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Psycho Beach Party

Psycho Beach PartyPsycho Beach Partynicht beschaffbar
Handlung:Malibu in den frühen 60ern. Girlie Florence hat keine Lust, eingefahrenen Rollenmustern zu entsprechen, und träumt stattdessen davon, als Wellenreiterin von der Macho-Strandclique akzeptiert zu werden. Das hindert sie indes nicht daran, gleich zwei Surfern schöne Augen zu machen. Als eine Mordserie die Reihen der Beach Boys lichtet, fällt der Verdacht des ermittelnden Detectives auf Florence: Schließlich wird die junge Frau bereits seit längerem von einer furchtbaren Persönlichkeitsspaltung geplagt...
Bewertung:noch keine
zzgl. Versandgebühr 2,50 EUR und Versandkosten. 14 Tage Widerrufsrecht!
Art: DVD Video
EAN: 4012050600044
FSK: 16
Hülle: Amaray Case
Jahr: 2000
Erscheinungsdatum: 05.06.2003
Anzahl Medien: 1
Regie:Robert Lee King
Darsteller:Nicholas Brendon
Lauren Ambrose
Thomas Gibson
Matt Keeslar
Kathleen Robertson
Buddy Quaid
Kimberley Davies
Darsteller:Beth Broderick
Charles Bush
Danni Wheeler
Land:USA
Originaltitel:Psycho Beach Party
Regionalcode:2
Genre:Komödie
Hersteller:VCL Film + Medien AG
Laufzeit:ca. 89 min
Verpackung:Amaray Case
Bildformat:16:9 anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 2.0 Surround
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Kapitel- / Szenenanwahl

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Filmrezensionen
Psycho Beach PartyAuthor: André Kuhlemann
Die unbeschwerten Fünfziger. Die Welt ist in Ordnung, die Welt ist rosarot. Die Jugendlichen einer Kleinstadt gehen wie so oft in das örtliche Autokino, um dort etwas „rumzumachen“. Nur die etwas burschikose, schüchterne Florence ist wohl die einzige die in dem Kino auf den Film achtet, da sie mit ihrer langweiligen Freundin dort sitzt. Die Jungs wollen nichts von ihr wissen. Doch plötzlich ändert sich alles, als einem der Mädchen im Autokino der Hals aufgeschlitzt wird…Der Mordfall ruft die Kommissarin Monica Stark in die kleine Stadt und bald wird sie noch mehr investigative Arbeit zu tun haben.Florence möchte endlich mal einen Jungen kennen lernen, dafür geht sie zum Strand und lernt dort die Surfer-Clique kennen und möchte von ihnen im surfen unterrichtet werden. Da die dies jedoch für einen Männersport halten weisen sie sie zurück. Doch durch einen Tipp lernt sie den großen Kanaka kennen, den besten Surfer vom Strand, lernt bei ihm surfen und wird endlich doch in die Gruppe aufgenommen. Eine Gruppe die mit und mit durch weitere Todesopfer kleiner wird. Wer steckt hinter den dubiosen Morden…Die Geschichte liest sich wie ein klassischer Teeniehorrorfilm, doch auch wenn der Titel diese Vermutung noch weiter zu unterstützen vermag, ist der Film alles andere als das. Vielmehr ist Psycho Beach Party eine eigentlich sehr blut- und horrorarme Satire auf die B-Filme der Fünfziger. Übertrieben theatralisch die Inszenierung, offensichtlich dumm der Plot und gesegnet durch absichtliches, dick aufgetragenes Overacting der Jungstars. Seinen Ursprung hat der Film wie viele dieser überzeichneten Komödien auf der Bühne, doch im Gegensatz zu der „Rocky Horror Picture Show“, dem „kleinen Horrorladen“ oder „Hedwig and the angry inch“ merkt man diesem Film seinen Ursprung zu stark an. Immerhin wird hier nicht gesungen, was den ein oder anderen erfreuen dürfte, aber des Weiteren wirkt die Welt zu künstlich um unterhaltsam zu sein, zu blutleer um spannend zu sein. Auf der Bühne mag die Story sehr witzig und spannend sein, auf dem Bildschirm springt der Funke nicht recht über.Das resultiert vor allem aus der sehr drögen Kamera- und Schnittarbeit, die weit entfernt von der Bilderwelt von Grease oder Pleasantville ist. Eine Bilderflut muss sicherlich nicht sein, aber eine visuelle Gestaltung jenseits einer Fernsehserienoptik wäre trotzdem schön gewesen. Wenn dann auch noch das halbe Schauspielensemble aus Sitcomstars besteht fühlt man sich erst recht wie in einer Halloween-Doppelfolge von Clueless.Ab und zu gibt es dennoch nette optische Spielereinen, diese wiederholen sich aber zu oft und sind trotzdem sehr rar, so z.B. Florences’ Halluzinationen oder die Surfeinlagen vor offensichtlicher, schlecht eingespielter Bluescreen-Welle. Jedes Mal wenn einer dieser Seitenhiebe auf die damals ernst gemeinten heute unfreiwillig komischen Horrorfilme die Szenerie bestimmt weiß der Film eigentlich zu unterhalten und gefallen, so z.B. auch bei dem allzu klassischen Anfang.Noch in schwarz/weiß sieht man einen jungen, in Lederjacke gekleideten Mann auf seinem Motorrad vor einem Diner halten. Er geht hinein, wird vom Chef aufgehalten, setzt sich jedoch durch. Er will seine große Liebe sehen, die Pizzakellnerin, von der man jedoch nur ihren Kopf durch ein kleines Loch in der Wand zur Küche sieht. Der junge Mann will sie endlich küssen, ihm ist es egal, warum sie sich nicht zeigt, er reißt die Wand weg und dort vor ihm steht die Frau mit den drei Köpfen, so dass er schreiend wegrennt… das Bild schwenkt und wir sehen, das geschehene war der Film im Autokino. Später sieht man wieder die Filmleinwand, da ist die Dreiköpfige Frau dann doch nur noch mit einem Kopf bestückt, dafür aber als 20 Meter große Furie in einer Pappkulisse.Genau diese Art von Filmen nahm sich Psycho Beach Party zum Vorbild, strickte dazu eine sehr homoerotische Surfergeschichte und dachte er wäre fertig für ein Leben als bewegtes Bild. Der Regisseur Robert Lee King schafft es aber, trotz der vielen skurrilen Einfälle und Charaktere keine richtige Trash-Stimmung aufzubauen.Immerhin sieht man offensichtlich, dass die Kommissarin von einem Mann gespielt wird (dem Bühnen- und Drehbuchautor dieses Stücks), zwei der Surfer raufen sich und spielen miteinander wie Marlon Wayans in Scary Movie oder Mrs. Smither von den Simpsons ohne dass den anderen auffällt, dass sich dort etwas Schwules anband, der B-Movie-Aktrice Bettina Barnes werden tiefenpsychologische Schauspielkünste in ihren Filmen wie etwa „Sexkillers in the killer meat ball“ angedichtet, der schwedische Austauschstudent verzettelt sich andauernd in Doppeldeutigkeiten und die große Surflegende Kakuna ist ein blasser Kerl, der sich die Brust rasiert, weil er dadurch „schneller schwimmen“ kann.Also, was stimmt an dem Film nicht? Skurrile, durchgedrehte Charaktere, die jedes Klischee offensichtlich bedienen, eine „Wer ist der Mörder?“-Story, unübersehbarer Trash, ein grotesker Handlungsverlauf und Sonne, Strand und halbnackte Surfer.Obwohl der Film sich über die versteckte Homoerotik, die billigen Effekte und Plots, die Klischees und die lächerlich theatralischen Schauspieler lustig macht, wirkt er nicht lustig, zumindest nicht lustig genug. Der Humor ist durchaus pointiert und amüsant, aber es fehlen wohl die Publikumslacher die einen anspornen sollen mitzulachen. Zu sehr auf Fernsehniveau wirkt die Inszenierung. Schade, da das Potential doch hätte gut ausgeschöpft werden können.Die Horroreffekte hingegen lassen sich schnell erklären: FSK 12! Nicht nur wegen der überzeichneten, offen satirischen Story, sondern auch wegen der Blutarmut und der billigen Plastikkörperteilist der reißerische Titel hier nicht Programm. Ganz im Stil der zurückhaltenden Bilder der Originale verliert sich auch dieser Film nicht in Splattereinlagen. Man will authentisch bleiben.Auch das Ensemble kann nahezu einsilbig erklärt werden, ohne dabei wertend zu sein. Thomas Gibson, der Greg aus „Dharma und Greg“, Nicholas Brenden, der Xander aus „Buffy“, Beth Broderick, die Tante von „Sabrina“ und Kathleen Roberston aus „Beverly Hills 90210“, Andrew Levitas, der Michael aus „Die Nanny“ dazu Matt Keeslar (Urbania, Dune) und Lauren Ambrose, bald in Deutschland bekannt durch die TV-Serie „Six Feet Under“, die hier als schizophrene Hauptdarstellerin brilliert und alle ihre Rollen konsequent durchzieht.Keiner der Akteure ist schlecht, Overacting kann man auch ohne größeres Schauspieltalent hinter sich bringen, aber hinzu kommt eine sichtliche Spielfreude bei der kompletten Cast, die dem Film eine schöne, passende Leichtigkeit geben.Dennoch, eine einfallsreichere, weniger fernsehinspirierte Umsetzung hätte gut getan, damit die eigentlich sehr witzigen Einfälle, Figuren und Dialoge auch wirklich komplett zünden. So bleibt der Film eine nette B-Movie-Parodie, die aber leider in Gefahr gerät schnell vergessen zu werden. Das Einzige, was man aber dann doch nicht so schnell vergessen möchte ist das grandiose, einfallsreiche, überraschende Ende.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Psycho Beach Party finden Sie hier.

 

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