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Pitch Black - Planet der Finsternis

Pitch Black - Planet der FinsternisPitch Black - Planet der Finsternisim Lager
Handlung:In einem atemberaubenden Showdown steht das Böse dem Bösen gegenüber und das ist laut USA Today "... die beste Entschuldigung, dem bösen Buben die Daumen zu drücken, seit Arnold Schwarzenegger in ‚Terminator'." Das Tageslicht verbrennt dich, aber in der Dunkelheit lauert der sichere Tod. In der Phantasie des Autoren von ‚Auf der Flucht' entstand der Blutdruck steigernde SciFi-Thriller ‚Pitch Black'. Erleben Sie puren Psychoterror, wenn sich eine Gruppe von Raumschiffbrüchiger furchteinflößenden Kreaturen gegenübersieht, deren einzige Schwachstelle ihre Lichtempfindlichkeit ist. Hilflos wendet sich die rapide schrumpfende Truppe an einen zerstörungswütigen Strafgefangenen (Vin Diesel) mit unheimlichen Augen, der sie aus der Dunkelheit führen kann...
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
für 7 Tage zzgl. Versandkosten. Je weitere 7 Tage nur 1,00 EUR
Art: DVD Video
EAN: 4030521318175
FSK: 16
Hülle: Amaray Case
Jahr: 2000
Erscheinungsdatum: 19.04.2001
Anzahl Medien: 1
Regie:David Twohy
Darsteller:Keith David
Claudia Black
Cole Hauser
Radha Mitchell
Vin Diesel
Lewis Fitz-Gerald
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Horror
Hersteller:Columbia Tristar Home Entertainment
Laufzeit:ca. 104 min
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:deutsch
englisch
holländisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Animiertes DVD-Menü
Audio Kommentar von Regisseur David Twohy
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Filmrezensionen
Pitch Black - Planet der FinsternisAuthor: Günther Lietz
Das Cover der DVD, die Thematik und auch das Aussehen der außerirdischen Monster erinnern an "Alien". Aus einem Vergleich würde "Alien" als Sieger hervorgehen. Der Zuschauer sollte sich aber die Mühe geben und das große Vorbild nicht als Messlatte nehmen. Es fehlt "Pitch Black" zwar an Eigenständigkeit, aber trotzdem ist es ein spannender Film.Während einem Billigflug kommt es zur Katastrophe. Pilotin (Radha Mitchell) und Co-Pilot erwachen aus dem Kälteschlaf, aber der Kapitän wird bei dem Unfall von Minimeteoriten getötet. Das Schiff muss auf einem leeren Wüstenplaneten notlanden. Die Überlebenden der Katastrophe, kaum ein Dutzend Menschen, sind auf sich alleine gestellt.Ihre Situation wird durch einen Strafgefangenen (Vin Diesel) erschwert, der ständig versucht zu fliehen. Nur ein drogensüchtiger Kopfgeldjäger (Cole Hauser) kann ihm Paroli bieten.Zuerst suchen die Überlebenden nur nach Wasser und stoßen schon bald auf eine verlassene Geostation mit bereitstehendem Transporter. Es fehlen nur Energiezellen, die man aber aus dem Wrack bergen kann. Doch so einfach ist die Rettung wohl doch nicht.Auf dem Planeten leben Aliens, die nur in der Dunkelheit agieren und Angst vor Licht haben. Auf einem Planeten mit zwei Sonnen eigentlich kein Problem, würde nicht eine totale Sonnenfinsternis bevorstehen. Und bereits vorher fallen die Aliens - im Schutz schattiger Örtlichkeiten - über die Leute her und zerfleischen sie.Die Crew hat nur wenige Lichtquellen und die Sonnenfinsternis holt sie ein. Nun verlassen sich alle auf den Sträfling, denn dieser besitzt modifizierte Augen, die es ihm ermöglichen, im Dunkeln zu "sehen". Seine Muskeln und sein Überlebenswille sind weitere Pluspunkte im Kampf gegen die Aliens. Leider ist er auch skrupellos und offenbar ohne Gewissen.Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, mitten durch gefräßige Alienhorden hindurch. Eine Lichtquelle nach der anderen fällt aus und ein Mann nach dem anderen wird getötet. Am Ende bleiben nur die Pilotin, der Sträfling, ein Araber und ein Teenager übrig. Keine ideale Kombination als das Licht ausgeht. Der Sträfling macht sich nun alleine auf den Weg, um den Transporter startklar zu machen. Das er zurückkehrt, ist mehr als unwahrscheinlich...!Der Film ist spannend und clever gemacht. Er lebt vor allem von der Triangel Mitchell, Hauser und Diesel. Die Schauspieler stellen sehr unterschiedliche Persönlichkeiten dar und bilden dadurch einen starken Kontrast zueinander, der einem stellenweise den Atem raubt. Hier herrscht eindeutig Konfliktpotenzial und die Luft brennt zwischen den Figuren förmlich. Ist "Pitch Blach" vor allem Science Fiction-Horror, kommt das Charakterspiel keinesfalls zu kurz und formt Persönlichkeiten, deren Geschichte man allzu gerne verfolgt.Während Vin Diesel den typischen, muskelgestählten Macho mit Killerinstinkt spielt, kommt Cole Hauser als arroganter Kopfgeldjäger daher, dessen Fassade immer mehr bröckelt. Radha Mitchell rundet die Sache ab. Anfangs bereit die Passagiere zu opfern, wandelt sich ihre Figur zur Überlebenskämpferin mit tragischem Schicksal. Dabei strahlt sie eine unterschwellige Erotik aus, die ebenfalls bei Diesel zu bemerken ist und das Spiel zwischen eben jenen beiden Protagonisten so reizvoll macht. Eben jenes Spiel steigert sich zum Ende des Films hin und hält den Zuschauer gepackt. Alle anderen Darsteller sind einfach nur Statisten. Sie haben die Aufgabe die Dramatik zu steigern und als Bauernopfer zu dienen. Ein wenig plump, aber darüber kann man getrost hinwegsehen.Regisseur David T. Twohy setzt vor allem auf suggestive Elemente, um Spannung aufzubauen und die Gefährlichkeit der Situation zu unterstreichen. So halten sich die Aliens meist am Rand der Wahrnehmung auf und sind vor allem zu hören. Der Zuschauer ahnt die Gefährlichkeit des Planeten anhand der Indizien in der verlassenen Station, noch bevor die Überlebenden ihre Schlüsse ziehen können. Wunderbar ausgedacht und umgesetzt.Auch die Kameraführung weiß zu überzeugen. Schnelle Schnitte und stellenweise mutige Einstellungen reizen das Bild aus. Die Lichtgestaltung spielt dabei eine zentrale Rolle. Anfangs ist es Tag und die beiden Sonnen sorgen für unterschiedlich eingefärbtes Licht. Dadurch gestalten sich surrealistisch wirkende Szenen mit wechselnder Wirkung. Ein normales Bild wird nur dann geboten, wenn die Kamera das Sonnenlicht verlässt. Clever gemacht. Aber auch das Spiel mit der Dunkelheit wurde hervorragend umgesetzt und sorgt für grausam gute Szenen in den Schattenbereichen. Die visuelle Umsetzung der Aliensicht und der modifizierten Augen des Sträflings wurde ebenfalls eingebaut. Es ist nicht viel zu sehen, aber der Zuschauer erahnt die Szene und hört vor allem was geschieht. Dadurch wird eine großartige Atmosphäre hergestellt.Zieht man einige logische Fehler ab (die Masse der verschiedenen Sonnen und die Konstellation insgesamt würden wahrscheinlich Natur- und Wetterkatastrophen schlimmster Art auslösen und sind so nicht denkbar), bleibt ein überzeugender Film, der nur im Vergleich mit "Alien" seine Schwächen offenbart.Von der technischen Seite her bietet die DVD ein scharfes Bild, das auch im Widescreenformat genossen werden kann. Der Ton liegt im deutschen und englischen Dolby Digital 5.1 vor und hätte ruhig etwas besser sein können. Aber auch hier sind es nur kleine Mängel.Wirklich ärgerlich ist das Bonusmaterial der DVD. Sämtliche Menüs sind nur in englischer Sprache vorhanden und der deutsche Untertitel kann nicht überall zugeschaltet werden. Bei den Audiokommentaren loben sich die Macher dermaßen über den grünen Klee, dass es in den Ohren schmerzt. Das "Making of..." bietet keine Überraschungen und einzig die Outtakes wissen zu gefallen.Unterm Strich bleibt ein toller Film, an dem ein wenig Feinarbeit fehlt. Doch David T. Twohy ist auf dem richtigen Weg. Ebenso wie der Film besitzt auch die DVD kleine Schwächen, die aber ignoriert werden können.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

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