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Never Die

Never DieNever Dienicht beschaffbar
Handlung:China um die Jahrhundertwende. Ex-Killer David (Chow Yun Fat) gründet das "Peace Hotel" , in dem genießt traditionell jeder Verfolgte Asyl. Kein Waffenträger darf das Haus betreten, keiner darf daraus entführt werden, aber auch wird niemandem bei der Flucht weitergeholfen. Als eines Tages die Gangsterbraut Kim Unterschlupf im "Peace Hotel" findet ändert sich alles. Der "Pate" umstellt mit seiner Armee das Peace Hotel, um Kim heraus zu holen. Ex-Killer David, der ein Auge auf Kim geworfen hat, unternimmt alles, um einen Fluchtweg für die Freundin zu finden. Viel zu spät merkt David, dass dies alles zu dem Plan gehört das "Peace Hotel" zu zerstören. Um dies zu verhindern wird er wieder zu dem was er immer war: Ein Killer, der vor nichts zurückschreckt.
Bewertung:
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Art: DVD Video
EAN:
FSK: 16
Hülle: Amaray Case
Jahr: 1995
Erscheinungsdatum: 28.04.2003
Anzahl Medien: 1
Regie:Wai Kai Fai
Darsteller:Chow Yun-Fat
Cecilia Yip
Annabelle Liew
Chin Ho
Hedy Chang
Lau Chun
Darsteller:Mickey Nang
Land:Hongkong
Originaltitel:Peace Hotel
Regionalcode:2
Genre:Action
Hersteller:Splendid Entertainment
Laufzeit:ca. 87 min
Typ:DVD-5
Verpackung:Amaray Case
Bildformat:4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Kapitel- / Szenenanwahl

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Filmrezensionen
Never dieAuthor: Jens Hamp
Auf den ersten Blick scheint das Endurteil für „heping fandian / never die“ schon festzustehen. Denn nach einem Einblick in die von Hongkongs-Starexport Chow Yun-Fat verfasste Geschichte, muss der Film einfach knietief im Durchschnitt stecken. Grob zusammengefasst geht es um einen ehemaligen Killer [Chow Yun-Fat], der nach dem Tod seiner Geliebten ein Haus in der Wüste zu einem Zufluchtsort für die Verfolgten und Ungerechtbehandelten errichtet. In dieses „Peace Hotel“ schleicht sich auch eine undurchsichtige Frau [Cecilia Yip] ein, die mit allerlei Lügen versucht ihr Aufenthaltsrecht nicht zu verspielen – denn vor dem Hause wartet bereits eine Bande blutrünstiger Gangster und leckt sich die Finger nach der schönen Lügnerin...Aber wie nicht anders zu vermuten war, ist die Story nicht das Wichtigste in Wai Ka-Fais Regiearbeit. Deren Einfallslosigkeit und Vorhersehbarkeit wird nämlich durch eine äußerst stilsichere Inszenierung ausgeglichen. Schon die Eröffnungssequenz wirkt aufgrund der kühlen Schwarz-Weiß-Bilder äußerst geeignet, um die Vergangenheit des namenlosen Killers kurz und knapp zu beleuchten. Und auch im weiteren Verlauf des Filmes erlangt vermehrt der Stil die Oberhand über die Substanz. Zwar sollte man nicht unerwähnt lassen, dass auch die beiden Hauptdarsteller ihre erstaunlich gut charakterisierten Figuren äußerst befriedigend beleben – was aber wirklich im Gedächtnis verbleibt sind die großen Kämpfe, die ärgerlicherweise nur spärlich gesät worden sind.Wenn der Killer dann aber mal den bösen Jungs in den Hintern treten darf, dann wird überwiegend gute Asia-Actionkost geboten. Mit Maschinengewehr und Schwert geht es zu Sache – ohne dass hierbei aber in Blutrünstigkeiten gebadet wird. Was sich trotz des rasanten Schnittes und der dynamischen Kamera jedoch negativ auswirkt, ist, dass zeitweise die Hektik die Überhand gewinnt. Tony Chow übertreibt es mit seiner Schnittkomposition so weit, dass man leider einige Kämpfe nur noch in ihren Ansätzen erkennen kann. Fast schon wünscht man sich in diesen Momenten, dass die Kontrahenten nicht derartig schnell durch das Geschehen wuseln, sondern, dass sie sich wie in einem Western ruhig duellieren würden.Überhaupt. Das ruhige Duellieren eines Leone-Filmes würde sehr gut zum Ambiente des Filmes passen. Die von Chow Yun-Fat verfasste Geschichte wurde in einer staubigen Wüste angesiedelt. Namenlos wie der „Titelheld“ in Leones „Dollar-Trilogie“ kämpft Chow Yun-Fats Charakter für die Unterdrückten. Bewaffnet mit einer Maschinenpistole darf er wie „Django“ die Bösewichter niederschießen. Einzig die asiatischen Darsteller belegen noch, die Ursprünge „heping fandians“. Doch nicht nur die Anleihen an den Spaghetti-Western sind mehr als offensichtlich, auch die Filme John Woos, der hier als Produzent fungierte (und vom deutschen Verleih groß auf dem Cover angepriesen wird), traten als Paten auf. Tauben fliegen durch die Luft, der Killer gleitet im Stile „lashou shentan / hard boileds“ eine Leiter hinunter und den typischen knöchellangen Mantel legt Chow Yun-Fat auch nur in wenigen Momenten ab.So erweist sich „heping fandian“ vor allem als Sammelsurium „dezenter“ Filmzitate, das aber dank zwei gut charakterisierte und sich zeitweise herrlich kabbelnder Hauptfiguren dennoch kurzzeitigen Spaß bereit kann. Zwar muss man gesamtbetrachtet wohl die magere Story, die nicht für einen neunzigminütigen Film geeignet erscheint, bemängeln – diese qualitativen Ausfälle können aber spätestens beim finalen Schwertkampf zwischen dem guten Killer und dem bösen Anführer der Gangsterbande über Bord geworfen werden. Vorderstes Ziel der Filmemacher war die Unterhaltung des Publikums – und das macht der Film allemal. Die deutsche DVD wird leider dem annehmbaren Film in keinster Weise gerecht. Vor allem das Bild [Format: 1.85:1] hinterlässt dank ständig auftauchender Verunreinigungen einen äußerst schwachen Eindruck, den der Dolby-5.1-Sound nicht gänzlich ausgleichen kann. Zwar ist selbiger äußerst kraftvoll und hämmert schön aus den Boxen – das Fehlen der Original-Tonspur macht sich aber dauerhaft bei dem Anhören der schwachen deutschen Synchronisation breit. Abgesehen von einer Trailershow anderer Veröffentlichungen, bietet der Silberling leider keine Extras.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

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