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Running out of Time

Running out of TimeRunning out of Timenicht verfügbar
Handlung:Gangster Wah ist schwerkrank und will einen letzten, großen Coup landen und Rache für seinen Vater üben. Der Diamantenraub läuft wie geschmiert, doch ist Wah gezwungen, auf der Flucht eine Geisel zu nehmen. Das ruft den für seine unorthodoxen Methoden berüchtigten Geiselspezialist, Inspektor Sang, auf den Plan, der bald erkennt, dass der Diamantenraub nur ein Ablenkungsmanöver war für den Angriff auf den üblen Hehler Chan.
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
für 7 Tage zzgl. Versandkosten. Je weitere 7 Tage nur 1,00 EUR
Art: DVD Video
EAN: 4041658220033
FSK: 16
Hülle: Amaray Case
Jahr: 1999
Erscheinungsdatum: 26.09.2002
Anzahl Medien: 1
Regie:Johnny To
Darsteller:Andy Lau
Ruby Wong
Lam Suet
Lau Ching-wan
Hui Shiu-hung
Yo Yo Mung
Regionalcode:2
Genre:Action
Hersteller:Sunfilm Entertainment
Laufzeit:ca. 90 min
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 2.0 (Stereo)
Untertitel:deutsch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Animiertes DVD-Menü
Booklet
Interviews
Kapitel- / Szenenanwahl
Kinotrailer

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Filmrezensionen
Running out of timeAuthor: Markus Römmele
„Running Out of Time“ oder: Wenn die Asiaten ihre Berufskiller nicht hätten.Mal im Ernst: Irgendwie kann man – bei der Flut an Filmen aus Fernost, die sich um genau jenen Berufsstand ranken – den Eindruck bekommen, als sei dieser fest im Alltagsbild verankert: Mein einer Nachbar repariert Wasserhähne, der andere backt Brötchen, der in der Wohnung obendrüber legt Menschen für Geld um. Auf der anderen Seite bietet ein so sehr an der Extreme angesiedeltes Handwerk reichlich Zündstoff für die Art existenzialistischer Fingerübungen, an denen sich japanische, koreanische und vor allem hongkongchinesische Regisseure immer wieder gerne versuchen.Hier haben wir nun einen Killer in der Hauptrolle, dem ein Arzt gleich zu Filmbeginn das baldige Ende per Lungenkrebs vorhersagt. Zunächst drängen sich Selbstmordgedanken in des Siechenden Hirn, doch dann beschließt er, noch einen letzten, ausgefeilten Coup zu landen, bei dem ihm Hongkongs engagiertester Polizist als Marionette zur Hand gehen soll. Mit einer kleinen Geiselnahme macht er ihn auf sich aufmerksam und spannt den Ahnungslosen anschließend in seine Pläne ein.Leider nicht den Zuschauer. Der bleibt während der gesamten Spielzeit außen vor. „Running Out of Time“ ist ein seltsam unterkühlter Film, der kaum Emotionen oder Anteilnahme an den Figuren und ihren Schicksalen aufkommen lässt. Auch die verwinkelte, nur selten durchschaubare Story trägt zu diesem Gesamteindruck bei. Im Zweifelsfall mag man das den Machern anrechnen, die eventuell eine nüchterne Betrachtung zum Thema „Sinn und Unsinn irdischen Daseins“ (oder ähnlich) im Sinn hatten. An anderen Stellen drängt sich dann wieder der Eindruck auf, dass diese Betrachtung doch mit dem ein oder anderen Augenzwinkern konzipiert ist. Denn ja, es wird lustig – bisweilen jedenfalls – und das auf die typisch skurrile Art und Weise, für die man in westlichen Gefilden die asiatischen Filme so schätzt. Das Geplänkel, das der wackere Inspektor Ho mit seinen Getreuen während der langwierigen Ermittlungen ab und an auszufechten hat, legt dafür Zeugnis ab.Ansonsten jedoch ist wenig Erbauliches zu vermelden. Vor allem stört die unglaubliche Seichtheit des Drehbuches: Da hatte wohl jemand einen Geistesblitz hinsichtlich der Grundkonstellation Killer-Cop, konnte diesen aber nicht richtig verwerten. Das Ergebnis ist ein Skript, das sich einen feuchten Kehricht um seine Figuren schert und nur daran interessiert ist, sie nach Fingerpuppenmanier im Sinne des Plots tanzen zu lassen. Charakterisierung? Fehlanzeige. Das ist insofern schade, als man vor allem für die beiden Hauptrollen mit Ching Wan Lau und Andy Lau zwei ausdrucksstarke Darsteller engagiert hat. Auch der Handlungsfaden selbst ist nur sehr dünn und unsauber gesponnen; hinzu gesellt sich noch der biedere Inszenierungsstil, sodass man sich bisweilen in einem TV-Soap-Remake von John Woos „Blast Killer“ wähnt.Anschauen geht natürlich immer. Hinterher ist man natürlich schlauer. „Running Out of Time“ ist kein schlechter Film, aber eben auch kein richtig guter. Der das Pech hat, aus einem Land zu kommen, wo es schon mal vorkommen kann, dass jeder zweite Streifen das Genre neu definiert – und der gegen diese Art von Filmen leider den kürzeren zieht.Zur DVD:Erschienen bei Sunfilm. Bild und Ton gehen in Ordnung, sind aber nicht optimal. An Extras gibt es den Trailer, dazu einen Audiokommentar von Regisseur To sowie jede Menge Texttafeln. Nicht üppig, aber die Basisausstattung wäre damit geliefert.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Running out of Time finden Sie hier.

 

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