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From Hell

From HellFrom Hellim Lager
Handlung:Eine Mordserie an Prostituierten im ärmlichen East End von London hält die Stadt in Atem. Inspektor Abberline wird mit der Suche nach dem Täter, der sich Jack the Ripper nennt, betraut und stößt auf ein weit verzweigtes Komplott der Freimaurer, die vermeiden wollen, dass ein Geheimnis, das den Thron ins Wanken bringen könnte, nicht ans Tageslicht kommt.
Preis:* 6,65 EUR
Bewertung:
zzgl. Versandgebühr 2,50 EUR und Versandkosten. 14 Tage Widerrufsrecht!
Art: DVD Video
EAN: 4010232010841
FSK: 16
Hülle: Amaray Case
Jahr: 2002
Erscheinungsdatum: 07.11.2002
Anzahl Medien: 1
Regie:Albert Hughes
Allen Hughes
Darsteller:Ian Holm
Johnny Depp
Heather Graham
Robbie Coltrane
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Thriller
Hersteller:20th Century Fox Home Entertainment
Laufzeit:ca. 117 min
Typ:DVD-9
Verpackung:Amaray Case
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:deutsch
englisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:21 unveröffentlichte Szenen mit zuschaltbaren Regisseur-Kommentaren
Animiertes DVD-Menü
Audio-Kommentare der Hughes Brothers
DVD-Menü mit Soundeffekten
Kapitel- / Szenenanwahl
Kinotrailer
Untertitel für Hörgeschädigte

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Filmrezensionen
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From HellAuthor: genannten Quellen / Detlef Hedderich
Effektive Adaption des Horrorcomics von Alan Moore und Eddie Campbell, in dem die Morde Jack the Rippers mit Verschwörungen der Freimaurer verquickt werden.Als eine Reihe von Prostituierten im Londoner Bezirk Whitechapel bestialisch ermordet wird, beauftragt man Inspektor Abberline und dessen Assistenten Godley mit dem Fall, der auch in den feineren Kreisen der Stadt für Unbehagen sorgt. Schon bald dämmert es dem Inspektor, dass Jack the Ripper, so nennt sich der Täter, mit Methode mordet. Denn alle Opfer stammen aus dem Freundeskreis der irischen Prostituierten Mary Kelly. Die Damen scheinen ein brisantes Geheimnis zu teilen, dessen Bewahrung es Wert scheint, Menschenleben zu opfern...Nach "Sleepy Hollow" geht Publikumsliebling Johnny Depp erneut auf die Jagd nach einem erbarmungslosen Killer. Diesmal führen den Superstar die Ermittlungen ins von den Hughes-Brüdern schaurig-gruselig ausgestattete viktorianische London, wo Jack the Ripper höchstpersönlich sein Unwesen treibt. Basierend auf einem erstklassigen Comicroman von Alan Moore und Eddie Campbell, zimmerten die Macher einen blendend besetzten (Heather Graham, Ian Holm), stets spannenden Schocker zwischen Horror und Verschwörungsthriller.Quelle: VideoWocheNachdem sie sich in ihren bisherigen Filmarbeiten den amerikanischen Inner Cities der Gegenwart angenommen hatten, begeben sich die Brüder Allan und Albert Hughes (\'Menace 2 Society\') für ihre nunmehr dritte Spielfilmarbeit auf einen düsteren Streifzug durch die verrotteten Gassen des Londoner East Ends während der viktorianischen Ära. Basierend auf der ambitionierten Comicreihe von Alan Moore und Eddie Campbell, wagen sie eine paranoide Neuerzählung der Mordserie von Jack the Ripper, ein Wer-war\'s?-Serienkillerthriller im gotisch-aufwändigen Kostüm eines Hammer-Horror-Movies, in dem Effektivität und Effekthascherei allemal den Vorzug vor Tatsachen und Authentizität erhielten. Im Mittelpunkt des an Verschwörungstheorien reichen Spektakels: Johnny Depp als skurriler nuschelnder Inspektor, Heather Graham als fesche Bordsteinschwalbe und Ian Holm als erzbritischer Upper-Class-Biedermann.Wenige Wochen im Jahr 1888 reichten einem mysteriösen Mörder aus, das britische Empire in seinen Grundfesten zu erschüttern, für eine Massenpanik in London zu sorgen und - daran waren Politologen und Soziologen bis dahin gescheitert - den Blick der Oberklasse auf die verheerenden Zustände im Armenviertel Whitechapel zu richten. Auf fünf, zunehmend bestialischere Morde an Prostituierten begründet sich der makabre Ruhm von Jack the Ripper - wie sich der Soziopath in Briefen an Presse und Behörden selbst nannte -, dessen Schreckensherrschaft damals so überraschend endete, wie sie begonnen hatte. Bis zum heutigen Tag ist seine Identität nicht einwandfrei geklärt, woran sich etliche Verschwörungstheorien so genannter Ripperologen immer noch genussvoll laben. Einer der spektakuläreren Erklärungsversuche aus den siebziger Jahren, die den Leibarzt von Queen Victoria als Verdächtigen ausmacht, nahmen die Comicautoren Alan Moore und Eddie Campbell Mitte der Neunziger als Ausgangspunkt für ihre kompromisslose Comicreihe \'From Hell\', die nicht nur die blutigen Ereignisse in Whitechapel in beeindruckenden spartanischen Schwarzweiß-Federzeichnungen thematisiert, sondern anhand des präzis komplexen Profils des Mörders auch eine Art okkulte Parallelhistorie Londons präsentiert, in der es von sinistren Geheimbünden, heidnischen Ritualen und übermächtigen Gottheiten nur so wimmelt. Angesichts der Fülle des Materials (allein der Appendix des Comics mit erschöpfenden Hintergrundinformationen nimmt 42 Seiten ein) blieb den Hughes-Brüdern bei ihrer Adaption wenig übrig, als die Handlung zu straffen, Figuren auszulassen, Szenen zu verkürzen und auf komplexere Erklärungen zu verzichten. Ihre wichtigste Änderung im Hinblick auf die Vorlage ist jedoch die Entscheidung, das offene Geheimnis um die Identität von Jack the Ripper in ihrem düsteren Gaslicht-Szenario mit einer Whodunnit-Struktur zu ersetzen. Automatisch wechselt der Fokus damit von dem Mörder, den man bis zur Auflösung nur als dämonischen Schatten zu sehen bekommt, zu seinem Verfolger Inspektor Abberline, der von Johnny Depp ein wenig kurios als Opium und Absinth süchtiges Medium mit visionären Fähigkeiten dargestellt wird. So recht will sich der Schauspieler, der in \'Sleepy Hollow\' erst unlängst als Ichabod Crane wesentlich erfolgreicher auf Monsterjagd ging, in den sorgfältigen, aber auch recht konventionellen Schattenspielen der Hughes-Brüder nicht zurecht finden - auch weil dieser Inspektor Abberline wenig mehr ist als ein Mittel zum Zweck, die straffe Handlung mit hohem Tempo voranzutreiben. Ein Auge immer darauf gerichtet, bei allen Gelegenheiten neue Verdächtige vorzustellen, gehen die Regisseur sehr konzentriert daran, eine Fülle von Informationen in Windeseile auszubreiten. Denn hinter den Morden des Rippers steht ein verzwickter Masterplan, erdacht von den Freimaurern und durchgeführt von einem der ihren, mit dem fünf Prostituierte zum Schweigen gebracht werden sollen: Zufällig haben sie von einem Geheimnis erfahren, dessen Bekanntmachung den Thron selbst ins Wanken bringen könnte. Clever lassen die Hughes-Brüder ihren Helden immer wieder in Sackgassen und Mauern des Schweigens laufen, während sie gleichzeitig nach den Regeln des klassischen Horrorfilms - unterstützt von den beeindruckenden Bauten Martin Childs\' und der herrlich melodramatischen Musik Trevor Jones\' - die Spannung kontinuierlich steigern. Dass manche nicht unerhebliche Tatsachen des Falls entweder unter den Tisch fallen oder nicht ausreichend berücksichtigt werden und die angedeutete Liebesgeschichte zwischen Abberline und der gefährdeten Prostituierten Mary nicht wirklich ins Szenario passen will, dürfte Zuschauern mit Lust auf packende Unterhaltung nicht stören: \'From Hell\' ist weniger ernst zu nehmende Fallstudie als stilisierte, manchmal regelrecht artifizielle Fantasy-Unterhaltung vom Finstersten - die Umkehrung von \'Moulin Rouge\', direkt aus der Hölle. ts. Quelle: Blickpunkt: Film "From Hell" ist wahrlich ein neues Meisterwerk der Hughes-Brüder und weiss auf der ganzen Linie zu überzeugen. Sicherlich ist die düstere Adaption des Ripper-Themas mit dem hervorragend spielenden Johnny Depp wohl nicht jedermans Sache, dennoch dürfte dieser Film gerade wegen seiner düsteren Stimmung und wegen seiner unglaublichen Atmosphäre vor allem das Publikum ansprechen, das es auch ein wenig innovativer und verspielter mag, wenn es um solch berühmte Thematik geht. Die unglaubliche Autentizität, ja, die geradezu beklemmenden Situationen, in denen die Protagonisten stecken, die Ausweglosigkeit ihres Darseins, sind es, die einem fast den Staub und das Blut und die Gefahr auf der Zunge schmecken lässt. Für mich persönlich ist "From Hell" die beste filmische Umsetzung des Themas überhaupt. Unbedingt zugreifen!!Detlef Hedderich
Quelle: www.filmbesprechungen.de
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