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Reine Nervensache 2

Reine Nervensache 2Reine Nervensache 2nicht beschaffbar
Handlung:Mafiaboss Paul Vitti (Robert De Niro) sitzt im Knast und wird berechtigt nervös, als ihm zunehmend die Kontrolle über den Zellenblock entgleitet. Jetzt wäre ein Psychiater recht, der ihn für haftunfähig erklärt. Da erinnert sich Paul seines alten Freundes Dr. Ben Sobel (Billy Crystal). Der kriegt Pauls frühzeitige Freilassung tatsächlich fertig, trägt fortan allerdings höchstselbst die Verantwortung für den zivilen Werdegang des Bewährungshäftlings. Wird Sobels Ehefrau (Lisa Kudrow) angesichts des neuen Hausgastes ausrasten? Wird Vitti ein braver Kellner? Und wer zum Teufel versucht dauernd, ihn umzubringen?
Bewertung:noch keine
zzgl. Versandgebühr 2,50 EUR und Versandkosten. 14 Tage Widerrufsrecht!
Art: DVD Video
EAN: 7321921234170
FSK: 12
Hülle: Ivy Hill Snapper Case
Jahr: 1999
Erscheinungsdatum: 24.07.2003
Anzahl Medien: 1
Regie:Harold Ramis
Darsteller:Robert De Niro
Lisa Kudrow
Billy Crystal
Cathy Moriarty
John Finn
Joe Viterelli
Frank Gio
Reg Rogers
Donna-Marie Recco
Callie Thorne
Tom Rosales
Brian Rogalski
Joseph D ' Onofrio
Kyle Sabihy
Moet
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Komödie
Hersteller:Warner Home Video
Laufzeit:ca. 92 min
Typ:DVD-10
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Spanisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:deutsch
deutsch für Hörgeschädigte
dänisch
englisch
englisch für Hörgeschädigte
finnisch
französisch
hebräisch
isländisch
italienisch
norwegisch
portugiesisch
schwedisch
spanisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Animiertes DVD-Menü
Kapitel- / Szenenanwahl
Orig. Dokumentation "The Making Of Analyze That"
Original Kommentar

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Filmrezensionen
Reine Nervensache 2Author: Jens Hamp
Nach einer kurzen Unterbrechung eine weitere Folge des Fortsetzungswahnes aus Hollywood. Man drehe die Uhr drei Jahre zurück und erinnere sich an den Frühsommer 1999. Während Publikumsmagneten wie "Die Mumie" und "The Matrix" die Massen ins Kino sogen, behauptete sich eine "unscheinbare" Komödie neben diesen Special-Effects-Overkills. In der Hauptrolle war mit Billy Crystal ein gewohnter und gerngesehener Komödiant zu begutachten. Doch das Hauptaugenmerk galt seinem Gegenpart, der von keinem geringeren als Robert de Niro verkörpert worden ist. De Niro in einer Komödie? Kann so was gut gehen?? Eine Frage, die man nach dem Betrachten von "Analyse this" (zu deutsch: "Reine Nervensache") uneingeschränkt bejahen kann.Verständlich, dass man ein derartig rentables Produkt nicht aus den Augen verlieren wollte und die beiden Hauptdarsteller mit lukrativen Gagen förmlich zu einer Fortsetzung zwang. Und wenn dann auch noch erneut Komödien-Spezialist Harold Ramis auf den Regie-Stuhl krabbelt kann doch eigentlich nicht viel falsch gehen, oder....Paul Vitti - ein ehemaliger Mafia-Boss - ist im Knast gelandet und muss feststellen, dass sein Ruhm hinter schwedischen Gardinen verblasst und selbst vor einem Mordanschlag nicht zurückgeschreckt wird. Doch wie soll er seiner bevorstehenden Ermordung entgehen? Wie wäre es zum Beispiel mit der Verwandlung zum eingebildeten Kranken, der katatonisch durch seine Zelle wandelt und geistesabwesend Songs aus der "West Side Story" singt?Die Gefängniswachen stehen vor einem Rätsel, was nur machen mit dem "Geisteskranken"? Aber gab es da nicht vor einigen Jahren den gutsituierten Psychiater Ben Sobel, der Vitti vor einem Nervenzusammenbruch gerettet hat? Doch eigentlich hat Sobel seine eigenen Probleme, sein Vater ist frischverstorben und die gesamte Situation nagt am ansonsten so bodenständigen Psychiater.Ein erster Besuch in Sing Sing lässt Sobels Gemütszustand jedoch noch tiefer sinken. Zwar bescheinigt er Vitti eine Gefängnis-Katatonie, aber sogleich wird ihm der Auftrag erteilt den wieder zurück in die Freiheit entlassenen Vitti zu beobachten und ihn unter seine Obhut zu nehmen. Ein Schock! Denn schon im Auto werden Sobels Befürchtungen bewahrheitet, Vitti hat nur simuliert und erfreut sich bester Gesundheit. Um der ganzen Geschichte jedoch noch eine Krone aufzusetzen will Vitti sein zukünftiges Leben - unter dem Drängen von Sobel -ehrlich gestalten. Doch irgendwie scheint kein Job der Welt auf den ehemaligen Mafiaboss zugemünzt zu sein...Ach, was waren das doch für Zeiten. Man guckte sich "Analyse this" im Kino an, verließ das Lichtspielhaus befreit und mit einem Lächeln im Gesicht und hatte seinen neuen Traumberuf gefunden: Mafia-Boss! Hatten die doch ein leichtes Leben. Hier und da mal eine unbedeutende Schießerei und die typische Midlife-Crisis verlebt man bei einem gestressten Psychiater, dessen Hochzeit man kurzzeitig zu einer kleinen Tour de Force - inkl. Tote im Buffet - umwandelt. Und auch die ersten Bilder der Trailer für die Fortsetzung versprachen Komödien-Kino der Extraklasse. Anscheinend hatten die Drehbuchautoren - hier für zeigen sich Harold Ramis, Peter Steinfeld und Peter Tolan verantwortlich - noch Ideen.Doch im Nachhinein muss man sich wohl oder übel eingestehen, dass "analyse that" bei weitem nicht die Qualitäten seines Vorgängers erreichen kann. Sicherlich hat "analyse that" seine komödiantischen Höhepunkt, die das Zwerchfell des Zuschauers strapazieren. Sei es das Auto-Verkaufsgespräch Vittis - man bedenke nur den Platz im Kofferraum, den man locker und leicht mit drei Leichen füllen kann - oder die Beratungsgespräche am Set zu der Mafia-Serie "Little Odessa". Aber im Großen und Ganzen wirkt der Film nur wie eine schwächere Neuauflage seines Vorgängers.Mancherlei Szenen werden inhaltlich neuaufgelegt - so stört Vitti zu Beginn mit der Beerdigung von Sobels Vater erneut ein kirchliches Ereignis - und im Finale scheinen den Autoren gar gänzlich die Ideen ausgegangen zu sein: Man überfällt einen Goldtransport um einen gegnerischen Mafia-Boss hinter schwedische Gardinen zu bringen. Eine wirklich tolle Idee, die in ihrer lahmen Inszenierung nur durch vereinzelte kleine Witzchen gerettet werden kann. Und auch ansonsten erscheint das Drehbuch zumeist wie eine sinnfreie und unausgegorene Ausgeburt der Hollywood-Autoren. Zu Beginn wird angedeutet, dass die Polizei Vitti aufgrund von neuen Ermittlungen gegen andere Mafiosi auf freien Fuß gesetzt hat, aber letztendlich wird kein Wort mehr über derartige Ermittlungen verloren.Eigentlich ist das ja auch für den Komödiengänger egal, schließlich bekommt man ein halbwegs stimmiges Märchen Marke kleiner-ehemaliger-Gefängnisinsasse-baut-sich-wieder-sein-Imperium-auf - was wohl die neue Variante der Tellerwäscher-wird-zum-Millionär Geschichten sein dürfte - geboten und darf an einigen Stellen der leicht angestaubten Inszenierung lachen. Kann man wirklich mehr von einer Hollywood-Fortsetzung erwarten? Wahrscheinlich schon!Doch trotz alledem kann man "Analyse that" nicht böse sein. Eine Tatsache, die vermutlich aufgrund der spielfreudigen Hauptdarsteller begründet wird. Robert de Niro wagte mit "Analyse this" erste Gehversuche im komödiantischen Fach und war gut wie schon lange nicht mehr. Herrlich veralberte er sein selbstaufgestelltes Image als Mafiosi und seine köstlich-gelungenen Ansätze führt er in "Analyse that" fort. Mit schlaffen Gesichtsausdrücken spielt er den Verrückten, lässt sich von Billy Crystal Ohrfeigen verpassen ohne auch nur eine Miene zu verziehen. Einfach großartig und urkomisch zugleich. Und wenn de Niro versucht den Zuschauer mit seinen "West Side Story"-Gesangseinlagen zu "erfreuen" ist ein Schmunzeln garantiert. Vielleicht hat der alternde Star im Komödienfach seine neue Berufung gefunden, wenn man zumindest an die letzten Auftritte in Sachen anspruchsvolles Kino denke ("The Score" oder "15 minutes"), gefällt einem ein lustiger de Niro um Längen besser.Ebenso wundervoll spielt der begnadete und hochgeschätzte Billy Crystal (u.a. "City Slickers" und "America\'s Sweethearts") auf. Er erscheint hyperaktiv, hat seine Gefühle nicht unter Kontrolle und guckt herrlich verdutzt in die Kamera, wenn er von den Schauspielereien Vittis erfährt. Gekonnt greift er die Stichworte de Niros auf und verarbeitet sie zu kleinen Witzchen, die dem Zuschauer Spaß bereiten.Jedoch muss man eindeutig feststellen, dass die Nebendarsteller neben de Niro und Crystal erblassen. Eine Lisa Kudrow - den meisten wohl als Phoebe aus der Kult-Sitcom "Friends" bekannt - hat nur wenige Momente vor der Kamera und agiert zumeist innerlich aufgewühlt und verständnislos für die "mütterlichen Gefühle" ihres Mannes gegenüber Vitti. Sicherlich nicht schlecht, aber nach anderen herausragenden Darbietungen (u.a. in "The opposite of sex", für ihre Rolle wurde sie mit einem New Yorker Filmkritikerpreis geehrt) ist man sich sicher, dass das nicht alles ist, was uns Miss Kudrow bieten kann.So verbleibt (gerechterweise) auch für Cathy Moriarty-Gentile (zuvor an de Niros Seite in "Raging Bull") und Joseph Viterelli (der scheinbar ein Abonnement für Mafioso-Rollen hat [u.a. "Mickey Blue Eyes" und "Mafia"]) kein Platz für kreative Entfaltung und man muss erneut feststellen, dass Hollywood seine Filme überaus gerne auf die Hauptdarsteller zuschneidet...Fazit - Back in therapy!Leider zum Abschluss doch nicht die uneingeschränkte Guckempfehlung, die man sich erhofft hatte. Unzweifelhaft kann "Analyse that" mit einigen komischen Szenen aufwarten, die das Zwerchfell des Zuschauers gekonnt strapazieren, doch gesamtbetrachtet erscheint der Film nur wie ein halbwegsgelungener Aufguss seines Vorgängers und ruht sich zu sehr auf den Qualitäten der Hauptdarsteller aus. Billy Crystal und Robert de Niro sind dann auch letztendlich die Garanten, die "Analyse that" vor dem Abdriften in uninteressante Filmgewässer bewahren. Schade, dabei waren die Hoffnungen so groß...
Quelle: www.filmbesprechungen.de

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