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Takedown

TakedownTakedownnicht beschaffbar
Handlung:Kevin Mitnick`s Beziehung zum FBI war von Anfang an verhängnisvoll. Als das FBI versuchte, Mitnick und seinen Kumpel und Hacker Alex Lowe auszuquetschen, wechselte Mitnick die Rollen und bekam Zugang zu dem wirkungsvollsten Telefonabhörsystem des FBI, danach verschwand er. Der Leiter der Untersuchung dieses Falls, McCoy Rollins, war darüber nicht sehr erfreut. Zwei Jahre später: McCoy Rollins (Tom Berenger), der jetzt die Computerermittlungen des FBI leitet, ist sauer: "Hacker entwischtb dem FBI" liest er auf der Titelseite der New York Times, daneben ein Bild von Kevin Mitnick. Angewidert von der Publicity übergibt er den Fall seinem Top-Mann Mitch Gibson. Zur selben Zeit taucht Mitnick wieder auf. Nach zwei Jahren Flucht sucht er bei Alex Lowe Unterschlupf, um sich auszuruhen. Gibson ist ihm auf den Fersen. Als Mitnick und Lowe in einem Kongress sehen, wie der Computer- Sicherheitsexperte Tsutomu Shimomura einen Code demonstriert, mit dem man ein Handy in eine Abhörgerät verwandeln kann, weiß Mitnick, das er diesen Code haben muss. Er verschafft sich Zugang zu Shimomuras Computer und hat Erfolg. Gibson hängt ihm immer noch dicht an den Fersen, er muss flüchten. Der stolze Shimomura hört nicht auf, den Mann zu suchen, der sich in seinen Computer gehackt hat, bis er ihn gefunden hat. Mit der Unterstützung seines Assistenten Andrew und seiner Freundin Julia macht er sich auf die komplizierte Suche nach Spuren des Hackers. Er verdächtigt zwar Mitnick, ist sich allerdings nicht sicher. In einer Konferenz über Computermissbrauch zeigt er seine beeindruckende Arbeit und spricht über seine Verdächtigungen. Er weckt die Aufmerksamkeit von Gibson, der sich unter den Zuhörern befindet. Die beiden treffen sich jedoch nicht. Nachdem Mitnick den Handy-Code geknackt und die gestohlenen Codes in einem Computer eines ahnungslosen dritten gespeichert hat, flieht er nach Seattle. Er hat allerdings auch noch einen anderen rätselhaften Code, der noch mehr kann. Das reizt Mitnick. Auch Shirmomura ist hinter diesem Code her: ein Stealth Virus, der jeden Computer zerstören kann, entwickelt von Shimomura für die Regierung. Als Mitnick von einem Handy-Betrüger über seine mobilen Telefonate aufgespürt wird, beginnt für Shimomura die Jagd. Er kommt bis auf ein paar Meter an Mitnick heran, dann wird er aber von zwei Rausschmeißern überwältigt, und kann nur zusehen, wie Mitnick in die Nacht verschwindet. Während Shimomura sich von den Schlägen erholt, erfährt er von Andrew, dass seine Dateien in einem stillgelegten Server der Bay Area Lectronic Link, einem Computerforum , das von Peter Maddox geleitet wird, gefunden wurden. Peter Maddox ist Julias Ex-Freund. Das ist Mitnick ' s Humor. Shimomura kann darüber nicht lachen. Maddox verweigert die Zusammenarbeit. McCoy Rollins, Shimomura, Agent Gibson, Julia und Andrew versammeln sich alle in Raleigh, dem Ort, von dem aus Mitnick seine Handy- Gespräche geführt hat. Mitnick, der deren Nähe nicht ahnt, knackt endlich Shimomuras Code und bekommt Zugang zu dem ultimativen Hacker- Tool. Shimomura, der Mitnicks nahe Entdeckung spürt, ignoriert die langsamen Verfolgungsmethoden des FBI und kreiert ein eigenes System und findet Mitnick mit Hilfe eines Angestellten einer Telefongesellschaft. Gerade als das FBI die Tür aufbricht, lädt Mitnick Shimomuras Dateien herunter , bevor das FBI Zugang bekommt. Kevin Mitnick saß 3 Jahre ohne Verhandlung in Haft und beteuert bis heute seine Unschuld.
Bewertung:
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Art: DVD Video
EAN:
FSK: 12
Hülle: Amaray Case
Jahr: 1999
Erscheinungsdatum: 15.05.2003
Anzahl Medien: 1
Regie:Joe Chappelle
Darsteller:Mitch Pileggi
Tom Berenger
Skeet Ulrich
Cara Buono
Angela Featherstone
Russell Wong
Darsteller:Master P.
Land:USA
Originaltitel:Takedown
Regionalcode:2
Genre:Thriller
Hersteller:Planet Media Home Entertainment
Laufzeit:ca. 92 min
Verpackung:Amaray Case
Bildformat:16:9 (1.78:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Kapitel- / Szenenanwahl

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Filmrezensionen
TakedownAuthor: Patrick Joseph
Joe Chapelles Film erzählt die auf wahren Tatsachen beruhende Geschichte des Computerhackers Kevin Mitnick (Skeet Ulrich), der während der 90er Jahre zur Kultfigur der hackenden und code-knackenden Sub-Gesellschaft avancierte und bis zu seiner endgültigen Festnahme als meistgesuchtester Cyberspace-Verbrecher Amerikas galt. „Takedown“ konstruiert nun einen Teil von Mitnicks Vergangenheit unmittelbar vor seiner Festnahme. Er schildert in spannenden Sequenzen Mitnicks Alltag als immerwährende Flucht vor den staatlichen Behörden und versucht zumindest ein Stück weit die Hintergründe und Motivation des rebellischen Genies zu entschlüsseln.Ziemlich verschlüsselt präsentiert sich allerdings die eigentliche Handlung des Films, die sich trotzdem auf wenige Worte reduzieren lässt. Der Computerhacker Kevin Mitnick, ein Typ, der so ziemlich jedes virtuelle Sicherheitssystem umgehen, ausschalten und umpolen kann, gerät an Informationen und vertrauliche Daten, die niemals in seine Hände gelangen sollten. Aus dem Besitz des Computersicherheitsexperten und Genies der aktuellen Computergeneration Tsutomu Shimomura (Russel Wong) entwendet Mitnick verschlüsselte Codes eines fatalen Computervirus. Eigentlich an einer anderen Spielerei von Shimomuras Festplatte interessiert, einem System zur Überwachung verschiedenster Mobilfunknummern, befindet sich das Virus in der Hand von Mitnick, der wegen kleinerer Delikte bereits von der Polizei gesucht wird und sich in die Anonymität flüchtet. Ständig wechselnde Identitäten, neue Ausweise, Standorte und Einsamkeit sind Begleiterscheinungen seines Lebens als Computer-Rebell, der viele seiner „Kunststücke“ und Internet-Verbrechen aus purem Ehrgeiz, Risikofreudigkeit und einem vorgeschobenen Gerechtigkeitssinn zur freien Zugänglichkeit aller Information im Internet unternimmt. Mitnick ist ebenso brillant wie gefürchtet, wegen seiner Fähigkeiten und der fast grenzenlosen Macht, die dem Genie in einer vernetzten und verkabelten Computergesellschaft zu Teil wird. Doch in Tsutomu Shimomura hat er einen ebenbürtigen Gegner gefunden, der sich nicht so leicht überwachen und überrumpeln lässt wie die ahnungslose Polizei, die einen virtuellen Verbrecher wie Mitnick nicht auf die herkömmliche Art und Weise identifizieren und festnehmen kann. Es beginnt ein Wettlauf, zwischen den Computer-Experten, die sich keine Fehler leisten können. Es gilt Mitnick vor der Entschlüsselung des gigantischen Virus zu stoppen, denn noch wichtiger ist es die Gesellschaft vor einem Mann wie Kevin Mitnick zu schützen.Soweit zu den Ambitionen, Zielen und Hintergründen der Handlung des Films, den Regisseur Joe Chapelle stilistisch zwischen dokumentarisch anmutenden Szenen und intelligent gestaltetem Katz-und-Maus-Spiel auf den virtuellen Daten-Highways inszeniert. „Takedown“ selbst läuft Gefahr sich in der Geschwindigkeit seiner Ereignisse zu verlieren, mischt technokratische Prahlerei mit Begrifflichkeiten aus Computer-Fachzeitschriften und lässt es in vielen Passagen an einfachsten Erzähltechniken vermissen. Schlichtweg überladen scheint Chapelles Film, der trotz all seines realen Bezugs nur zu oft hölzern und ziellos wirkt.Der Geschichte fehlt es an einem zusammenhaltenden Gleichgewicht, das klare Definitionen ermöglicht und nicht zwischen verschiedenen Schauplätzen hin und her pendelt, die einerseits nur unzureichend eingeführt werden, zum anderen einfach verwirren. Takedown hüllt sich ganz in die Sprache besessener Computergenies ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass der Handlung eindeutig klärende Elemente fehlen. Sicherlich ist dies einer der Gründe für die seltsam leblosen Charaktere und die Tatsache, dass Chapelles Film nur unzureichend emotionale Berührungspunkte anbietet. Takedown ist so glatt, kalt und oberflächlich wie die gepriesene Technik selbst, deren Anteil jedoch nicht selten an Spionage-Filme und Gimmicks berühmter Agenten-Figuren erinnert. Die visuell rasant inszenierte Handlung ist zwar durchaus ansprechend und versteht es in kurzen Momentaufnahmen sehr passabel zu unterhalten, es fehlt dem Film jedoch an inhaltlicher Tiefe und präzisen Charakterzeichnungen, die der spannenden Oberfläche auch ein lebendiges Inneres bieten könnten. Schauspielerisch überzeugt Skeet Ulrich in der Rolle des flüchtigen Kevin Mitnick, ohne die Möglichkeit zu besitzen noch mehr aus seiner Figur herauszuholen, als das, was auf den ersten Blick ersichtlich ist. Russel Wong ist ein auch darstellerisch ansprechender Gegner, der jedoch, wie eigentlich alle Figuren, im Schatten der virtuellen Technik steht. So fällt die Präsenz von Tom Berenger oder Amanda Peet kaum ins Gewicht, deren Rollen klein und unbedeutend bleiben.Ein Film, den man auf zwei Figuren und zwei Kulissen reduzieren könnte, da alles andere ohne Belang ist. Es braucht nur zwei Computer und an dem jeweils anderen Ende einen der Kontrahenten, die sich gegenseitig durch das Internet verfolgen oder Schiffe versenken spielen. „Takedown“ hat erkennbar gute Ansätze, insbesondere visuelle Aspekte betreffend, schafft es aber nicht über dieses Maß hinaus eine glaubwürdige, interessante Handlung mit stetig ansteigendem Spannungsbogen zu präsentieren. Es bleibt eine Bilder- und Informationsflut, die emotionslos und verwirrend, ohne eindeutige Höhepunkte dahinfließt und letztendlich nur wenige unterhalten dürfte. (2 von 5 Punkten)
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Takedown finden Sie hier.

 

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