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Monkeybone

MonkeyboneMonkeyboneim Lager
Handlung:Eigentlich könnte Stu Miley (BRENDAN FRASER) glücklicher nicht sein: Endlich hat er dank der bezaubernden Julie (BRIDGET FONDA) seine Depressionen überwunden und steht mit der Figur des äußerst respektlosen Äffchens "Monkeybone" kurz vor dem Durchbruch seiner Cartoonisten-Karriere. Jetzt fehlt ihm nur noch Julies Ja-Wort. Doch ausgerechnet an dem Abend, an dem er um ihre Hand anhalten will, verursachen die beiden einen schweren Autounfall. Während die unverletzte Julie um Stus Leben zittert, weil dessen Schwester seine lebenserhaltenden Apparate abstellen lassen will, findet der sich in der unheimlichen Komawelt "Downtown" wieder. Dort begegnet er nicht nur seinen schlimmsten Traum-Figuren, sondern er steht auch dem Plagegeist Monkeybone leibhaftig gegenüber. Viele der Kreaturen aber haben ein wirklich abscheuliches Hobby - sie ergötzen sich an den Albträumen der Menschen. Als er bei einer ihrer Partys Zeuge von Julies Angst-Fantasien wird, will er unter allen Umständen ins Leben zurückgelangen. Dafür aber muss er zunächst den Tod (WHOOPI GOLDBERG) überlisten. Zusammen mit Monkeybone heckt er einen Plan aus, ohne zu ahnen, dass sein eigenes Geschöpf ein falsches Spiel mit ihm treibt. Monkeybone hat nämlich seine eigenen Pläne mit Stus Körper...
Preis:* 7,85 EUR
Bewertung:
zzgl. Versandgebühr 2,50 EUR und Versandkosten. 14 Tage Widerrufsrecht!
Art: DVD Video
EAN: 4010232010056
FSK: 12
Hülle: Amaray Case
Jahr: 2002
Erscheinungsdatum: 16.05.2002
Anzahl Medien: 1
Regie:Henry Selick
Darsteller:Whoopi Goldberg
Brendan Fraser
Bridget Fonda
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Komödie
Hersteller:20th Century Fox Home Entertainment
Laufzeit:ca. 89 min
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: DTS 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:deutsch
deutsch für Hörgeschädigte
englisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Animiertes DVD-Menü
Audiokommentar
Easter Egg
Image Gallerie
Kapitel- / Szenenanwahl
Kinotrailer
Unveröffentlichte Szenen

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Filmrezensionen
MonkeyboneAuthor: Markus Römmele
Wer sich für zeitgenössischen Animationsfilm interessiert, dürfte mit dem Namen Henry Selick etwas anfangen können: Von dem guten Mann stammen die beiden heimlichen Klassiker „Nightmare before Christmas“ und „Henry and the Giant Peach“, die mit überbordender Fantasie und kindgerecht sympathischem Humor zu bezaubern wussten. Mit „Monkeybone“ wagte Selick den Sprung ins Big-Budget-Hollywoodkino – ein Einstieg, dessen Erfolg in der Kritikerwelt unterschiedlich bewertet wird (von Verriss bis Lob war alles dabei).Grundsätzlich ist zu vermelden, dass die Story um einen Comiczeichner und seine Kreation, einen überdrehten Affen, den Charme der beiden Frühwerke um Längen verfehlt. Die Frage, die man sich dabei stellen muss, ist jedoch: Hatte Selick derartiges tatsächlich anvisiert? Offenbar schwebte dem Mann mehr eine Stop-Motion-Version von „Cool World“ vor – Ralph Bakshis Cartoon-trifft-Realfilm-Monstrosität, wir erinnern uns. Schon den hatte damals eine Welle vernichtender Kritik überspült, und schon damals war die nicht ganz gerechtfertigt. „Monkeybone“ geht denselben Weg wie „Cool World“ und bietet eine 90minütige Reizüberflutung von allen Seiten, eine Menge guter wie weniger guter Ideen (wobei erstere überwiegen), Klamauk, Überdrehtheit und manisch aufgedrehte Charaktere. Zusätzlich noch sensationell gute Animationsarbeit und die verrücktesten Setpieces, die man sich denken kann – in etwa wie Walt Disney auf Acid. Damit lässt sich schon was anfangen.Die Story liest sich wie folgt: Comicschreiberling Stu (Brendan Fraser) fällt nach einem Verkehrsunfall ins Koma und landet in „Downtown“, der Phantasiewelt der Alpträume, bevölkert von allerlei schrägen Wesen – unter anderem von Stus eigener Kreation Monkeybone, einem sexbesessenen, vorlauten Affen. Der gibt vor, Stu bei der Rückkehr in seine Welt helfen zu wollen, nutzt jedoch die Situation und entkommt selbst. Stu scheint gefangen in Downtown, während sich Monkeybone – in Stus Körper – in der Realwelt pudelwohl fühlt und sich an dessen Braut Julie (Bridget Fonda) heranmacht.Im Grunde nichts wirklich Neues, aber mit viel Esprit in Szene gesetzt und durchaus kurzweilig. Den Weg zum Happy-End (das gibt es natürlich) säumt eine Vielzahl schriller Ideen und ausgefallener Figuren: Allein die Gestaltung der Bewohner von Downtown steckt an Vielfalt und Einfallsreichtum mal locker die Disney-Filme der letzten zehn Jahre in die Tasche. Gut, mit Whoopi Goldberg als Tod höchstpersönlich muss man sich anfreunden; dafür haben wir Giancarlo Esposito als relaxter Teufel und Rose McGowan als verdammt niedliches Schmusekätzchen. In einer Nebenrolle taucht gar Stephen King auf.Die abgefeierten Gags sind meistens von guter Qualität und zünden, wenn der Humor auch eher von der krachledernen Sorte ist und sein Heil in schwachen Momenten in allerlei pubertären Zweideutigkeiten und schlüpfrigen Szenerien sucht. Ein paar Einfälle kratzen gerade noch so die Kurve zur Geschmacklosigkeit – etwa die Organspende zum Schluss, die bei Monty Python besser aufgehoben gewesen wäre – insgesamt bleibt jedoch alles im Rahmen. Nicht mal annähernd intelligent natürlich, und auch der Anmut von „Nightmare“ und dem „Riesenpfirsich“ bleibt meistens außen vor. Wer sich statt bezaubern amüsieren lassen will, ist hier freilich goldrichtig, dafür sorgen allein schon die turbulente Action, die frechen Dialoge und die duchgeknallten Einfälle des Drehbuches. Peinlichkeiten der Kategorie „American Pie“ bleiben uns ebenfalls erspart – Gott sei’s getrommelt und gepfiffen.Die Darsteller sind ihr Geld durchaus wert, vor allem ein absolut hemmungslos aufspielender Brendan Fraser, der nach Drehschluss Muskelkater vom vielen Grimassieren und Herumtoben gehabt haben muss. Bridget Fonda bleibt leider etwas blass, dafür punkten Rose McGowan (schnurrrrr!), Dave Foley und Giancarlo Esposito gleich doppelt. So sei an dieser Stelle doch mal eine Lanze für „Monkeybone“ gebrochen: Hohe Filmkunst sieht anders aus, aber wenn man nach Genuss des Streifens mit einem breiten Grinsen durchs Leben läuft, ist das doch auch was wert.Zur DVD:Die deutsche DVD-Ausfertigung von „Monkeybone“ kann sich nun wirklich sehen lassen: Bild und Ton (DTS) sind top, dazu spendiert 20th Century Fox eine breite Palette an Extra-Features. Der obligatorische Kinotrailer ist (samt drei TV-Spots) ebenso enthalten wie ein Audiokommentar mit Henry Selick, kleinen Featurettes zur Monkeybone-Animation, jeder Menge Deleted Scenes (mit UT-Kommentar), Produktionsfotos und DVD-ROM-Part. Für den aktuellen Budgetpreis kann man da gar nichts falsch machen.Wertung Film: 7,5 von 10 Punkten.Wertung DVD: 9 von 10 Punkten.Diese Kritik erschien auch bei www.ofdb.de
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Monkeybone finden Sie hier.

 

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