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Planet der Affen (2001) - Einzel DVD

Planet der Affen (2001) - Einzel DVDPlanet der Affen (2001) - Einzel DVDim Lager
Handlung:Als er mit seinem Raumschiff in einen elektro-magnetischen Sturm gerät, wird der Astronaut Leo Davidson (MARK WAHLBERG) quer durchs All geschleudert und muss auf einem unbekannten Planeten notlanden. Mit zerstörtem Shuttle, ohne Waffen und Ausrüstung entdeckt Davidson, dass er sich in einer Welt befindet, die von Affen beherrscht wird - und in der Menschen als Sklaven gehalten werden.

Schon bald wird er gefangen genommen, und nur der Menschenrechtlerin Ari (HELENA BONHAM CARTER), einer Schimpansin, ist es zu verdanken, dass er nicht vom grausamen General Thade (TIM ROTH) getötet wird. Gemeinsam fliehen sie in die verbotene Zone Calima, verfolgt von Thade und dessen blutrünstiger Primaten-Armee. Dort macht Davidson eine Entdeckung, die nicht nur ihm, sondern auch Ari die Augen über die wahre Entstehungsgeschichte des 'Planeten der Affen' öffnet. Grund genug für Thade, einen letzten Vernichtungsfeldzug gegen die Menschen zu beginnen...
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
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Art: DVD Video
EAN: 4010232011329
FSK: 12
Hülle: Amaray Case
Jahr: 2001
Erscheinungsdatum: 08.08.2002
Anzahl Medien: 1
Regie:Tim Burton
Darsteller:Charlton Heston
David Warner
Tim Roth
Kris Kristofferson
Michael Clarke Duncan
Cary-Hiroyuki Tagawa
Chris Ellis
Erick Avari
Paul Giamatti
Helena Bonham Carter
Mark Christopher Lawrence
Mark Wahlberg
Philip Tan
Michael Jace
Darsteller:Deep Roy
Land:USA
Originaltitel:Planet of the Apes
Regionalcode:2
Genre:Science Fiction
Hersteller:20th Century Fox Home Entertainment
Laufzeit:ca. 116 min
Reihe:Planet der Affen
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:deutsch für Hörgeschädigte
englisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Animiertes DVD-Menü
Audio Kommentare von Danny Elfman und Tim Burton
Darsteller- und Crew-Profile
Einzel-DVD ohne Bonus-Material
Kapitel- / Szenenanwahl

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Filmrezensionen
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Planet der Affen (2001)Author: Günther Lietz
"Planet der Affen" ist ein Filmtitel der große Dinge verspricht. Und Regisseur Tim Burton scheint dieses Versprechen zu halten.Captain Leo Davidson (Mark Wahlberg) widersetzt sich seinem Vorgesetzten und jagt seinem dressierten Affen in den Weltraum hinterher, um ihn vor dem Tod zu retten. Dabei wird seine Raumkapsel beschädigt und er muss notlanden.Schnell wird deutlich, dass auf dem Planeten Leben existiert - allerdings nur Menschen und Affen, wobei die Affen die Herrenrasse stellen und die Menschen als Sklaven dienen. Leo wird von den Affen eingefangen und als Sklave an die Affenfrau Ari (Helena Bonham-Carter) verkauft. Sie erkennt schnell, dass Leo etwas Besonderes ist.Zusammen mit Ari, der Sklavin Daena (Estella Warren) und deren Familie flieht er aus der Stadt der Affen, hin zum Ursprung des Primatenvolks. Von dort empfängt er auch die Signale seiner Crew, von der Leo glaubt, sie kommt, um ihn zu retten. Der kleine Trupp wird allerdings von General Thade (Tim Roth) gejagt, der die Macht auf dem Planeten an sich reißen und die Menschen vernichten will. Es beginnt eine spannende Hatz, an deren Ende eine bittere Wahrheit zu finden ist. Es ist fraglich ob Leo die Geschichte verändern kann ...!Obwohl Tim Burton versucht, eine eigenständige Geschichte zu erzählen, muss er sich an Franklin J. Schaffners Meisterwerk halten, um die Zuschauer nicht zu stark zu enttäuschen. Auch hier stehen die Affen eindeutig als absolute Herrscher im Mittelpunkt, sehen sich als Krönung der Evolution und wurden durch die Menschen im Laufe der Zeit "erschaffen". Hier enden auch fast alle Parallelen. Ist Schaffners Arbeit noch ein Anti-Kriegs-Film, erklärt Burton dem Rassismus den Krieg und kämpft für die Gleichberechtigung der Menschen.Dabei stellt er eine Pseudo-Dreiecksbeziehung zwischen Leo, Ari und Daena her. Das Affenmädchen Ari vertritt tolerante Ansichten und kämpft für die Rechte der Menschen. Damit ist sie ihrem Volk und vor allem Thade ein Dorn im Auge. Doch ihre Bindung zu Leo wird im Laufe des Films stärker. Ebenso das Verhältnis zwischen Leo und Daena. Dabei kommt Burton nicht sofort auf den Punkt, sondern lässt die Gefühle der beiden Frauen anhand ihrer intensiven Blicke sprechen. Es wird sofort erkennbar, dass Helena Bonham-Carter und Estella Warren, ihr Handwerk ebenso gut verstehen wie Mark Wahlberg, der hier einen emotional leicht überforderten Mann spielt. Immerhin kümmern ihn seine Probleme mehr als eine eventuelle Liebesbeziehung. Und auch die Rolle des Freiheitskämpfers scheint Leo zu viel.Doch der eigentliche Star ist Tim Roth, der einen diabolischen Tyrannen voller Gewalt und Grauen darstellt. Sein wunderbares Spiel und die perfekte Maske lösen nicht nur auf dem Bildschirm, sondern auch beim Zuschauer Schrecken aus. Dieser brillante Darsteller verkörpert das pure Böse, die Inntoleranz und negativen Seiten des Lebens, die jeder allzu gerne von sich weisen möchte.Weiteres Glanzlicht des Film stellen allerdings die Masken der Schauspieler und die Effekte dar. Musste Schaffener sich 1968 im Original noch auf Atmosphäre und Schauspieler verlassen, um die Masken glaubhaft werden zu lassen, so kann sich Tim Burton ganz auf die Tricktechnik und Maskenbildner verlassen. Die Affen werden mehr als glaubhaft in Szene gesetzt und wirken real, obwohl es gelingt, den Schauspielern ihre Akzente und ihre Mimik zu lassen. Doch Maske und Kostüm werden noch durch das Verhalten und die Bewegung der Affen unterstrichen, ebenso wie die Affenstadt. Immerhin nutzt Burton den ganzen Raum. Seine Affen sind schnell, gewaltig und kletterstark. So hangeln sie sich an Wänden hoch, benutzen die Decke als Boden oder ihre Füße gar zum schreiben. Und das macht den Film erschreckend realistisch, denn hier bekommt der Zuschauer vorgeführt, dass der Affe dem Menschen körperlich überlegen ist. Und so stoßen Thades Parolen auf fast offene Ohren. Doch zum Glück ist es nur ein Film.Neben den schnellen und effektreichen Bildern baut Burton auch auf die Filmmusik. Danny Elfman weiß den Film zu nehmen und seine Themen sind stets passend und unterstreichen die Bilder in ihrer Pracht. Doch greift er auch auf die Musikthemen des Vorbilds zurück und sorgt stellenweise für ein nostalgisches, aber harmonisches Flair. Gekonnt gemacht, ebenso wie die Kameraführung. Diese muss besonders erwähnt werden, denn immerhin nutzt sie jegliche mögliche Bewegung aus, um dem Zuschauer ein realistisches Bild zu präsentieren. Bei einem modernen Film mit grandiosen Effekten braucht allerdings nicht besonders darauf hingewiesen zu werden, dass der Computer ebenfalls einiges zu dem Film und seiner Stimmung beigetragen hat.Doch trotz all den positiven Aspekten bleibt am Ende des Films ein hohles Gefühl in der Magengegend. Schon zu Beginn des Streifens zeichnet sich ab, dass Burton inhaltlich Schaffner nicht das Wasser reichen kann. Immerhin ist Burtons Held Leo ein ignoranter Naivling der einfach Befehle verweigert. Und somit scheidet er als perfekter Sympathieträger aus. Hier stellt sich auch die Frage, warum die Raumfahrer überhaupt Affen brauchen? Die Zeiten wo Primaten Knöpfe drücken oder Schalter ziehen mussten sind in der Raumfahrt längst vorbei. Natürlich, die Amerikaner mögen solch nostalgischen Rückblicke auf ihre Raumfahrtgeschichte.Perfekt ist allerdings Estella Warren, die mit ihrem Schmollmund die männlichen Hormone zum kochen bringt und deren Augen einfach verzaubern. Allerdings sind ihre Dialoge nichts Halbes und nichts Ganzes. Waren Schaffners Menschen noch sprachlos, so sind Burtons Menschen einfach nur wortkarg.Der Zuschauer bekommt leider auch bald das Gefühl, dass Burton zu viel in diesen Film stecken wollte. Anstatt sich die Szenen entwickeln zu lassen, springt er gerne zum nächsten Punkt, schneidet das nächste Thema, das nächste Schicksal an, ohne sich überhaupt genug Emotionen aufbauen zu lassen. Ein grober Schnitzer, den man ihm nicht zutraut. Außerdem hätte er den Film vielleicht konsequent düster halten sollen, wie Burton es bereits mit Batman erfolgreich demonstrierte.Im Vergleich zu Schaffners "Planet der Affen" verliert Tim Burton schnell an Boden, gelingt es ihm leider nicht, eine ebenso dichte Atmosphäre aufzubauen, wie Schaffner seinerzeit. Schade, hatte Burton doch alle Fäden in der Hand. Aber leider sind sie ihm entglitten. Doch es bleibt immerhin ein sehenswerter Spielfilm, der zu begeistern weiß. Zwar nicht Meisterklasse, aber dennoch Klasse.Auf Disc 1 finden sich neben dem Hauptfilm Darsteller- und Crew-Profile. Der Film ist gestochen scharf und kann im Widescreen-Format (16:9) genossen werden. Während der englische Ton nur im Format 5.1 daherkommt, kann man den deutschen Ton in sattem DTS genießen. Bei diesem Film einfach ein Muss. Der Ton verwöhnt regelrecht die Ohren und verleiht dem Film besondere Tiefe.Disc 2 beinhaltet die ganzen Zusatzinformationen. Hier kann ebenfalls ein Untertitel zugeschaltet werden, was die Sache sehr angenehm macht. Über ein schön animiertes Menü gelangt man zu den verschiedenen Bereichen. Der Zuschauer bekommt hier ordentlich etwas geboten:Neben Trailern zu "Dr. Dolittle 2" und "Moulin Rouge", kann man sich Trailer und TV-Spots zu "Planet der Affen" anzeigen lassen. Zusätzlich gibt es auch Musik-Videos, was den Hörgenuss weiterhin steigert. Neben den obligatorischen "unveröffentlichten Szenen" kann man auch unzählige Bilder in der Galerie ansehen. Eigentlicher Höhepunkt ist allerdings das "Making of". Hier wurde ordentlich etwas auf die Beine gestellt. Der Zuschauer erfährt viel über die Tricks, wirft einen Blick hinter die Kulissen und erfährt einiges über die Masken des Films. Hier werden auch die Fragen beantwortet, wie die Darsteller so faszinierend echt als Affen wirken konnten. Immerhin wurden sie regelrecht geschult. Spannend anzusehen und sehr informativ."Planet der Affen" ist auf DVD kaum zu toppen und wird durch das opulente Zusatzmaterial gelungen abgerundet.
Quelle: www.filmbesprechungen.de
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