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Montys Enzyklopythonia

Montys EnzyklopythoniaMontys EnzyklopythoniaZur Info
Handlung:Das Leben des Brian: (ca. 90 min.)
Brian wird im Jahre des Herren geboren, allerdings im Kuhstall nebenan. Und die Heiligen Drei Könige, die sich versehentlich zuerst in Brians Stall begeben, bemerken ihren Irrtum schnell, als sie von Brians Mutter angekeift werden: 'Der echte Jesus liegt nebenan' . Auch sonst scheint Brians Lebensweg vorbestimmt: Widerstandskämpfer der Judäischen Volksfront, äh ... Volksfront von Judäa, neuer Messias und zum Schluß - Kreuzigung. Aber alles halb so schlimm, am Kreuz stimmen schließlich alle mit ein: 'Always Look on The Bright Side of Life' ...

Die Ritter der Kokosnuss: (ca. 86 min.)
Im frühen Mittelalter durchwandert König Artus das noch relativ unbewohnte England mit seinen edlen Recken, um das Reich von den einfallenden Franzosen zu befreien und den sagenhaften Heiligen Gral zu erobern. Leider handelt es sich bei seiner Truppe um eine Ansammlung irrer Trottel und sein Unternehmen erleidet schnell zahlreiche Rückschläge...

Der Sinn des Lebens: (ca. 103 min.)
Die sechs verrückten Pythons (John Cleese, Graham Chapman, Terry Jones, Eric Idle, Terry Gilliam und Michael Palin) mit ihren irren Abenteuern sind wieder da! In diesem Kultfilm der 80er Jahre werden überaus witzig und ohne alle Hemmungen die einzelnen Abschnitte des menschlichen Lebens sehr verzerrt dargestellt, wie das Wunder der Geburt, des Krieges und eines supermodernen Himmels. Wer nach den großen Mysterien unserer Zeit sucht, findet sie in 'Der Sinn des Lebens' .
Bewertung:
 
Art: DVD Video
EAN: 4030521701038
FSK: 16
Hülle: Digipak mit Schuber (2.5er 17mm)
Jahr: 1983
Erscheinungsdatum: 08.05.2003
Anzahl Medien: 4
Darsteller:John Cleese
Matt Frewer
Eric Idle
Michael Palin
Darsteller:Patsy Kensit
Nigel Hawthorne
Simon Jones
Sandy Johnson
Terry Jones
George Harrison
Sally Kinghorn
Terry Gilliam
Graham Chapman
Andrew MacLachlan
Terence Bayler

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Filmrezensionen
Montys EnzyklopythoniaAuthor: Jens Hamp
Die Einführung der DVD-Silberlinge hat das Leben vieler Filmfreunde verändert. Noch nie haben diese ihre geliebten alten Schinken in derartig brillanter Qualität bestaunen können. Seien es die alten Hitchcocks oder Kubricks, allesamt haben sie ihre Wiederveröffentlichung auf DVD gefunden. Doch etwas fehlte noch zu ihrem Glück. Lustig sollte es sein. Ruhig schön britisch und bitterböse. Und wenn möglich, könnte ja sogar etwas Anspruch in den Filmen stecken.Da sprang sie ihnen ins Auge. Genau danach hatten sie schon Jahre gesucht. Mit einem edlen roten Lederimitat stach sie in der Masse von DVD-Boxen hervor. Ihr neuer Liebe: Kurz und schlicht betitelt mit "Montys Enzyklopythonia". Doch was versteckt sich hinter diesem komischen Titel? Ein erster Schritt in die Richtung der Rätsellösung wäre zunächst ein paar Buchstaben des Titels auszublenden. Und siehe da - urplötzlich erkennt man den Namen Monty Python.Die Könige des pechschwarzen britischen Humors erlangen endlich ihre langverdiente Ehrung in einer auf 40.000 Exemplare limitierten DVD-Box. Drei ihrer Filme (Der 1971 entstandene Sketchzusammenschnitt "Monty Pythons wunderbare Welt der Schwerkraft" fehlt leider) sind nun für einen mageren Preis von durchschnittlich 40 Euro im Handeln erhältlich und alleine der Originalton (was gibt es Schlimmeres als synchronisierter Python-Humor?) ist schon das Geld wert...Monty Python - Zirkusdirektoren des Schwachsinns:Das Jahr 1969 - die Geburtsstunde des britischen Humors: Am 23. Mai wurde Monty Python - die wohl legendärste britische Komiker-Gruppe - gegründet. Zwar kannten sich die sechs Gründungsmitglieder Graham Chapman, John Cleese, Terry Gilliam (der gebürtige Amerikaner ist nur Wahlengländer), Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin schon zuvor, doch mit ihrem Engagement bei der BBC wurden sie erstmalig im Kollektiv tätig. Innerhalb der nächsten fünf Jahre inszenierten sie 45 Folgen (wobei die letzten sechs ohne Publikumsliebling John Cleese gedreht worden sind) ihres "Monty Python\'s Flying Circus". 45mal zeigten sie dem weltweiten Publikum Sketche jenseits der gewohnten Scham- und Sinngrenzen.Nach dem Schließen der Zirkustore begann man getrennte Wege zu gehen, konnte sich aber nochmals für ein Projekt zusammenreißen. "Die Ritter der Kokosnuss" sollte der erste abendfüllende Kinofilm der Komiker- Truppe sein - und wäre dank vereinzelter Streitereien fast zu deren Verhängnis geworden. Aber der Erfolg konnte die Komiker erneut "zusammenschweißen", so dass bereits fünf Jahre später ein weiteres Filmabenteuer ("Das Leben des Brian") bevorstand und die qualitativhochwertige Zusammenarbeit auf der Leinwand mit der Episodenkomödie "Der Sinn des Lebens" beendet worden ist. Hier und da trifft man die Briten noch in gemeinsamen Filmen (u.a. "Time Bandits" oder "Die Abenteuer des Baron von Münchhausen") an, jedoch leider nie mehr in einem Kollektiv.Und auch die langerhoffte Wiedervereinigung wird nach dem leider viel zu frühen Tode Graham Chapmans, der Brite verstarb am 4. Oktober 1989 an den Folgen eines Krebsleidens, nie mehr stattfinden.Doch was hat den Pythons eigentlich zu ihrem Kultstatus verholfen? War es das ständige Spielen von mehreren (geschlechterübergreifenden) Rollen - die einzige wirkliche Frau, die bei den Pythons eine dauerhafte Daseinsberechtigung hatte, war Carol Cleveland - der einzelnen Komiker? Oder der Humor, den es in dieser Form noch nicht im Fernsehen zu betrachten gab? Oder die gemäldeartigen Zeichnungen Terry Gilliams, die immerzu für kurze humorvolle Einschübe verwendet worden sind? Oder war es vielleicht die kreative Zusammenarbeit, die sie alleine nur noch in den seltesten Fällen (Ausnahme der Regel: "Ein Fisch namens Wanda") erreichen konnten?Die DVD-Box:Schlicht und ergreifend ein Augenschmaus. Das rote Lederimitat und die stilvolle Titeldarstellung erinnern an ein altes Buch und gehören mit zum Attraktivsten was jemals einen Silberling vor Kratzern und Staub geschützt hat. Aber auch nach dem Entfernen der ersten Schutzhülle, staunt der Käufer nicht schlecht. Vorsichtig klappt man das fünfgliedrige Innenleben aus. Man versucht das Sabbern aufgrund der liebevoll und Gilliam-mäßig gestylten DVDs zu unterlassen (solche Flecken gehen zumeist nur äußerst schwer weg) und wirft zunächst ein Blick in das mitgelieferte Booklet.Auf zwölf Seiten liefert das liebevoll gestaltete BOOKLET (auch hier gibt es die ein oder andere Gilliam-typische Statuenbild und Standbilder aus den jeweiligen Filmen zu bestaunen) leider überwiegend uninteressante Information. Sicherlich das Auflisten der einzelnen Kapitel ist für das spätere Gucken äußerst hilfreich, aber ansonsten beschränken sich die Texte auf kurzzeilige Story-Einblicke und das Vorstellen der Specials. Zwar wird einem beim Lesen der Mund derartig wässerig gemacht, dass man nicht anders kann und die erste DVDs in seinen Player legen muss, aber etwas mehr hätte es dennoch sein können...Die Ritter der Kokosnuss:1974: Es war soweit, der erste kreative filmische Output der Briten sollte seinen Weg auf die Leinwand finden. Plante man zunächst noch eine abstruse Vermischung der Gegenwart mit dem Artus Mythos, landete man letztendlich - auch bedingt durch die geringen finanziellen Mittel von 250.000 Dollar - bei "die Ritter der Kokosnuss".England im Jahre 932: König Artus macht sich mit seinem Lakeein Patsy auf den Weg durch sein Königreich um tatkräftige und tapfere Recken für seine Tafelrunde zu finden. Es ist sichtlich kein leichtes Unterfangen, doch nach und nach kann er Ritter um sich sammeln, die ihren heldenhaften Namen wahrhaft verdient haben.Aber was soll man die ganze Zeit über treiben? Camelot ist ein Sündenpfuhl (und nebenbei bemerkt nur ein Modell), in dem nur dem Singen sinnfreier Lieder gefrönt wird, und weiter ohne Aufgabe durch die Lande reisen, erfüllt sicherlich nicht das Leben eines Königs. Wie gut, dass es da noch den lieben Gott gibt, der Artus den Auftrag erteilt den Heiligen Gral zu suchen...Genial und absoluter Filmpflichtstoff. Mit scheinbar sinnlosen Dialogen schaffen es die sechs Zirkusdirektoren ein Patchwork-Geflecht zu erstellen, dass einem unter Garantie Lachtränen in die Augen treibt. Angefangen bei zahllosen Dialogen, die scheinbar jeden Sinn vermissen lassen, über eine Ausstattung, der man nahezu zu jedem Zeitpunkt das mangelnde Geld ansieht - verwiesen sei nur auf das Verwenden der Kokosnüsse zum Imitieren von Hufgetrappel -, bis hinzu den klassisch- abgedrehten Charakteren, die die Artus-Runde zu Rittern, denen man zu oft auf den Hinterkopf geschlagen hat, degradieren.So stellen sich bereits die ersten Sekunden des Filmgenusses derartig abstrus dar, dass man verzweifelt versucht das Luftholen nicht zu vergessen. Mit nordischen Untertiteln werden die Anfangs-Credits versehen, gänzlich albern wird von Elks geredet, bis die Macher für die Untertitel gefeuert werden und man im Gegenzug "Wissenswertes" über Lamas erfährt - was verständlicherweise erneut zum Feuern der Person, die die anderen gefeuert haben, führt. Verwirrt? Egal - angucken!Interessanterweise wurde vor zwei Jahren in Deutschland die Altersfreigabe des Filmes auf 12 Jahre gesenkt, was in meinen Augen nicht als positive Entscheidung zu betrachten ist. Man denke nur an die zahllosen Liter Kunstblut, die während des Filmes verschüttet werden. Ein Killer-Karnickel beißt mit Freude die Gefolgsleute nieder, einem schwarzen Ritter werden sämtliche Gliedmaßen abgeschlagen und Sir Lancelot metzelt sich durch eine Hochzeitsfeierlichkeit. Sicher, das ganze wird mit derartig absurdem Humor gewürzt, dass es von einem Betrachter zu keiner Sekunden als ernsthaft betrachtet werden kann. Ob aber schon zwölfjährige Konsumenten diesen pechschwarzen Humor verstehen werden? Ich zweifel doch stark daran - obwohl auch ich zählte beim erstmaligen Betrachten gerade mal dreizehn Lenze...Abschließend ein uneingeschränkte Guckempfehlung. "Die Ritter der Kokosnuss" zeigt keinerlei Respekt. Angefüllt mit Anarcho-Humor der Extraklasse verwursten die Pythons den Artus-Mythos in den einzelne "Ritter-Sketchen" zu einer Symbiose des größten Irrsinns, die bei einer Wahl des lustigsten Film aller Zeiten unzweifelhaft auf einem der ersten Plätze landen würde...Die DVD:Nach dem altbekannten Anzeigen der einzelnen Vertreiber, erscheint nach wenigen Minuten - die man idealerweise nochmals für einen Klogang nutzen kann, denn die nächsten 12 Stunden (wenn nicht noch länger, denn dank einiger Funktion, kann man geliebte Szenen immer und immer wieder gucken) will man seinen Platz vor dem Fernseher unzweifelhaft nicht mehr verlassen, derartig fesselnd und süchtigmachend ist das gebotene Programm - das TITELMENÜ zu "die Ritter der Kokosnuss". Herrlich schräg und Python-mäßig (wie oft ich das wohl noch sagen werde?) ist das ganze mit lustigen Sounds (von Furzen und Rülpsen, über Jubeln bis hinzu Flügelschlagen) und Gilliam-Bildern untermalt. Was will man mehr?Doch bevor wir uns den Extras widmen, starten wir zunächst den Film, wir wollen ja nicht das Lachen verlernen. Doch was müssen wir da zunächst sehen? Ein zerkratztes BILD, das wahrlich keinen Standard in der DVD- Historie setzen wird. Will man schon nach wenigen Minuten den Käufer mit mangelhafter Qualität auf die Palme treiben? Aber auch hier kann man den geneigten Betrachter vor dem Sprung aus dem Fenster bewahren. Alles nur ein Gag der Macher! Beruhigt widmet man sich dem restlichen Filmwerk und muss nur noch ein leichtes Grieseln in Kauf nehmen. Auf Seiten des TONES hingegen: Absolute Brillanz - zumindest wenn man das Werk in seiner Originalsprache betrachtet (Englisch: Dolby 5.1), Italiener und Deutsche hingegen müssen sich mit Mono-Ton herumschlagen - aber mal ehrlich, wer will schon Monty Python auf Deutsch gucken? Ist es nicht ein Wunder, das gepriesen werden muss, dass man endlich nicht mehr auf die (teilweise) misslungene Synchronisation zurückgreifen muss?Der Film ist beendet, mit einem zufriedenen Lächeln beginnt man sich daran, die EXTRAS zu erkunden. Noch mit einem Hörsturz - dank der selbstgewählten exorbitanten Lautstärke beim Filmgenießen - gesegnet, versucht man sein erstes Glück unter dem Menüpunkt FÜR SCHWERHÖRIGE und bekommt die einzelnen Menüpunkte laut und deutlich vorgelesen. Danke, für den kleinen Gag.Ebenso sinnvoll erweist sich das Einschalten des KILLER-KARNICKELS, dank dessen Unterstützung man beim erneuten Filmgucken einen Einblick in die finanziellen Verhältnisse der Pythons bekommt. Beim erstmaligen Erscheinen der unbeschreiblich-kostspieligen Kulissen, wird während des Filmes ein kleines (blutrünstiges) Karnickel eingeblendet, das nach einem Drücken der Enter-Taste mit netten Bildchen und handgeschriebenen Informationen aufwartet. Was dem Betrachter verraten wird? Die bis auf den Penny genau ausgerechneten Kosten der einzelnen Requisiten! Interessant, nicht wahr? Aber eben typisch. Und deswegen lieben wir sie doch...Weiter geht\'s mit dem "Betrachten" der AUDIOKOMMENTARE. Ja, Plural! Denn um ihre Fans nicht zu enttäuschen haben sich sowohl Michael Palin, Eric Idle und John Cleese zusammengetan als auch Terry Jones und Terry Gilliam - die bekannterweise gemeinsam für die Regie verantwortlich waren -, um den Film mit ihren genialen Anmerkungen zu verschönern. Und schon nach den ersten Minuten des Vergleiches kann man ohne Zweifel sagen, dass die "Darsteller" ihr Hauptaugenmerk auf den Unterhaltungsfaktor legen und mit kleineren Anekdoten das Hören versüßen. Schon die Begrüßung sind derartig genial-sinnfrei, dass man lauthals lachen muss. Der Vergleich der Anfangs-Credits mit Ingmar Bergman ist absolut treffend-dämlich. Und in bester Python-Manier schwatzen die drei die gesamte Länge des Filmes nahezu ohne Luftzuholen über ihre Erinnerung. Herrlich!Verständlich, dass hiergegen der AUDIOKOMMENTAR mit den beiden Terrys einen schweren Stand hat und schon die ersten Töne Gilliams lassen erkennen, dass man es hier mit einem Amerikaner zutun hat, der Probleme mit dem Reden hat. Ebenso die Worte von dem Waliser Jones. Langweilig und ohne Unterhaltungsfaktor nudeln sie ihre Sätze herunter. Aber Spaß beiseite: Zwar liegen die Schwerpunkte der Aussagen in einer anderen Region, aber trotz aller Ernsthaftigkeit, wissen es auch Gilliam und Jones ihren Audiokommentar mit einigen amüsanten Ideen zu würzen. Trotz der Nationalitäten der beiden ein hoher Spaßfaktor - keine Frage!Nachdem man nun den Film mindestens dreimal betrachtet hat, begibt man sich erneut auf Erkundungstouren und wird schon bei der UNTERTITEL-Auswahl fündig. Je nach Lust und Laune kann man sich ein weiteres Mal den Film mit der Unterstützung von DREHBUCHEINBLENDUNGEN (wahlweise in Deutsch, Englisch und Italienisch) oder aber mit UNTERTITEL FÜR LEUTE, DIE DEN FILM NICHT MÖGEN (very amusing!!!) betrachten.°°°°°°°°°°°°°Herzlich willkommen zu "DER MITTE DER BESPRECHUNG"! Eigentlich sollte man sich hier dem Suchen des Fisches hingeben, aber um nicht den Informationsgehalt aus dem Auge zu verlieren, verweist der Verfasser lieber auf die zahllosen Untertitel, über die die einzelnen DVDs verfügen. Um aber nicht andere DVD-Anbieter neidisch zu machen, verzichtet dieser auf eine Stellungnahme zu den dreiundzwanzig Untertitel-Sprachen auf der "Das Leben des Brian"-DVD.Und damit der Verfasser nicht gänzlich dem Nonsens verfällt, zurück zur DVD...°°°°°°°°°°°°°Mittlerweile hat man schon knapp neun Stunden vor der Röhre verbracht und noch immer ist nicht die zweite DVD angebrochen. Wollen uns die Pythons zu Couch-Potates mutieren lassen? Egal! Die Pause zur Mitte des Berichtes hinter uns lassend, klicken wir erstmalig auf den Menüpunkt ZUSÄTZLICHE FILMINFOS und werden endlich aufgefordert die ZWEITE DVD einzuführen - verständlicherweise in unseren DVD-Player...Erneut erscheint ein amüsantes Menü und verspricht einiges an Spaßigkeiten. Der Leichtigkeit halber fängt man bei der EXKOMMUNIKATION an, die einen sanfter Weise auf die offizielle Homepage verweist und so bei einem normalen DVD-Player schnell verlassen wird - schließlich will man ja den Papst nicht unglücklich machen.Weiter geht die Reise zum NICHT-VERWENDETEN MATERIAL. Und hier präsentiert uns das Monster von Aaaargh kleine Genialitäten, die man gesehen haben muss. Angefangen bei LEGO-RITTER - ein Kurzfilm der die Camelot-Musical-Einlage nachspielt - über STORYBOARD-Zeichnungen - die aber leider nicht sonderlich aussagekräftig sind und ohne Kommentar betrachtet werden müssen - bis hinzu einem Kurzfilm (LOCATIONSUCHE), der mit seiner "Blair Witch Project"-parodierenden Einleitung schon die Herzen der Zuschauer erobert.Die Finger schmerzen langsam aber sicher vom vielen Drücken auf der Fernbedienung, aber mittlerweile sind wir derartig süchtig, dass wir uns wie in Trance ins LIEDER ZUM MITSINGEN-Menü (zur Auswahl stehen die "Camelot-Szene", das Lied von "Sir Robin" und der göttliche Gesang der Mönche). Ganz nach dem Vorbild des Disney-Konzerns wird die Szene angespielt und der Betrachter kann dank der Untertitel (wobei hier leider ein springender Karaoke-Ball fehlt) sein Gesangstalent versuchen. Doch Achtung sei geboten: Vor dem Betrachten der "Mönchsszene" sollte man schon einmal tief Luft holen. Die Anleitung für das richtige Singen ist derartig königlich, dass man sich vor Lachen auf dem Boden kugeln muss. Ja, erneut ein absolutes Must-See entdeckt.Weiter geht die Reise zu den HEILIGE RELIKTEN und mit offenem Mund betrachtet man ein weiteres Menü, das mit Extras in Hülle und Fülle aufwartet. Wer seine Sprachfähigkeiten erweitern will, kann sich zwei Filmszene in der JAPANISCHEN VERSION angucken, wer hingegen auf der Suche nach leichter Kost ist, sollte beim SCHUND vorbeischauen. Auf kleinen Photographien bekommt man vergessenswerte Papiere zu Gesicht, die irgendwie mit dem Film in Verbindung zu setzen sind. Langweilig? Aber dafür bekommt derjenige, der sich bis zum Schluss durchklickt auch eine (auf Englisch) vorgetragene Filmkritik - die nicht sonderlich positiv ist - als Belohnung. Wenn das mal nichts ist.Ebenso "vergessenswert" sind die ARTEFAKTE (Filmplakate aus der ganzen Welt) und PHOTOS (was sich da wohl hinter verbergen mag). Gimmicks, die DVDs immer zu füllen wissen. Einmal schnell durchgeklickt und man ist fertig mit dem Betrachten. Geschadet hat es nicht, man hatte sogar etwas Spaß. Aber hat man im Nachhinein nicht das Gefühl, man hätte wichtige Lebenszeit verschwendet?Ein nettes Feature hingegen ist DIE BESETZUNG. Vermutet man auf den ersten Blick langweilige Biographien, bekommt man hingegen Bilder vorgesetzt! Freude, die hatten wir ja noch nicht zu genüge. Doch was ist das? Kann es sein, dass hierbei jeder Schauspieler in seine einzelnen Rollen dargestellt wird? Zwar wusste der wahre Fan derartiges schon, aber Anfänger in Sachen Monty Python sind sicherlich erstaunt, wen die einzelnen Komiker alles gespielt haben.Hiergegen erscheint das BBC-FILM-NIGHT-Feature äußerst gewöhnlich und langweilig. Man wollte den Film bewerben und so wird man in dem 18 minütigen Kurz-Making-of auch einige positive Stimmen zu den Regie- Debütanten und der tollen Story (etc.) erhalten. Der erste kleinere Aussetzer auf der DVD - man kann es verschmerzen, vor allem da das "Heilige Relikte"-Menü noch ein Glanzlicht in Sachen Comedy bereithält: Michael Palin erklärt in KOKOSNÜSSE die richtige Verwendung der Früchte. Urkomisch und mit einhundertfünfzigprozentiger Kugelgefahr!Zum Abschluss - nur noch 47 Minuten und man hat es geschafft - gibt es DIE SUCHE NACH DEM HEILIGEN GRAL. Fünfundzwanzig Jahre nach den Dreharbeiten machen sich Michael Palin und Terry Jones erneut auf den Weg und besuchen die ehemaligen Sets, sie schwelgen in Erinnerungen und liefern ernsthafte (na ja, nicht wirklich) Unterhaltung. Ja, ein würdiger Abschluss für einen exzessiven DVD-Tag.Aber soll das wirklich schon alles gewesen sein? Mehr bietet uns die zweite DVD nicht? Doch auch für die kleinen Detektive ist gesorgt, so kann man im Untermenü "Heilige Relikte" ein geheimes EASTER EGG entdecken. Bedient man auf seiner Fernbedienung vom Menüpunkt "Hauptmenü" den Cursor nach oben, erleuchtet auf einmal der Heilige Gral. Voller Spannung klickt man das ganze an - und wird heftigst enttäuscht. Jetzt hat man schon den begehrten Gral entdeckt und wird lediglich mit den Credits abgespeist. Danke! Und deswegen hat man sich doch tatsächlich Arbeit gemacht...ACHTUNG, da der Film auf der DVD als Director\'s Cut vorliegt, ist eine Szene nicht nachsynchronisiert worden und wird kurzerhand im Originalton abgespielt!Das Leben des Brian:Wir schreiben das Jahr 1979 nach Christi Geburt - eine Gruppe von fünf Briten (mit der Unterstützung eines Amerikaners) macht sich daran einen Film zu drehen, der alles in den Schatten stellen wird. Ein Film, neben dem der große "Ben Hur" wie eine Billigproduktion aussehen würde. 4, 5 Millionen Dollar standen den Anarcho-Komikern zur Verfügungen. Für die damalige Zeit viel Geld, das sie in Kombination mit ihrem unvergleichlichen Humor und einer genialen Geschichte treffend einzusetzen wussten. Aber zunächst zu etwas gänzlich Anderem - zur Geschichte des Filmes.Der Heilige Abend im Jahre Christis Geburt: Die heiligen drei Könige treten in einen Stall ein, wurden von einem Stern zu dem frischgeborenen Brian Cohen geführt, der der Sohn des allmächtigen Gottes sein soll. Doch nach dem Überreichen der Geschenke, bemerken sie ihren fatalen Fehler: Sie haben sich in der Stalltür geirrt.Die Jahre sind vorangeschritten, Brian ist erwachsen geworden und dank einiger unglücklicher Zufälle wird er von einem Teil der Bevölkerung für den Messias gehalten und sieht sich nun einigen Problemen gegenüber gestellt: Die Römer sind auf ihn und seine Tätigkeit in der Volksfront von Judäa aufmerksam geworden; seine Mutter ist der Ansicht, dass ihr Sohn nur Sex im Kopf hat und immer wieder wird der Arme von Leichtgläubigen Messiasjüngern verfolgt...Schon vor der ersten Aufführungen standen die Sittenwächter auf der Matte, schrieen lautstark nach Blasphemie. Aber wieso eigentlich? Wird sich während der gesamten Länge des Filmes ein einziges Mal über Jesus und Gott lustig gemacht? Na gut, wie es zur Kreuzigung Jesus kommt, ist schon blasphemisch angehaucht - aber abgesehen davon ist der Angriffspunkt der meisten Witze eigentlich der "Folgecharakter" der Christen (und anderen Religionen). Treffend weiß Brian zu predigen, dass jeder ein Individuum ist, dass wir es nicht nötig haben einer Person zu folgen, die wir nicht einmal kennen. Doch bevor die Sittenwächter sich gleich erbost gegen das Werk aussprechen: Gegen Gott ist diese Aussage nicht gerichtet. Vielmehr gegen die von den Pythons heißgeliebte Kirche und ihre Führungspersönlichkeit. Doch scheinbar trifft seine gut getroffene Predigt nicht auf fruchtbaren Boden. Schon wenige Sekunden nach dem Beenden seiner Sätze, schreien Brian seine "Gefolgsleute" entgegen, dass er sie leiten soll.Aber "Life of Brian" verbleibt letztendlich nicht nur als "simple" Kirchen- Satire, sondern kann ebenso einigen bissigen Spott in Richtung Gegenwart werfen. Angefangen bei der Steinigung - bei der die bärtigen Ladys wohl immerzu zu einem vorschnellen Urteil gelangen - bis hin zum beißenden Spott über das Treiben auf orientalischen Basaren - ganz nach dem Motto "wer hier nicht feilscht, bekommt gar nichts" - und dann. Dann gibt es natürlich noch die Legende. Den Klassiker, der wohl auf ewig stellvertretend für die Pythons stehen wird. Der abschließende Gesang am Kreuze, brillant bissig getroffen mit "Always look on the bright side of life". Ein Song, der einen furchtbaren Ohrwurm hinterlässt, den man auch nach Tagen nicht aus seinem Gehörgang vertreiben kann.Und entgegen der weitläufigen Auffassung, dass man Monty Python nicht ins Deutsche übersetzen kann, kann man sich ihre Sandalen-Parodie ohne größere Gefahren in der synchronisierten Fassung betrachten. Sicher, hier und da geht ein Witz verloren, aber wenn man da an die schrecklich misslungene Übersetzung des "Flying Circus" denkt, kann man in diesem Falle nur Jehova preisen.Wer also schon immer auf der Suche nach einem höchst amüsanten Film war, sollte ohne Umschweifen auf "Life of Brian" zurückgreifen. Und wenn selbst der katholische Filmdienst, dem Film einiges abgewinnen konnte, muss man "Life of Brian" doch weiterempfehlen...Die DVD:Hat man "nun" sein erstes Erlebnis mit den Rittern der Kokosnuss überlebt - hier und da hört man immer wieder von Menschen, die sich totgelacht haben sollen - kann man den zweiten Film einlegen: Das Leben des Brian. Erneut wird man von einem äußerst phantasievollen Menü begrüßt, doch halt kann es sein, dass hier ein wenig an den EXTRAS gespart worden ist? Nur eine Trailer-Show (dafür aber auch der geniale "Die Ritter der Kokosnuss"-Trailer!) und eine Dokumentation "Die Pythons". Das soll alles schon sein. Betrug! Nachdem die fünf Rest-Pythons derartig erfolgreich geworden sind, scheinen sie ihre Fans gänzlich zu vergessen. Aber wir wollen ja nicht so sein und werfen einen kleinen - aber wirklich nur einen kleinen - Blick auf die Dokumentation.DIE PYTHONS ist eine Dokumentation, die ihresgleichen sucht. Knapp fünfzig Minuten - die fehlenden 10 Sekunden wollen wir den Machern nicht ankreiden - wird informativer Nonsens in Perfektion geliefert. Man bekommt Eindrücke von ihren Arbeiten vor, während und nach "Das Leben des Brian" und erfährt Wissenswertes über die Einstellungen der einzelnen Komiker unter einander. Doch das Wichtigste ist natürlich der Humor. Und diesen bietet die Dokumentation bis zum Abwinken. Sei es wegen der zahllosen Sketch- und Filmausschnitte (unter anderem wird auch ein kurzer Ausschnitt aus "Monty Pythons fliegender Zirkus" - zwei TV- Folgen, die in Bayern gedreht worden sind und in denen die Komiker deutsch sprechen!) oder aber wegen der Kasperein der einzelnen Komiker. Köstlich - und wer nachdem Betrachten immer noch der Ansicht ist, dass Dokumentationen dröge und langweilig sein müssen, der war wohl im falschen Film.Und wie sollte es anders sein, der aufgemotzte TON (Englisch in Dolby 5.1) ist eine Pracht, zwar muss man bei der deutschen Synchronfassung auf einen veralteten Mono-Ton (selbst Ungarisch ist in Dolby 5.0 vorhanden) zurückgreifen, aber darüber kann der wahre Fan hinwegsehen. Viel gravierender sind da die leichten Griesel im BILD, die zwar den Filmspaß nicht trüben und auch noch jegliche Videokassetten um Längen schlagen, aber im Vergleich zu neueren Publikationen zieht die Bildqualität eindeutig den Kürzeren. Dass aber trotz aller Mängel das Bild aufgewertet worden ist, kann der geneigte Betrachter beim Vergleich mit den mitgelieferten Trailern begutachten. Ja, man sollte das digitale Remastern eigentlich doch loben...Der Sinn des Lebens:War es nicht immer schon das Ziel der Menschheit endgültig den Sinn und Zweck des Daseins auf der unseren Erde zu erklären. Viele Philosophen haben sich verzweifelt daran versucht - allesamt sind sie glorreich gescheitert. Wie gut, dass es die Mannen von Monty Python gibt. Ein großes Ziel haben sie sich vorgesetzt, wenn man aber ihre bisherigen Werke Revue passieren lässt: Es wird sicherlich ein Unterfang mit einem enormen Spaßfaktor...Eine wirkliche Geschichte wird man verzweifelt suchen, vielmehr wird dem Betrachter ein Zusammenschnitt von Sketchen geboten, die sich allesamt mit bestimmten Lebensabschnitten des Menschen befassen. Angefangen bei den Wundern der Geburt, bis über die Schwierigkeiten von Lebertransplantationen bis hin zum Treffen mit Gevatter Tod. Und in gewohnter Weise wird das ganze mit bissigem Humor garniert, der des öfteren hart an den Grenzen des guten Geschmacks vorbeischrammt. Man denke nur an einen fetten Mann, der bei seinem Restaurant-Besuch sich ständig übergibt und dank einer Mastkur des Obers zum Platzen gebracht wird. Oder aber die interessanten Unterrichtsstunden an einem englischen Internat, die Sexualkunde aus nächster Nähe beinhalten.All das scheint nur eine Aneinanderreihung von größtmöglichsten Irrsinn zu sein, doch bei genauerem Anschauen muss man sich wohl oder übel eingestehen, dass die sechs Komiker (zumeist) wissen über was sie sich lustig machen. Ihre Kritik an der Verhütungspolitik der katholischen Kirche ist unzweifelhaft berechtigt, dass man das ganze Geschehen dann aber derartig überspitzt darstellt, wird wohl einigen Betrachtern nicht gefallen. Man sieht es nicht gerne, wenn ein Haus von Katholiken aufgrund der zahlreichen Kinder aus allen Nähten zu platzen scheint und die Hausfrau während des Abwaschs ein neues Kind gebärt. Doch was wäre eine Satire ohne den nötigen Biss? Da kann man es den Pythons auch verzeihen, wenn sie Yorkshire mit der dritten Welt vergleichen und sie einen seichten Musical-Song mit bissigen antikatholischen Texten garnieren.Die Frage, ob die Comedy-Truppe letztendlich den Sinn des Lebens finden wird, kann hier sicherlich mit einem klaren und eindeutigen "NEIN" beantwortet werden. Wie man wohl schon an den kleinen "Story"- Einblicken erkennen kann, schießen die Briten vorwiegend mit perfiden Anspielungen um sich und lassen ihr geplantes Unterfangen - natürlich ohne jegliche Absicht - in den entscheidenden Momenten in andere Richtungen verlaufen. So sollte es auch nicht verwunderlich sein, dass ein Attacke des Vorfilmes (!) eine Diskussion über den Sinn des Lebens unterbindet!Doch im Vergleich zu den anderen Filmen ist "Der Sinn des Lebens" vorwiegend auf die Liebhaber der Pythons zugeschnitten. Dank dem Nichtvorhandensein einer Story wird es den meisten Betrachtern äußerst schwer fallen den Film zu genießen. Und wenn dann auch noch nach sechzig Minuten der gesamte Film für eine Episode "Die Mitte des Films" unterbrochen wird und man wohl einen der abgedrehtesten Sketche der Python-Karriere vorgesetzt bekommt (den ich persönlich nicht sonderlich amüsant finde), wird der ein oder andere verzweifelt nach einer Fernbedienung zum Umschalten suchen.So sollte man sich vor dem Betrachten des Filmes über eines klarsein. Kann man den schwärzesten nur denkbaren Humor ertragen? Will man bösartige Musical-Einlagen - Eric Idle beweist ein weiteres Mal sein Talent für seichte Melodien, die mit hinterlistigen Texten ("Penis Song" oder der Titelsong "The meaning of life") garniert werden - ertragen? Kann man Männer in Frauenkleidung ansehen ohne Gefahr zu laufen schreiend aus dem Zimmer zu laufen? Wer all diese Fragen mit einem lauten und klaren "ja" beantworten kann, wird seinen Spaß mit Monty Pythons "Der Sinn des Lebens" haben. Aber allen anderen sei dringend geraten, die Finger zu einem anderen filmischen Werk der Pythons auszustrecken.Die DVD:Entwicklungsland in Bezug auf die DVD-Qualitäten ist unzweifelhaft DER SINN DES LEBENS. Schon nach dem Einlegen muss man erschrocken bemerken, dass der Film ohne jegliches Zutun in Deutsch (!) startet. Vielleicht eine gute Methode um den Betrachter von dem lieblosen Menü fernzuhalten, aber wir sind mutig und betätigen den DVD-Menü-Knopf auf unserer Fernbedienung und müssen der grausamen Wahrheit ins Gesicht sehen. Keinerlei Bonusmaterial, lediglich ein schnödes Standbild als Verzierung des Hauptmenüs und auch die Kapitelauswahl ist lediglich mit Standbildern versehen. Diese grauenhafte Ausstattung für einen derartigen Film sollte wirklich von einem Gericht mit lebenslanger Sichtung der deutschen "Comedy-Show" "7 Tage, 7 Köpfe" bestraft werden. Sicher, die für die Box verwendete DVD wurde ursprünglich im Jahre 2000 erstmalig veröffentlicht - aber hätte man da nicht noch etwas für die Freunde der Pythons draufpacken können?Auch auf Seiten des BILDES muss der Käufer das Alter der DVD-Pressung bemerken. Beim altbewährten Standbildtest mutiert selbiges zu einem grieseligen Etwas, das dem Betrachter die Tränen in die Augen treibt. Ebenso schwach die VERTONUNG, wenn selbst schon die Originalsprache nur im Stereo-Ton (Deutsch, Französisch und Italienisch haben es ein weiteres Mal nur ins Mono-Format geschafft) vorliegt, muss man wohl oder übel an der geistigen Fähigkeit der Produzenten zweifeln. Will man die Käufer vergraulen?Fazit - Monty Pythons wunderbare Welt des Schwachsinns:Ja, genau das hat noch gefehlt. Schon lange man sich nicht mehr derartig schnell über eine DVD-Box hergemacht, hat die Filme in ihrer enormen Genialität zum x-ten Mal in sich aufgesogen und konnte endlich dauerhaft in den Genuss der englischen Sprache kommen. Sicherlich ist der bitterböse und respektlose Humor der fünf Briten (und dem einen Amerikaner) Geschmackssache und spaltet auch nach über dreißig Jahren die Masse. Wer aber ähnlich wie der Verfasser schon seit Jahren dem Humor der Briten erlegen ist, wird verständlicherweise seinen Spaß mit dieser DVD-Box haben, er wird sie ohne Umschweifen in sein Herz schließen - vor allem weil die beiden wichtigsten (?) Filme mit Extras der Extraklasse ausgestattet worden sind.Aber auch Filmfreunde, die keinerlei Gespür für den Humor von Monty Python haben, können bedenkenlos bei dieser formidablen DVD-Box zugreifen. Einen schöneren Staubfänger wird man für derartig wenig Geld wohl selten finden...
Quelle: www.filmbesprechungen.de

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