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Harvard Man

Harvard ManHarvard Manim Lager
Handlung:Alan Jensen, sportlicher Philosophie-Student an der renommierten Harvard-Universität, manipuliert ein paar Basketball-Spiele, um vom mafiösen Vater seiner Freundin Cindy Bandolini 100.000 Dollar zu bekommen, mit denen er seine durch ein Tornado obdachlos gewordenen Eltern unterstützen will. Cindy plant aber ihren eigenen Coup, das FBI ist Bandolini auf den Fersen, und als Alan, der in seiner jungen Professorin Chesney eine weitere Bettgenossin hat, etwas zuviel LSD nimmt, ist das Chaos vorprogrammiert...
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
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Art: DVD Video
EAN: 4041658220361
FSK: 16
Hülle: Amaray Case
Jahr: 2001
Erscheinungsdatum: 12.06.2002
Anzahl Medien: 1
Regie:James Toback
Darsteller:Sarah Michelle Gellar
Eric Stoltz
Rebecca Gayheart
Joey Lauren Adams
Adrian Grenier
Ray Allen
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Thriller
Hersteller:Sunfilm Entertainment
Laufzeit:ca. 94 min
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Surround
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 2.0 (Stereo)
Untertitel:deutsch
englisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Animiertes DVD-Menü
DVD-Menü mit Soundeffekten
Kapitel- / Szenenanwahl
Kinotrailer
Trailer von anderen Filmen

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Filmrezensionen
Harvard ManAuthor: Michael Matzer
Ein Harvard-Student gerät zwischen die Fronten von FBI und Mafia. Dass er sich dabei auf einem Drogentrip befindet, macht es für ihn nicht einfacher, aus dem Schlamassel wieder herauszukommen.Zur Handlung:Basketball-Ass Alan Jensen (Adrian Grenier) soll eigentlich in Harvard Philosophie studieren, hat aber meist "nur" Sex mit Cindy Bandolini (Sarah Michelle Gellar), der Cheerleaderin der Gegenmannschaft vom Holy Cross College. Außerdem ist sie die Tochter des Bostoner Mafiabosses Andrew Bandolini, hinter dem das FBI her ist. Zudem vernascht Alan gerne seine Philosophiedozentin Chesney Court (Joey Lauren Adams), die für das FBI Spitzeldienste an der Uni leistet. Dafür darf sie Sex mit den Agenten (Kelly und Teddy, siehe unten) haben.Als ein Tornado die Existenz seiner Eltern vernichtet, die in Kansas leben, will Alan ihnen mit 100.000 Dollar unter die Arme greifen. Er bittet Bandolini um die Summe. Als Gegenleistung erklärt er sich bereit, beim nächsten Basketballspiel dafür zu sorgen, dass die Harvard-Mannschaft verliert. Was er nicht ahnt: Cindy setzt 250.000 $ auf diese Niederlage, und zwar ausgerechnet beim Buchmacher ihres Vaters, Teddy, der sich alsbald als FBI-Agent entpuppt.Mit den gewonnenen 100.000 $ fliegt Alan nach Kansas, verfolgt von Teddy. Auf dem Rückflug wirft er gleich drei LSD-Trips ein, um eine transzendente Erfahrung zu erhalten - was ihm aber lediglich voll den Horror verschafft. Er hört immer mehr Stimmen, weil sein Hirn sich weigert, alles Gehörte zu vergessen. Auf dem Rückweg vom Flughafen zur Uni verfrachtet Teddy Alan in ein Auto, das von einer weiteren Agentin chauffiert wird: Kelly Morgan (Gayheart) hat bereits Cindy ausgequetscht, um an deren Vater ranzukommen. Die Gesichter von Teddy und Kelly kann Alan nur noch verzerrt wahrnehmen, doch in der Stadt entkommt er ihnen.Inzwischen hat Cindy ihrem Vater gebeichtet, was das FBI von ihr will und dass Alan nicht mehr "sicher" ist. Als Bandolini zwei Killer auf den Weg schickt, ist Alan seines Lebens nicht mehr sicher. Es gibt nur noch einen Menschen, der Alan vor dem totalen Absturz bewahren kann: Chesney.Gesamteindruck:Die meisten Darsteller liefern eine einwandfreie Vorstellung ab, vor allem Adrian Grenier als Alan Jensen und Sarah "Buffy" Michelle Gellar als Cindy. Das Problem ist eigentlich eher die Konstellation ihrer Figuren: Die FBI-Agenten geben sich zu Sexspielen mit einem Spitzel her. Einer der beiden, Teddy, lässt mal so nebenher seine Tarnung in der Organisation des gejagten Gangsters auffliegen. Klingt das glaubwürdig? Nicht unbedingt.Alan hingegen quasselt laufend philosophisches Zeug daher, während ihm seine Philosophie-Dozentin etwas über das echte Leben beibringen will. Und Cindy ist einerseits kaltschnäuzig und egoistisch bis zum Gehtnichtmehr, andererseits heult sie sich beim Auftauchen eines Problems bei Papi aus. Unterstes Niveau ist jedoch dann erreicht, wenn die beiden Mafia-Killer sich gegenseitig ein Bein stellen - das soll komisch sein, ist aber ungefähr schon 1000mal zu sehen gewesen, und meist besser.Was nach spätestens zehn Minuten aber mächtig das Sehvermögen strapaziert, sind die Kamera- und Schnittmätzchen, die sich Regisseur Toback erlaubt. Gleich zu Anfang setzt er multiplen Splitscreen ein, als wolle er "Woodstock" neu verfilmen. Anschließend umkreist seine Kamera die Hauptdarsteller, dass einem vom Hinsehen schwindlig wird. Damit nicht genug, setzt er laufend Jumpcuts ein, also Schnitte mitten in einer Szene, wobei sich die Figuren nur um wenige Zentimeter weiterbewegen. Das soll vermutlich das Interesse wachhalten, fängt aber bald an zu nerven.Alans LSD-Trip gibt Toback Gelegenheit, endlich die neuesten digitalen Morphing-Effekte zum Einsatz zu bringen. Er lässt Augen und Lippen sich verziehen, als gelte es, eine Knetmasse zum Leben zu erwecken. Bloß gut, dass es dafür schon Software gibt. So kann sich Toback austoben, ohne Personal den Nerv zu töten.Es gibt zwar von der ersten Sekunde an Sexszenen in diesem ab 16 freigegebenen Streifen, doch zu sehen ist von den anatomischen Qualitäten der Darsteller nichts. Es gibt nur eine einzige nackte Frau, die in voller Lebensgrößer nackt auftritt, aber die Art und Weise, wie dies geschieht, lässt den Zuschauer zweifeln, ob sie nicht ebenfalls nur ein Spezialeffekt ist: Sie entsteigt dem Gauguin-Gemälde, das über Alans Bett hängt. Und ob Alan sie erblickt oder halluziniert, ist nicht klar. Immerhin ist die junge Dame sehr ansehnlich, mit guten Modelqualitäten.Unterm Strich:Die Story vom Studenten, der sich aus guten Motiven mit dem Verbrechen einlässt und so auf den Horrortrip kommt, dürfte schon ziemlich altbacken sein. James Toback setzt ein Profi-Drehbuch flott um, erlaubt sich dabei aber etliche Längen und Mätzchen mit Computer, Kamera und Schnitt. Mit einem genügenden Quantum an Spezialeffekten, Sexszenen, Drogenhorror und Crime versucht er seinen Film aufzupeppen, aber das gelingt nur bis zu einem gewissen Grad. Dass insbesondere die Hauptfigur durch Philosophengequatsche und Junkiegelaber nervt, trägt wenig zum Vergnügen an diesem Film bei.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

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