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Good Advice

Good AdviceGood Advicenicht verfügbar
Handlung:Der skrupellose Wall-Street-Broker Ryan Turner, dargestellt von Hollywoodstar Charlie Sheen, hat alles erreicht, was sich ein echter Mann wünscht: beruflicher Erfolg, eine Luxuswohnung in Manhattan und eine hübsche Freundin namens Cindy (Denise Richards).

Doch wer alles hat, kann auch alles verlieren. Ein falscher Insider-Tipp und das schöne Leben ist vorbei: Geld weg, Job weg und Blondchen Cindy brennt mit einem reichen Brasilianer durch. Aus dieser Situation entwickelt sich in 'Good Advice' eine bezaubernde Liebeskomödie. Paradoxes Highlight: Die Kummerspalte à la Dr. Sommer in einer lokalen Tageszeitung wird der Ausweg für unseren heldenhaften Macho. Einer seiner ersten Ratschläge: 'Der beste Weg über einen Mann hinwegzukommen ist, sich drunterzulegen' ...
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
für 7 Tage zzgl. Versandkosten. Je weitere 7 Tage nur 1,00 EUR
Art: DVD Video
EAN: 4042662250344
FSK: 6
Hülle: Amaray Case
Jahr: 2001
Erscheinungsdatum: 15.01.2003
Anzahl Medien: 1
Regie:Steve Rash
Darsteller:Charlie Sheen
Denise Richards
Rosanna Arquette
Freddy Rodríguez
Jon Lovitz
David Doty
Masaya Kato
Estelle Harris
Angie Harmon
Art Metrano
Barry Newman
Madison Mason
Michael Des Barres
Darsteller:John de Lancie
Jonathan Breck
Land:USA
Originaltitel:Good Advice
Regionalcode:2
Genre:Komödie
Hersteller:MC-One
Laufzeit:ca. 89 min
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Untertitel:deutsch
deutsch für Hörgeschädigte
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Biographien Crew
Credits
DVD-Menü mit Soundeffekten
Kapitel- / Szenenanwahl
Kinotrailer
Trailer von anderen Filmen

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Filmrezensionen
Good AdviceAuthor: Ulrich Behrens
Eine romantische Komödie Made in USA. Was meinen die kritischen Kritiker? "Blickpunkt: Film" erläutert: "Leicht wie ein Soufflé [...] mit einer amüsanten Mischung von Dialogwitz, absurden Situationen und skurrilen Figuren. Nicht nur die Hauptrollen mit Charlie Sheen als cleveren Pechvogel und Angie Harmon als harte und gleichzeitig zarte Geschäftsfrau sind bestens besetzt, auch bei den Nebenrollen bewies Rush ein gutes Händchen." Da kann die "Welt" nur zustimmen. Sheen präsentierte "seine komödiantischen Fähigkeiten", es handle sich um eine Komödie "ohne Tiefgang, dafür mit saloppen Dialogen und spaßigen Situationen" (1). Also nicht viel Neues. Die Freiburger Badische Zeitung allerdings stampft den Film in Grund und Boden und resümiert, er sei zudem der frauenfeindlichste Film der letzten Zeit. Auf ins Getümmel.So schnell kann es im Leben manchmal gehen: Gerade noch ein erfolgreicher Broker an der Wall Street und plötzlich arbeitslos, ohne Geld und ohne Freundin. So jedenfalls ergeht es Ryan Turner (Charlie Sheen). Weil er mit Veronica (Lisa Rinna), der Frau des Medien-Kings Donald Simpson (Barry Newman) schläft - und nicht nur mit der -, rächt sich der Millionär durch eine gezielte Falschmeldung über eine angebliche Fusion. Larry verspielt bei der daraufhin vorgenommenen Spekulation nicht nur sein eigenes Vermögen, sondern macht auch einige andere Großkunden seiner Firma um etliche Dollar ärmer. Er wird entlassen. Das spricht sich in Manhattan schnell herum, so dass er nirgendwo mehr einen Job bekommt. Zudem wird ihm die Broker-Lizenz entzogen und seine Freundin Cindy, die bei der finanziell schlecht stehenden Zeitung "Chelsea Journal" eine Kummerkasten-Kolumne mehr schlecht als recht bedient, verlässt ihn, um mit einem brasilianischen Millionär das Weite zu suchen und den Reichtum zu finden.Ryan scheint am Ende. Da ruft Cindys Chefin, die mehr als attraktive Page Henson (Angie Harmon) in Cindys Wohnung an, die längst über alle Berge ist, um sie zu fragen, ob sie gedenkt, wieder zur Arbeit zu erscheinen. Letztlich ist die Kolumne eh ein totaler Flop und Page sieht eine Möglichkeit, Cindy los zu werden. Doch am Telefon ist Ryan. Und der kommt auf eine Idee. Er erzählt Page, Cindy sei schwer krank, könne nicht reden, wolle aber ihre Arbeit zu Hause fortzusetzen. Er käme in der Zeitung vorbei, um die Kummer-Briefe abzuholen. Hintergedanke: Da er kein Geld mehr hat, schreibt er heimlich die Antworten weiter und verdient ein bisschen dabei.Als er Page in ihrem Büro aufsucht, ist die wenig begeistert von der vermeintlichen Heimarbeit Cindys. Nach anfänglichen Schwierigkeiten allerdings mausert sich Ryan als Cindy zu einem wahren Lebensberater. Die Leser sind begeistert, die Auflage steigt und Ryan hat sich längst in Page verliebt. Nur Pages Sekretärin Iris (Estelle Harris), eine flotte 70jährige mit ebenso flotten und anzüglichen Sprüchen, kommt rasch hinter den Betrug, lässt Ryan aber gewähren.Als Simpson von dem Erfolg der Kolumne hört, will er Cindy abkaufen. Doch Page weigert sich, seinen Erpressungsversuchen nachzugeben. Da kehrt Cindy unverhofft und enttäuscht von ihren brasilianischen Abenteuern zurück. Jetzt droht alles aufzufliegen ...Da haben wir mal wieder das große Problem gegenwärtiger (nicht nur) amerikanischer Komödien. Eine amüsante Idee, eine relativ einfach gestrickte Geschichte - meist eine ganz gute Voraussetzung für einen guten Film -, aber ach, ansonsten fehlt es fast an allem. Es gibt schon einige humorvolle Szenen in diesem Film, z.B. eine Vernissage, bei der ein Künstler sich Farbe in den Allerwertesten pumpt, um damit eine Leinwand zu bespritzen. Es gibt auch ganz nette Dialoge, vor allem von der besten Schauspielerin im ganzen Film: Estelle Harris als Iris, Pages Sekretärin, die den Job eigentlich nur ausübt, um nach Männern Ausschau zu halten, und das mit witzigen und frivolen Sprüchen.Andererseits schleppt sich die Geschichte langatmig von einer Szene zur anderen und die platten und zum Teil pubertären Dialoge, insbesondere wenn Barry und Cathy Sherman (Jon Lovitz und Rosanna Arquette) als Freunde Ryans ins Spiel kommen, nerven. Leider tut auch Charlie Sheen sein Bestes, um nicht besonders humorvoll zu sein. Er wirkt oft dermaßen in den Film und seine Rolle hineingesteckt wie ein kleiner Junge in eine viel zu große Hose. Lediglich Angie Harmon als Page kann in ihrer Zwiespältigkeit zwischen "Rühr mich ja kein Mann an" und "Rühr mich doch an" und ihrem natürlichen Charme einiges wettmachen, was andere gründlich versauen. Zum Beispiel Barry Newman als Medien-Zar, dem der Rezensent die Skrupellosigkeit einfach nicht abnehmen konnte, weil in dieser Rolle nicht ein Funken Sarkasmus oder Witz steckt. Er spielt keinen wirklichen Fiesling, sondern ein Klischee von einem Fiesling. Auch Denise Richards als Cindy flattert mehr durch den Film, als dass sie spielt - unglaubwürdig und mies.Wenn man an Filme wie "One, two, three" oder "Some like it hot" von Wilder denkt, überkommt einen die Wehmut. Die Geschichte von "Good Advice" ist ähnlich: Alles dreht sich um Sex, Macht und Geld. Aber Wilder inszenierte dramatische Komödien, Steve Rash setzte - trotz einigen wenigen komödiantischen Szenen - harmlosen Klamauk in die Welt, der niemandem weh tut. Geht es zu Beginn des Films noch flott zu und verheißt dieser Anfang noch Gutes, kehrt bald Langeweile ein. Hinzu kommen Szenen wie diese: Cathy will von einem Tag auf den anderen ein Kind und liegt mit Barry im Bett, das Thermometer in der Hand, um den "richtigen Punkt" zu erwischen. Darüber soll man glaube ich lachen. Dann verdächtigt sie Barry, mehr über Cindys Verschwinden zu wissen, als der zugibt, dreht sich um, legt sich auf ihn - beide sind noch beim Kopulieren - und wendet ihre Kenntnisse vom Yoga an, um ihm weh zu tun, damit er die Wahrheit sagt. Wer drüber lachen kann ... Der Rezensent nicht.Die gestelzte, gezwungene Komik ist eben keine, bleibt Klamauk. Sie kommt nicht von Herzen, sondern resultiert aus einem schlechten Drehbuch, das mit schlechten Schauspielern auch nicht besser wird.So verkommt die in der Geschichte durchaus mögliche Kritik an der Wall Street und der Skrupellosigkeit der Geschäftswelt zu einer Klamotte, über die selbst Broker nicht lachen werden - nicht weil sie sich angegriffen fühlen, sondern weil es weder witzig, noch sarkastisch und schon gar nicht kritisch ist.Fazit:Was hätte Wilder aus einer solchen Geschichte gemacht? Man sehe sich "One, two, three" an, dann weiß man es. Charlie Sheen hat sich keinen Gefallen mit dieser Rolle getan und ist weit davon entfernt, einem Jack Lemmon auch nur annähernd das Wasser zu reichen; und Steve Rash sollte ganz tief in sich gehen. Nein, Wilders Fußspuren hat Rash nicht betreten, wie "Cinema" meint, eher die furchtbar ausgetretenen Pfade der schlechten Hollywood-Komödien.Von zehn möglichen Comedy-Points bleiben da gerade mal vier.(1) Zit. n. www.angelaufen.de
Quelle: www.filmbesprechungen.de

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