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Monster! (Überfall im Wandschrank)

Monster! (Überfall im Wandschrank)Monster! (Überfall im Wandschrank)nicht beschaffbar
Handlung:Der unbedarfte Reporter Richard Clark soll eine heiße Story über die mysteriösen Chestnut-Hill-Wandschrank-Morde schreiben. Ursache ist ein Monster, das, einmal dem Schrank entstiegen, die ganze Stadt bedroht und gegen Waffen jeglicher Art gefeit ist. Das Militär ist machtlos, Panik bricht aus, auch der Versuch, mittels Laser das Monstrum zu besiegen, scheitert. Die Kreatur bringt den Reporter in seine Gewalt und macht sich auf nach San Francisco. Inzwischen hat man aber begriffen, daß es seine Lebensenergie aus Schränken bezieht und im ganzen Land zerstören die Menschen ihre Kleiderschränke. Geschwächt stirbt das Monster in den Straßen von San Francisco.
Bewertung:noch keine
zzgl. Versandgebühr 2,50 EUR und Versandkosten. 14 Tage Widerrufsrecht!
Art: DVD Video
EAN:
FSK: 16
Hülle: Digipak mit Schuber (4er 31mm)
Jahr: 1986
Erscheinungsdatum: 26.09.2002
Anzahl Medien: 1
Regie:Bob Dahlin
Darsteller:Howard Duff
Henry Gibson
Donald Moffat
Claude Akins
Denise DuBarry
Donald Grant
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Horror
Hersteller:Sonstige Studios
Laufzeit:ca. 87 min
Typ:DVD-5
Verpackung:Verpackung nicht bekannt
Bildformat:4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 2.0
Englisch: Dolby Digital 2.0
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Additional Footage
Animiertes DVD-Menü
Documentaries
Kapitel- / Szenenanwahl
Kinotrailer
TV Spots
Web Access

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Filmrezensionen
MonsterAuthor: Sylvia Dörflinger
Wie wird ein Mensch zum Massenmörder? Aileen Wuornos (Charlize Theron), von allen nur „Lee“ genannt, blickt auf ein Leben zurück, das für sie eine Tortur war. Nur die Flucht in eine Fantasiewelt konnte sie schützen. Als Kind von einem Freund der Familie jahrelang missbraucht und vom Vater verprügelt, weil er ihr die Leidensgeschichte nicht glaubte, konnte sie nur lernen, dass sie Männer zu Diensten zu sein hat, dabei aber ihren Wert als Menschen verliert.Mit dreizehn Jahren bekommt sie ein Baby, das sie zur Adoption freigibt. Sie wird von niemandem geliebt und muss sich selbst nehmen, was sie braucht. Nie hat sie etwas anderes gelernt als anzuschaffen, und Zeit ihres Lebens wird sie dafür von ihren Mitmenschen verachtet. Alle Chancen auf ein geregeltes Leben bleiben ihr verwehrt.Mittlerweile ist sie erwachsen, hat keinen festen Wohnsitz und verdient Geld für Zigaretten und Alkohol, indem sie zu Fremden ins Auto steigt und ihnen für ihre wie auch immer gearteten sexuellen Wünsche zur Verfügung steht. Ihr einziger Freund ist Tom (Bruce Dern), ein alter Vietnam-Veteran, der genau weiß, wie es ist, durch die Hölle zu gehen und nicht mehr in der Lage zu sein, Anschluss an die Gesellschaft zu finden.Da lernt Lee Selby (Christina Ricci) kennen. Zuerst glaubt sie, das Mädchen wolle sie nur angraben und weist sie ab. Doch Selby bleibt hartnäckig. So erlebt Lee mit der streng christlich erzogenen, rebellierenden jungen Frau die erste und einzige wirkliche Liebe. Plötzlich hat sie das Verlangen, sich hübsch zu machen für Selby und freut sich unbändig auf das nächste Treffen. Da sie nicht immer von ihrer neuen Freundin ausgehalten werden will, arbeitet sie den ganzen Tag auf dem Strich.Doch der letzte Freier an diesem Abend schlägt sie zusammen und misshandelt sie brutal. Lee glaubt, ihr letztes Stündlein habe geschlagen, aber sie wollte doch zu Selby, sie wollte doch mit ihr glücklich sein! Außer sich vor Zorn greift sie zu ihrer Waffe, die sie in ihrer Jacke verborgen hatte und erschießt den Angreifer. Sie verwischt ihre Spuren und lässt die Leiche am Tatort liegen.Die Liebe zu Selby beflügelt sie. Nach dem schrecklichen Erlebnis mit ihrem letzten Kunden will sie die Prostitution aufgeben und sich eine „richtige“ Arbeit suchen. Da sie aber keinerlei Ausbildung und natürlich keine Referenzen vorzuweisen hat, wird sie bei Bewerbungsgesprächen nicht nur abgelehnt sondern auch gedemütigt und beleidigt. Selby ist aber auf ihre Unterstützung angewiesen und beansprucht einen gewissen Luxus wie ein Auto und ein Dach über dem Kopf, nicht zuletzt etwas zu Essen. Da Lee sie nicht verlieren will, beschafft sie Geld auf die einzige ihr mögliche Weise, doch der Ekel und die Verachtung, die sie den Männern gegenüber empfindet, gewinnen die Oberhand. Sie begeht einen weiteren Mord. Von nun an scheint das Töten und Ausrauben von Freiern die letzte Möglichkeit zu sein, Selbys Bedürfnisse zu befriedigen und so ihre große Liebe zu bewahren.Charlize Theron ist bisher nur als blonde Dekoration in Filmen wie „Im Auftrag des Teufels“ oder „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ aufgetreten. In „Monster“ kann sie zum ersten Mal ihr ganzes schauspielerisches Talent unter Beweis stellen und ist dafür zu Recht mit dem Golden Globe, dem silbernen Bären der Berlinale und natürlich mit dem Oscar für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet worden. Wie seinerzeit Vollblutschauspieler Robert de Niro hat sie sich fünfzehn Kilo angefuttert und hat sich auch sonst intensiv auf ihre Rolle vorbereitet. Täglich verbrachte sie Stunden in der Maske und bekam ein bis hin zur Zahnprothese gänzlich verändertes Äußeres verpasst.Ihre Mimik und Gestik versinnbildlichen das Schicksal der Aileen Wuornos. Die geschürzten Lippen zeigen Ekel und Trotz, die ausholenden Armbewegungen ungebrochenen Lebenswillen und Durchsetzungskraft. Die Kleidung spiegelt in T-Shirts mit Indianer- oder Tiermotiven die Sehsucht nach einer heilen Welt wieder, die es für Lee niemals gab.Intensive Bilder und die ständig präsente Lee reißen den Zuschauer mitten ins Geschehen. Auch Christina Ricci trägt durch ihre Leistung sehr zum Gelingen des Films bei. Selbys wohlmeinende Freundin der Familie, die ihr von dem Kontakt zu Lee abrät, erscheint fast wie aus einer anderen, unwirklichen Welt, einer Welt, in der man nicht anschaffen gehen muss, in der es immer etwas zu Essen gibt und in der man eine Wohnung und Freunde hat.Regisseurin Patty Jenkins hat mit „Monster“ keinen Rechtfertigungsfilm gedreht, sondern lediglich die Hintergründe der Verbrechen und die Gefühlswelt der Täterin aufgezeichnet. Für jeden weiteren Mord pusht Lee sich selbst, indem sie versucht den Opfern Geständnisse über ihre perversen Neigungen zu entlocken und ihr so einen vertretbaren Grund zu geben, warum sie sie erschießen müsse. Dabei gerät sie auch an Männer, die eher harmlos sind und von ihr ablassen als sie merken, dass Lee auf Streit aus ist. Bald ist ihr egal, wen sie tötet. Der Tiefpunkt ist erreicht, als sie von einem Autofahrer mitgenommen wird, der überhaupt nichts von ihr will und ihr seine Hilfe anbietet. Er schlägt sogar vor, dass er und seine Frau sie bei sich aufnehmen könnten.Aileen Wuornos war in den neunziger Jahren als erste Serienmörderin Amerikas auf allen Titelseiten. Von den einen wurde sie dämonisiert, von den anderen als Rächerin aller misshandelten Frauen hochstilisiert. Im Prozess zeigte sie sich abweisend und hochmütig. Sie rechtfertigte ihre Taten damit, dass sie selbst ein Opfer war und zeigte kaum Reue. Deshalb sah man sie in der Öffentlichkeit als Monster. Patty Jenkins zeigt in ihrem Film jedoch, dass Aileen erst durch unmenschliche Umstände, völliges Alleinsein und die unerträgliche Angst, ihre einzige Liebe wieder zu verlieren zu den Taten gedrängt wurde und keine andere Möglichkeit gesehen hat.„Monster“ ist beeindruckend, emotionsgeladen, mitreißend und anrührend. Für ein Mainstream-Publikum ist solch schwere Kost sicherlich nicht geeignet. Deshalb wird es für dieses erstklassige Werk wohl eher bei einem Achtungserfolg bleiben, der die Kinokassen nur spärlich füllt.Sehenswert!
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Monster! (Überfall im Wandschrank) finden Sie hier.

 

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