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Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Harry Potter und die Kammer des SchreckensHarry Potter und die Kammer des Schreckensim Lager
Handlung:Fliegende Autos, gemeingefährliche Bäume und die Warnung eines mysteriösen Hauself - so beginnt für Harry Potter das zweite Schuljahr in der faszinierenden Welt der Zauberei. Dieses Jahr in Hogwarts trifft Harry auf sprechende Spinnen und schimpfende Briefe, und wegen seiner besonderen Fähigkeit, mit Schlangen zu sprechen, wenden sich sogar seine Freunde von ihm ab. Der Aufenthalt in Hogwarts ist voller Abenteuer und Gefahren. Duellierclubs, bösartige Klatscher und eine Schrift an der Wand, die verkündet: Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet. In der fesselnden Verfilmung des zweiten Buchs von J.K. Rowling müssen Harry, Ron und Hermine all ihre magischen Fähigkeiten und ihren ganzen Mut einsetzen, um Hogwarts zu retten. Freuen Sie sich auf einen Film voller Spaß und Spannung, wenn Harry Potter zeigt, daß er mehr als ein Zauberer ist - er ist ein Held!
Preis:* 7,25 EUR
Bewertung:
zzgl. Versandgebühr 2,50 EUR und Versandkosten. 14 Tage Widerrufsrecht!
Art: DVD Video
EAN: 7321921235924
FSK: 6
Hülle: Digipak mit Schuber (2.5er 17mm)
Jahr: 2002
Erscheinungsdatum: 11.04.2003
Anzahl Medien: 2
Regie:Chris Columbus
Darsteller:John Cleese
Richard Harris
Alan Rickman
Robbie Coltrane
Warwick Davis
Maggie Smith
Miriam Margolyes
David Bradley
Kenneth Branagh
Shirley Henderson
Daniel Radcliffe
Emma Watson
Rupert Grint
Sean Biggerstaff
Alfred Burke
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Fantasy
Hersteller:Warner Home Video
Laufzeit:ca. 153 min
Reihe:Harry Potter
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:deutsch
deutsch für Hörgeschädigte
englisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:19 zusätzliche/erweiterte Szenen
Animiertes DVD-Menü
DVD-Menü mit Soundeffekten
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte
Exklusives Interview mit Autorin J.K. Rowling und Drehbuchautor Steve Kloves
Interviews mit Daniel Radcliffe (Harry) - Rupert Grint (Ron) - Emma Watson (Hermine)
Kapitel- / Szenenanwahl
Lockharts Klassenzimmer - Fotos und Erinnerungsstücke
Übersichtlich gestaltete Führungen durch die Specials

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Filmrezensionen
Harry Potter und die Kammer des SchreckensAuthor: genannten Quellen / Detlef Hedderich
Die Vorfreude der unzähligen Bücherwürmer stieg ins Unermesslich als diese erfahren haben, dass der kleine Magier "Harry Potter" sein erstes Abenteuer auf der großen Leinwand bewältigen würde. Doch nach dem mehrmaligen Genuss im (Heim-)Kino begann für die Fans erneut eine Wartzeit, die sie ohne neue cineastische Harry Potter-Abenteuer verbringen mussten. Diese Zeit hat nun endlich ihr Ende gefunden. "Die Kammer des Schreckens" - auch hier mal wieder ein Dank an die Übersetzer, die wundervollerweise aus dem Wort "secrets" (zu deutsch: Geheimnis) ein umso reißerisches Schrecken gemacht haben - wurde in den deutschen Heimkinos geöffnet...Hogwarts, die englische Schule für Magier und Hexen, ruft erneut. Ein neues Schuljahr ist für Harry und seine Freunde angebrochen. Doch schon bei seinen Muggle-Pflegeeltern (sprich: Nicht magische Personen) Onkel Vern und Tante Petunia ereignen sich seltsame Dinge. Der sonderbarer Hauself Dobby warnt Harry nicht nach Hogwarts zurückzukehren, da er sich dort in großer Gefahr befinden würde. Doch aller Warnungen zum Trotz macht sich Harry voller Vorfreude auf den Weg zu seinem zweiten Schuljahr in Hogwarts, denn schließlich trifft er so seine Freunde Ron und Hermione - mit denen er im vergangenen Schuljahr das Rätsel um den Stein der Weisen gelöst hat - wieder. Nach der anfänglichen Euphorie senkt sich jedoch langsam ein dunkler Schleier des Unheimlichen über die Magierschule: Während Harry zu Beginn nur seltsame Laute aus den Wänden Hogwarts vernimmt - die ansonsten keiner zu hören scheint - wird nach wenigen Wochen eine versteinerte Katze mit der Nachricht, dass die "Kammer des Schreckens" erneut geöffnet worden ist, gefunden.Die Lehrer werden in Angst und Schrecken versetzt, zumal die letzte Öffnung der "Kammer des Schreckens" mit einem Todesopfer beendet worden ist und auch fünfzig Jahre nach diesen Ereignissen wandelt das Grauen erneut durch die Mauern von Hogwarts. Immer mehr Schüler werden versteinert aufgefunden, so dass sich Harry und seine Freunde erneut an die Lösung des Rätsel um die "Kammer des Schreckens" machen...Man ist erneut verzaubert. Nach anfänglichen Kritiken, die anprangerten, dass "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" den liebevollen Charakter des Vorgängers vermissen ließe und anstelle dessen auf unzählige Special-Effects setzen würde, waren die inneren Weichen schon leicht auf eine erneute cineastische Enttäuschung gestellt. Doch die kindlichen Hoffnungen auf einen großen Kinoabend ließ man sich nicht nehmen - und diese wurden glücklicherweise nicht enttäuscht. Chris Columbus, der auch schon seine Finger als Regisseur des ersten Teiles im Spiel hatte, zauberte eine wundervolle Welt auf die Kinoleinwand, die Groß und Klein einen enormen Spaß bereitet.Angefangen bei der liebevollen Umsetzung der Charaktere auf die Leinwand bis hin zu den "Kleinigkeiten" im Hintergrund, die den Film verfeinern. Columbus versteht es erneut den Charme der Roman-Vorlage auf die Leinwand zu retten. Sicherlich muss man als großer Liebhaber der Bücher eingestehen, dass man nicht jede Einzelheit auf der Leinwand wiedererkennen wird - was bei einem etwa 350 Seiten starken Buch auch in einem mehrstündigen Kinomarathon enden würde - und einige vielleicht liebgewonnene Szenen der Schere zum Opfer gefallen sind, aber dies sollte für einen aufgeschlossenen Leser eigentlich kein Problem darstellen: Das Gelesene und das Gesehene sind zwei gänzlich verschiedene Welten. Und so hat sich Steven Kloves als Drehbuchautor verständlicherweise darauf "beschränkt" den Haupthandlungsstrang sinnvoll in Szene zu setzen, um auch dem unwissenden Kinogänger ein Filmerlebnis zu gewähren.Zwar muss man sich auch als Liebhaber eingestehen, dass der Film in manchen Phasen durch die Szenen zu hetzen scheint und man so auf einige die Geschichte ausbauende Szenen verzichten muss - so kommt der Unterricht und die verschrobenen Lehrer, die Joanne K. Rowling immer so herrlich in Szene gesetzt hat, eindeutig zu kurz - aber auch dies kann man dem Drehbuchautor verzeihen. Er inszeniert eine Achterbahnfahrt der ersten Güte und dieses Kunststück des modernen Popcorn-Kinos muss einem Drehbuchautor erst einmal gelingen.Kritische Betrachter werden spätestens beim Betrachten der Geschichte einwerfen, dass selbige nur ein müder Abklatsch des ersten Teiles ist. Sicherlich eine Einwendung, die berechtigt erscheint - aber man sollte nie aus den Augen verlieren, dass die "Harry Potter"-Reihe ursprünglich für Kinderhände erdacht worden ist und für selbige dürfte "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" einige Neuerungen bieten, die sie nicht unbedingt erwartet hätten.Verständlich, dass ein Monsterprojekt wie "Harry Potter" in der heutigen Zeit nicht mehr ohne Special-Effects auskommt, so wurden in etwa 1000 Filmszenen durch den Computer nachbearbeitet. Angefangen bei dem masochistisch veranlagten Hauself Dobby, der gänzlich virtuell auf die Leinwand gezaubert wird, über das fliegende Auto der Weasleys bis hin zu dem für Harry Potter typischen Quidditch-Spiel weisen die Effekte eine erneute Qualitätssteigerung zu dem bereits vorzügliche in Szene gesetzten Vorgängerfilm auf. Jegliche Befürchtungen, dass die Special-Effects nach und nach die Überhand nehmen würden und die liebevolle Geschichte in den Hintergrund gedrängt werden würden, kann man ohne Probleme begraben. Nahezu jegliche Effekte wurden in den Film eingebaut und dienen nicht dem Zweck der Zurschaustellung des Könnens der Programmiere. Lediglich das Quidditch-Spiel fällt hier etwas aus der Reihe und etwas zu lang geraten.Aber auch dies kann man ohne weiteres verzeihen, denn auf Seiten der Schauspieler ist Harry Potter erneut vorzüglich besetzt. Die Jungmimen Daniel Radcliffe (Harry Potter), Rupert Grint (Ron Weasley) und Emma Watson (Hermine Granger), die bereits im ersten Teil ihre Rollen gut verkörperten, sind in dem vergangenen Jahr nochmals in ihren schauspielerischen Qualitäten gewachsen. Daniel Radcliff – insgesamt wohl das schwächste Glied - weiß geschickt den mutigen kleinen Magier zu spielen während Rupert Grint perfekt auf einem Grat zwischen Mut und Angsthase wandelt. Und auch Emma Watson weiß die strebsame Hermine gelungen zu verkörpern. Immer wieder entfährt ihr ein besserwisserischer Kommentar, den sie mit einer wundervollen Selbstsicherheit untermauert. Als Cineast hofft man nur, dass die jungen Akteure nicht auf ihre Rollen in den "Harry Potter"-Filmen beschränkt werden und auch in anderen Genres ihre Qualitäten beweisen können.Ebenso überzeugend treten erneut die Alt-Stars auf. So ist Richard Harris in seiner letzten Rolle - der britische Darsteller (u.a. "Gladiator" und "Monte Cristo") verstarb leider im Alter von 72 Jahren am 25. Oktober 2002 - erneut eine wundervolle Reinkarnation des herzallerliebsten Albus Dumbledore. Schon nach wenigen Momenten muss man den weisen alten Magier mit seinem langen grauen Bart einfach in sein Herz schließen.Zwar wurden die glanzvollen Momente der beiden britischen Schauspieler Maggie Smith (als strenge Minerva McGonagall) und Alan Rickman (als undurchsichtiger Severus Snape) im Gegensatz zum Vorgängerfilm nahezu auf ein Minimum gekürzt, aber auch die wenigen verbleibenden Momente wissen die beiden mit gekonnter Überzeugungskraft zu meistern. Während Alan Rickman - zuvor u.a. in "Galaxy Quest" - immerzu sein undurchsichtiges Verhalten aufrechterhält, wandelt Maggie Smith - die zuletzt in "Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya Schwestern" zu begutachten war - mit einem strengen Blick, der aber nicht das herzensgute Innere gänzlich verstecken kann, durch die Szenen. Und auch Robbie Coltrane - zuvor u.a. "Nonnen auf der Flucht" oder "James Bond: Goldeneye" - weiß seine Szene als herzensguter Riese Hagrid erneut zu nutzen. Doch der wahre Star des gesamten Filmes ist unzweifelhaft Kenneth Branagh in der Rolle des exzentrischen Gilderoy Lockhart, einem neuen Lehrer in Hogwarts, der seine Umgebung mit unzähligen Geschichten über seine Heldentaten zu "erfreuen" weiß. Wie befreit spielt der Shakespeare-erprobte Branagh (der u.a. "Hamlet" in einer vier Stundenfassung inszenierte) und kann in seinen Szenen eindeutig das Rampenlicht auf sich ziehen. Perfekt verkörpert er den eitlen und selbstverliebten Professor und sorgt so vor allem im spannungsgeladenen Finale des Filmes für einige befreiende Lacher. Kurz gesagt, eine grandiose Vorstellung.Bevor die Besprechung nun langsam abgeschlossen werden kann, muss man noch einige Worte zu der Freigabe des Filmes ab 6 Jahren verlieren, die man als eine absolute Frechheit bezeichnen muss – und das obwohl der Film bereits um knapp drei Minuten gekürzt worden ist. War schon die Freigabe des ersten Teiles (ebenso FSK ab 6, was aber noch vertretbar ist) ein heikles Thema, so muss man nun endgültig die Kompetenz der deutschen FSK-Angestellten bezweifeln. Sicherlich ist "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" ein klassisches Märchen und fällt demnach auch in den Bereich eines Kinderfilmes, aber vor allem im Final wandelt sich der Charakter des Filmes zu einem düsteren Märchen, das bei weitem nicht mehr für Kinder ab 6 Jahre geeignet ist. Spannungsszenen, die selbst noch bei einigen Erwachsene für Nervenkitzel sorgen werden, werden hier Kindern vorgesetzt.Sicherlich fallen einige Märchen, die den Kindern zum Einschlafen vorgelesen werden, auch äußerst blutig und grausam aus - man denke nur an die Hexe in "Hänsel und Gretel", die im Backofen endet - aber hier sollte man klare Trennungslinien ziehen. Während beim abendlichen Vorlesen die Grausamkeiten auf der Phantasie des Kindes beruhen, werden bei einem Film die unheimlichen Szenen visualisiert und müssen so von einem Kind gänzlich anders verarbeitet werden.So verbleibt erneut eine FSK-Entscheidung, die unverantwortlich ist - aber im Gegenzug belegt [ähnlich liegt der Fall bei den "Jurassic Park"-Filmen, die ebenso unverständlicherweise eine FSK-Einstufung ab 12 erhielten, obwohl vereinzelt Menschen sichtbar zerfleischt werden], dass man mit einem kommerzfördernden Produkt wie "Harry Potter" die deutsche Prüfstelle gekonnt unterlaufen kann. Um Einnahmen in zweistelliger Millionenhöhe zu sichern, vergibt man niedrigere Altersfreigaben ohne jegliche Konsequenzen zu beachten.Fazit - Something Evil Has Returned To Hogwarts!Abschließend kann man "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" uneingeschränkt weiterempfehlen. Den Kinogänger erwartet eine wilde Achterbahnfahrt ohne Möglichkeiten zum Luftholen. Doch es sei angemerkt, dass der Film bei weitem nicht für Kinder unter 10 Jahre geeignet ist. Zum einen dürfte die Länge von knapp 160 Minuten die kleinen Kinogänger - trotz einer zwischenzeitlichen Filmpause in den meisten Lichtspielhäusern [oder jetzt im Heimkino] - überfordern, zum anderen ist der Film in seinen spannungsgeladenen Momenten bei weitem nicht für Kinderaugen geeignet.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

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