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Race to Space - Mission ins Unbekannte

Race to Space - Mission ins UnbekannteRace to Space - Mission ins Unbekannteim Lager
Handlung:In den frühen 60ern bereitet der ehemalige Nazi-Raketenforscher Wilhelm von Huber im Auftrag der NASA die erste bemannte Raummission vor. In von Hubers Begleitung befindet sich dessen neunjähriger Sohn Billy, der, als seine Schulkameraden ihn als "Nazi" mobben, von der Tierärztin Dr. McGuiness unter quasi-mütterliche Fittiche genommen wird. In ihrem Labor schließt Billy Freundschaft mit einem intelligenten Schimpansen und sucht erfolgreich, Frau Doktor mit Papi zu verkuppeln.
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
für 7 Tage zzgl. Versandkosten. Je weitere 7 Tage nur 1,00 EUR
Art: DVD Video
EAN: 4012050560287
FSK: 12
Hülle: Amaray Case
Jahr: 2000
Erscheinungsdatum: 10.10.2002
Anzahl Medien: 1
Regie:Sean McNamara
Darsteller:James Woods
William Atherton
John O ' Hurley
Alex D. Linz
Jake Lloyd
Land:USA / Deutschland
Regionalcode:2
Genre:Drama
Hersteller:VCL Film + Medien AG
Laufzeit:ca. 100 min
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 2.0
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Bewegtmenüs
Filmografien
Kapitel- / Szenenanwahl

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Filmrezensionen
Race to Space - Mission ins UnbekannteAuthor: Björn Becher
Ein Beispiel wie man einen Jugendfilm nicht machen sollte!Es ist das Jahr 1960. Der Wettlauf um den ersten bemannten Flug ins All zwischen den Russen und den Amerikanern ist in vollem Gange. Die Russen scheinen vorne zu liegen, da übergibt die NASA die Leitung der Entwicklungsabteilung an den Deutschen Wilhelm von Huber (James Woods), der im zweiten Weltkrieg aus Deutschland geflohen ist. Von Huber stürzt sich in die Arbeit, Rückschläge mit explodierenden Kapseln lassen in nur noch härter arbeiten und noch mehr Zeit in seinen Arbeitszimmern verbringen.Dabei vergisst der Witwer und alleinerziehende Vater völlig seinen Sohn Wilhelm, genannt Billy (Alex D. Linz). Er sieht nicht, dass Billy noch unter dem Verlust seiner Mutter leidet und sich in der neuen Umgebung nicht zurechtfindet. In der Schule wird er als „Nazi“ und „Sauerkrautfresser“ beschimpft, seine Leistungen sinken rapide ab, seine Versetzung ist gefährdet. Als sein Vater dies bei einem Elterngespräch in der Schule erfährt, nimmt er seinen Sohn von nun an mit auf die Arbeit, damit er ihn dort bei den Hausaufgaben beaufsichtigen kann.Doch in der Weltraumstation gibt es viel Interessanteres als Hausaufgaben und so unternimmt Billy Streifzüge durch die Station. Dabei stößt er auf Dr. Donni McGuinness (Annabeth Gish) und ihr Ausbildungsprogramm für den ersten Schimpansen im Weltall. Als McGuinness sieht, dass Billy mit ihrem „Problemkind“, dem Schimpansen Mac, hervorragend umgehen kann und dieser macht, was Billy sagt, heuert sie ihn als ihren Assistenten an. Außerdem versteht sie die Probleme, die Billy in der Schule hat. Sie hatte ähnliche: Er wird nicht akzeptiert weil er Deutscher ist, sie wird bis heute von ihren Kollegen, Untergebenen und Vorgesetzen nicht akzeptiert, weil sie eine Frau ist.So arbeiten Billy und sein Vater parallel am gleichen Projekt. Billy trainiert den ersten Schimpansen fürs All und sein Vater baut diesem eine Rakete. Doch als der Tag des Starts immer näher rückt, erkennt Billy, dass er seinen neuen Freund Mac verlieren könnte. Denn bisher ist keine amerikanische Rakete heil zurückgekehrt und ein amerikanischer Unternehmer will gemeinsam mit dem NASA-Chef dafür sorgen, dass die erste amerikanische Rakete die einen Flug ins All schafft, nicht von einem Deutschen gebaut wurde. Durch Zufall erfährt Billy von den Sabotageplänen. Schafft er es noch rechtzeitig seinen Freund und den Ruf seines Vaters zu retten?Eigentlich könnte „Race to Space - Mission ins Unbekannte“ ein netter kleiner Film über einen Jungen und seinen Vater sein, die sich durch ein Abenteuer wieder näher kommen. Doch der Film macht sich dies selbst kaputt. Die Handlung ist bis in den letzten Winkel berechenbar (und trotzdem unglaubwürdig), man ahnt immerzu was als nächstes passieren wird. Überraschende Wendungen kommen nicht vor. Dazu gesellt sich eine kitschige Harmoniestimmung, die teilweise unerträglich ist. Beides wäre aber noch zu verkraften, da der Film auf jeden Fall für ein junges Publikum ausgelegt ist.Schlimm ist aber, was der Film an Klischees über Deutsche auspackt. Da ist zum einen der peinlich sächselnde Kollege Dieter, der von Huber zur Seite steht. Die Krönung ist aber das beliebte Thema „Sauerkraut“. Billy wird als Sauerkrautfresser beschimpft, was passt, da dies in Amerika ein beliebtes Schimpfwort für Deutsche ist. Der Gipfel ist aber die Szene danach: Billy kommt nach Hause, und was hat die dicke deutsche Köchin ihm leckeres zubereitet: Bratwurst und Sauerkraut. Als er sich weigert, das zu essen (aufgrund der Beschimpfungen in der Schule), bekommt er vorgehalten, dass es ihm doch sonst immer schmeckt. Das scheint es im Hause von Huber wohl täglich zu geben.Nur ein paar der Klischees über Deutsche, die in den Film gepackt wurden und den schon nicht recht spannenden, sondern oft nur vor sich hin plätschernden Streifen auch noch lächerlich machen. Da sind Lichtblicke rar gesät. Alex D. Linz weiß zu gefallen und vor allem sein Zusammenspiel mit den Affen sorgt für die ein oder andere lustige Szene. Außerdem werden Kinderherzen ob der süßen Affen doch etwas höher schlagen. Trotzdem ist der Film auch für Kinder nicht allgemeingültig zu empfehlen. Die FSK von 12 ist aufgrund einiger „härterer“ und dramatischer Szenen schon gerechtfertigt und für Erwachsene ist der Film aufgrund seines eher trägen Verlaufs sowieso nichts. Einfach ein Beispiel wie man einen Jugendfilm nicht machen sollte. Nur wer sich mal über amerikanische Vorurteile bezüglich der Deutschen informieren will, sollte einen Blick riskieren. Vier von zehn Punkten!DVD:Die DVD von „Race to Space“ hat leider recht wenig zu bieten. Das Bild ist zwar bis auf gelegentliche Rauschmuster recht gut gelungen, beim Ton macht sich schon das Fehlen des Originaltons negativ bemerkbar. Dabei wäre es interessant gewesen zu hören, ob man den zahlreichen deutschen Charakteren auch einen deutschen Akzent verpasst hat oder ob die Sache eine Erfindung der deutschen Synchro ist. Wenigstens ist der deutsche Ton auf beiden Spuren gut und klar verständlich. Bei den wenigen Effekten, den Raketenstarts hätte man aber sicher mehr bieten können.Extras gibt es eigentlich keine. Drei Filmografien befinden sich auf der DVD: zu Regisseur Sean McNamara und zu den Darstellern James Woods und William Atherton. Man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, wenigstens noch eine schöne Biografie zu jedem dazu zu packen. Ganz schwach.Fazit:Hier kann man nur vom Kauf abraten. Ist der Film schon sehr schwach und kann nicht begeistern, unterbietet dies die DVD noch.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Race to Space finden Sie hier.

 

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