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Out of Sight

Out of SightOut of Sightnicht verfügbar
Handlung:Jack Foley ist ein notorischer Bankräuber, allerdings ein so geschickter, daß er in seiner langen Karriere noch nie eine Waffe benutzen mußte. Trotzdem wird er geschnappt. Dreißig Jahre Gefängnis warten auf ihn. Also bricht er aus - und landet direkt vor der Gewehrmündung der Polizistin Karen Sisco. Zum Glück ist Jacks Komplize Buddy ein flinker Bursche. Er überwältigt Karen und sperrt sie zusammen mit dem flüchtigen Jack in den Kofferraum seines Autos. Dort kommen die beiden sich überraschend nahe und fortan entwickelt sich ein knisterndes "Katze und Maus" -Spiel. Doch wer ist die Katze?
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
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Art: DVD Video
EAN: 4030521299559
FSK: 12
Hülle: Amaray Case
Jahr: 1998
Erscheinungsdatum: 26.09.2002
Anzahl Medien: 1
Regie:Steven Sonderbergh
Darsteller:George Clooney
Ving Rhames
Jennifer Lopez
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Thriller
Hersteller:Universal Pictures Germany
Laufzeit:ca. 118 min
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (1.85:1)
Tonformat:Deutsch: Dolby Surround
Englisch: Dolby Digital 5.1
Tonformat:Französisch: Dolby Surround
Italienisch: Dolby Surround
Spanisch: Dolby Surround
Untertitel:deutsch
dänisch
englisch
finnisch
französisch
holländisch
norwegisch
polnisch
portugiesisch
schwedisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Animiertes DVD-Menü
Biographien Crew
Entfallene Szenen
Kapitel- / Szenenanwahl
Making Of
Soundtrack

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Filmrezensionen
Out of SightAuthor: Patrick Joseph
Dass selbst ein stickiger Kofferraum ausreichend Platz bietet um elektrisierenden Annäherungsversuchen zwischen George Clooney und Jennifer Lopez ein stimmiges Ambiente zu liefern, ist nicht die einzige Erkenntnis, die „Out Of Sight“ mit sich bringt. Interessanter noch als die Frage nach Ort und Situation ist Steven Soderberghs Antwort auf die Frage »Wie so etwas abläuft«. In diesem Punkt liegt unübersehbar die Qualität des Films, und doch ist es so einfach Soderberghs artifiziellen Regie-Stil oder die zwischen Banalität und Ironie schwankenden Dialoge unerkannt vorbeiziehen zu lassen.Der einzige plausible Grund dafür ist die inszenierte Natürlichkeit mit der „Out Of Sight“ sowohl Charaktere etabliert, als auch Kommunikation intoniert. Wenn sich ein gefängnisflüchtiger Bankräuber wie Jack Foley (Clooney) und eine ambitionierte Bundesbeamtin wie Karen Sisco (Lopez) im unbeheizten Hinterteil eines Automobils kennen lernen, ist die Situation zwar durch und durch künstlich, die Charaktere und ihr Verhalten sind es jedoch nicht. Ein Sträfling auf der Flucht, der genügend Routine im Gepäck hat, um sich über die Qualitäten der Gangster-Ballade „Bonnie & Clyde“ Gedanken zu machen und dabei versucht gleichzeitig Gentleman und Ganove zu sein, besitzt unzweifelhaft so etwas wie Charme oder zumindest Stil. So wie der Film.Eine Tatsache, die selbst Karen Sisco nicht ausblenden kann, obwohl sie in dem kuriosen Fluchtplan von Foley und seinem Partner Buddy Bragg (Ving Rhames) völlig ungeplant die Rolle der Geisel einnimmt. Geisel ist nun wahrlich das falsche Wort, viel zu düster und negativ ist der Begriff obendrein. Die Polizistin und der smarte Bankräuber liegen demnach gemeinsam im Kofferraum, doch sie sind nur scheinbar allein. Neben ihnen das Objektiv von Soderberghs Kamera und eine gewaltige Ladung Sexuallockstoffe. Zwischen beiden besteht von Beginn an eine Spannung, die sich im Gegensatz zu anderen Film-Affären nicht erst aufbauen muss, sondern jederzeit präsent ist. Doch ihre Wege trennen sich vorläufig, denn Karen kann ihren „Geiselnehmern“ mithilfe des trotteligen Klein-Gauners Glenn Michaels (Steve Zahn) entwischen und Jack Foley bereitet sich schon auf seinen nächsten, vielleicht letzten, großen Coup vor, der zur Abwechslung nicht das Betreten eines Kreditinstituts voraussetzt.Die offiziellen Behörden sind derweil alles andere als untätig und fahnden nach Foley, der infolge seiner Begegnung mit der schönen Polizistin konsterniert wirkt, gedanklich immer noch in einem großen, dunklen Kofferraum liegt. Doch auch Karen fühlt sich auf befremdliche Art und Weise zu Foley hingezogen, der ihren Hang zu schwierigen Exemplaren des starken Geschlechts wieder einmal unterstreicht. Wer sich inzwischen fragt, in welchem Versteck sich die kriminologischen Anteile dieser stilsicheren Gauner-Geschichte aufhalten, müsste eigentlich automatisch erkennen, dass Out Of Sight weniger am Verbrechen als an den Verbrechern interessiert ist. Gekleidet in die amüsante Geschichte eines bevorstehenden Überfalls, beschäftigt sich Soderberghs Film mit den Charakteren, die ihn lebendig machen und in diesem Fall vitaler und realer sind als dies zu erwarten war. Es lässt sich der Eindruck nicht verschweigen, dass Elmore Leonards Roman in der Vielschichtigkeit der Figuren und ihrem Bezug zur Realität den Film selbst stark beeinflusst hat, im positiven Sinne. Insbesondere den wichtigeren Charakteren traut man eine gewisse Authentizität durchaus zu und hat insgeheim das Gefühl hinter jeder Figur stecke eine eigene, wahre Geschichte.Ein Eindruck, der sicherlich durch die variabel eingesetzten Zeitsprünge innerhalb der Handlung erklärt werden könnte, die sich stetig vorwärts bewegt, mithilfe der Rückblenden ihre Vorhersehbarkeit kaschieren kann und eine interessante Dynamik entfaltet. Anleihen bei „Pulp Fiction“ kann man Soderbergh da ohne Häme attestieren, wobei er diese Erzähltechnik weder zum Selbstzweck noch zum gekünstelten Kunsthandgriff missbraucht. Einer der Aspekte, der „Out Of Sight“ in großen Teilen treffend beschreibt. Stilistisch experimentierfreudig, jedoch jederzeit treffsicher, erhält der Film eine naturalistische Note, die sich anhand der im Grunde wild zusammengewürfelten Handlung eigentlich verbietet. Doch Soderbergh beherrscht sein Fach meisterhaft, vermixt intime Momente mit feiner Ironie und schafft in einigen Phasen beinahe melancholische Bilder.Als ungewöhnlich und gerade deshalb sehenswert kann man „Out Of Sight“ wohl am besten beschreiben. Wenn „Sex, Lies and Videotape“ Steven Soderbergh als intelligenten Independent-Filmer etablierte, liegt es an „Out Of Sight“, dass der Regisseur erste Einblicke in einen eigenen Stil gewährt, der gekonnt Lässigkeit mit starken Dialogen, sowie dokumentarisch anmutende, kraftvolle, manchmal poetische Bilder mit massenkompatiblen Geschichten kombiniert. Eine frühe Tendenz, die sich Verlauf von Soderberghs Karriere überdeutlich zeigen sollte. Ein Film, der mehr über seine Figuren verrät als über eine komplexe Handlung nachzudenken, braucht selbstredend starke Schauspieler. George Clooney gelingt, was ihm viele zu Beginn seiner Kino-Karriere nicht zutrauen wollten. Nämlich der Sprung zum charismatischen Hauptdarsteller, den Clooney allerdings nicht allein seiner äußeren Erscheinung, sondern auch dem lakonischen Macho-Gehabe zu verdanken hat. Dass er im entscheidenden Moment den Schalter umlegen kann und zum Frauenversteher mutiert, macht ihn endgültig unnahbar. Clooney kann beides, kombiniert vieles und hat mit Soderbergh einen Regisseur gefunden, der ihn passend besetzt und solche Auftritte auf Clooney zuschneidet. Aber es ist nicht nur bloß der Ausstrahlung von Clooney und der verführerischen Lopez oder ihrer knisternden Chemie, sondern überdies den vielen kleinen Nebenrollen zu verdanken, dass „Out Of Sight“ lebt.Dass selbst Michael Keaton und Samuel L. Jackson in Kurzauftritten zu sehen sind, lässt wieder Parallelen zu einem Tarantino-Streifen, nämlich „Jackie Brown“, zu, der darüber hinaus auch noch eine weitere Verfilmung einer Vorlage von Elmore Leonard darstellt. Steven Soderberghs Film ist ein netter Spaß, ein charmanter Streifen, der nicht darauf pocht ein Abbild der Realität zu sein, in der Interaktion und Kommunikation der Figuren doch jener Realität verdammt nahe kommt. Phasenweise komisch, romantisch und jederzeit unterhaltsam erzählt „Out Of Sight“ eine turbulente Geschichte, die zeitweise Gefahr läuft die hohe Qualität des restlichen Films zu verfehlen. Alles in allem ungewöhnlich, aber deshalb sehenswert.(4 von 5 Punkten)
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Out of Sight finden Sie hier.

 

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