Figur ist die eines treuen Freundes, der im Grunde die Position des Zuschauers annimmt und das Geschehen aus nächster Nähe betrachtend festhält. Radovich dient dem Film als komische aber nicht lächerliche Figur, die durch seine Erscheinung für einige heitere Momente sorgt und schauspielerisch brilliert.William Wylers „Roman Holiday“ wird im Gegensatz zu vielen anderen modernen wie älteren romantischen Komödien durch einige Bausteine zusammengehalten, die der Film niemals außer Acht lässt. Die bezaubernde Geschichte, die auf einem Drehbuch von Dalton Trumbo beruht, steht im Mittelpunkt der Ereignisse und verlässt diesen Schauplatz zu keinem Zeitpunkt oder wendet sich anderen Handlungssträngen zu. Die ganze Aufmerksamkeit konzentriert sich auf den märchenhaften Tag der Prinzessin Ann in Freiheit, an dem so manch kuriose Augenblicke auf romantische Momente treffen und das Gezeigte sich einer gewissen Tragik zum Ende hin nicht verschließen kann. Diese Momente sind es, die Wylers Film zu einem wahren Klassiker werden lassen, der sich diese Bezeichnung auch wirklich verdient. Viel haben diese zauberhaften Augenblicke mit einer unvergleichlichen Audrey Hepburn zu tun wie auch der wunderschönen Aufnahmen von Rom. Es kommt gar nicht mal so sehr darauf an was an diesem Tag in Rom passiert, sondern vielmehr auf die Art der Inszenierung. Denn viel unterhaltsamer könnte so ein Roman Holiday nicht sein.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Ein Herz und eine Krone finden Sie hier.

 

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