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The Killing Fields - Schreiendes Land

The Killing Fields - Schreiendes LandThe Killing Fields - Schreiendes Landnicht beschaffbar
Handlung:Da Phom Penh gefallen ist und die Rote Khmer die Macht übernommen hat, versucht die USA mit Waffengewalt die kommunistische Rebellion in Kambodscha zu ersticken. Der Korrespondent Sydney Schanberg, sein britischer Kollege und der kambodschanische Übersetzer Dith Pran geraten in die Hände der Kommunisten. Durch die Mitholfe Prans gelingt es den beiden Ausländern zu fliehen. Der Versuch, Pran einen brititschen Paß zu beschafffen, mißlingt jedoch. So wird er wie alle seine Landsleute ausgeliefert uns ist in einem Arbeitslager den Erniedrigungen der Roten Khmer ausgesetzt.
Bewertung:
zzgl. Versandgebühr 2,50 EUR und Versandkosten. 14 Tage Widerrufsrecht!
Art: DVD Video
EAN: 4009750215579
FSK: 16
Hülle: Amaray Case
Jahr: 1999
Erscheinungsdatum: 03.05.1999
Anzahl Medien: 1
Regie:Roland Joffé
Darsteller:John Malkovich
Julian Sands
Sam Waterston
Land:England
Regionalcode:2
Genre:Kriegsfilm
Hersteller:Eurovideo Bildprogramm GmbH
Laufzeit:ca. 139 min
Typ:DVD-5
Bildformat:4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 2.0 (Stereo)
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Animiertes DVD-Menü
Biographien Crew
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Filmrezensionen
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The killing fields - Schreiendes LandAuthor: Björn Becher
„Hier überleben nur die Stummen!“Es gibt viele dunkle Kapitel in der Geschichte, die viel zu wenig beachtet werden. Hier können Filme dazu beitragen diese zu beleuchten. In dieser Hinsicht ist „The Killing Fields - Schreiendes Land“ ein ganz wichtiges Werk, leider aber viel zu unbeachtet. Nach Berichten des New York Times Reporters Sidney Schanberg erzählt der Brite Roland Joffé („The Mission“) in seinem Kinodebütfilm die Geschichte von Schanberg und dessen Freund Dith Pran.Während in Vietnam der Krieg tobt, wird Schanberg (im Film gespielt von Sam Waterston) von seiner Zeitung nach Kambodscha beordert. Er soll von dort aus über den Krieg im benachbarten Land berichten. Kambodscha wird von den US-Truppen schon lange als Aufmarschgebiet benutzt, wobei allerdings Grenzen längst keine Rolle mehr spielen und so auch mal US-Bomben über dem Land abgeworfen werden. Mit dem ihm zur Seite gestellten Dolmetscher Dith Pran (Dr. Haing S. Ngor) und dem schon lange im Land befindlichen desillusionierten Fotografen Alan Rockoff (John Malkovich) macht sich Schanberg an die Berichterstattung über diese Vorfälle.Doch lange soll seine Aufmerksamkeit nicht darauf gelenkt bleiben. Mit hervorgerufen durch die Bombardements der Amerikaner auf die Zivilbevölkerung findet ein Umbruch im Land statt. Die Truppen der Roten Khmer marschieren mit ihren zahlreichen Kindersoldaten auf die Hauptstadt Phnom Penh zu, das US-Konsulat bereitet den Abmarsch aller Soldaten, Konsulatsangestellten, Reportern und befreundeten Kambodschanern wie Dith Pran vor. Doch Schanberg will im Land bleiben und weiter berichten, auch für Rockoff kommt eine Flucht nicht in Frage. In letzter Minute entscheidet sich auch Dith Pran nur seine Familie ausfliegen zu lassen und selbst zu bleiben.Was sich erst als Glücksfall für Schanberg und Rockoff erweist, entpuppt sich bald als eine große Fehlentscheidung. Werden die Roten Khmer bei ihrem Einmarsch noch mit Jubel - auch von Dith Pran - begrüßt, zeigen diese bald ihr wahres Gesicht. Schanberg, Rockoff, Pran und weitere Reporter aus dem Westen, darunter John Swain (Julian Sands) werden verhaftet und sollen erschossen werden. Nur durch die unermüdliche Verhandlung von Dith Pran, begünstigt durch die Uneinigkeit bei den Roten Khmer, gelingt es den Vieren wieder freizukommen und auf das Gebiet der ehemaligen französischen Botschaft zu flüchten, die als einziger Ort von den Roten Khmer noch als fremdes Hoheitsgebiet akzeptiert wird und wo man sicher ist. Dort versammeln sich zahlreiche Europäer und Amerikaner, sowie die ihnen freundlich gesinnten Kambodschaner. Doch bald gibt es eine neue Forderung der Roten Khmer. Die Europäer und Amerikaner werden nur weiter verschont, wenn alle Kambodschaner das Gebiet der Botschaft verlassen und der Gefangenschaft der Roten Khmer ausgeliefert werden.Schanberg will nicht akzeptieren, dass er seinen Freund Dith Pran ausliefern soll. Da kommt Swain und Rockoff die Idee, wie sie Dith Pran retten können. Sie fälschen ihm innerhalb von kürzester Zeit sehr behelfsmäßig einen britischen Pass, Dith Pran ist vorerst gerettet. Doch die Fälschung fliegt auf, Dith Pran wird ausgeliefert, die anderen werden kurze Zeit später in ihre Heimatländer evakuiert. Dort wird Schanberg für seine Berichterstattung ausgezeichnet, erhält zahlreiche Reporterpreise. Doch richtig freuen kann er sich darüber nicht. Was ist mit seinem Freund Dith Pran passiert? Lebt er noch? Schanberg macht sich Selbstvorwürfe, dass er Schuld an allem ist, was Dith Pran nun durchleiden muss. Dessen Qualen kann er nur erahnen, denn während Schanberg Auszeichnungen entgegen nimmt, durchlebt Dith Pran in einem Umerziehungslager die Hölle bis er die Flucht wagt, die ihn über die schrecklichen Dokumente des Grauens, die „Killing Fields“ führen soll.Zum Gelingen des Films von Roland Joffé trägt vor allem dessen schonungslose Authentizität bei. Joffé beschönigt nichts, verändert nichts zugunsten der Spielfilmhandlung, sondern hält sich genau an die Berichterstattung von Schanberg und die Darstellungen von Überlebenden der Umerziehungslager. Dazu trägt die Besetzung einer der beiden Hauptrollen bei. Für den Part des Dith Pran wurde kein professioneller Schauspieler ausgewählt, sondern der Kambodschaner Dr. Haing S. Ngor, der selbst die Hölle eines Umerziehungslagers durchlebt hat. Ngor wurde für sein erneutes Durchleiden dieser Qualen mit dem Oscar ausgezeichnet.Joffé legt seinen Fokus dabei deutlich auf die Menschen, weniger auf den Krieg selbst. Abgesehen von einer Bombenexplosion, sowie einigen wenigen Exekutionen gibt es keine Kriegsszenen zu sehen, stattdessen sehen wir das Schicksal der zwei Freunde, vor allem das von Dith Pran. Es gibt keine bombastischen Schlachtszenen, die von der wirklichen Geschichte ablenken.Joffés schonungsloser und sehr eindringlicher Film scheut sich zudem nicht, Stellung zu beziehen. Die Politik der USA wird sehr deutlich kritisiert. Der Film zeigt klar, dass die amerikanische Vorgehensweise, die sich nicht um Grenzen scherte, bei den Bombardements nicht einmal unterschied, was das für Dörfer sind, auf welche die Bomben herabfallen, mit ursächlich für die Schreckensherrschaft der Roten Khmer war. Es waren jene Bombardements, die den Roten Khmer Sympathien beim Volk brachten und ihnen die Soldaten bescherten, kleine Kinder, die fast von Geburt an nur den Krieg kennen lernten, der erst in Vietnam tobte und dann rüberschwappte.Besonders positiv erwähnt seien noch die hervorragende Kameraarbeit von Chris Menges sowie der eindringliche Soundtrack, größtenteils von Mike Oldfield, aber auch mit einem Song von John Lennon versehen. Wenn sein „Imagine“ im Filmfinale ertönt, dann hat man einen der ganz großen Momente der Filmgeschichte vor sich.Ein Grauen ist leider die deutsche DVD-Umsetzung des Films. Im Hause EuroVideo hat man falsch gemacht, was man nur falschen machen konnte. Auf den Originalton hat man völlig verzichtet, die deutschen Tonspuren sind zu leise abgemischt und klingen nicht durchweg überzeugend. Das Bild ist auch nicht von bester Qualität. Besonders negativ macht sich hier das falsche Format bemerkbar. Der Film wird im Vollbildformat geliefert, so dass links und rechts vom Bild etwas fehlt. Das erreicht fast die stümperhafte Qualität von TV-Ausstrahlungen bei RTL.Solch ein interessanter Film bietet sich zudem geradezu für Extras an. Mit diesen können viele der ausländischen Veröffentlichungen aufwarten. Bei der deutschen DVD ist davon leider nichts zu finden. Oder will man uns wirklich die lieblos aufgelisteten Filme, in denen die vier wichtigsten Darsteller sonst noch mitgewirkt haben, sowie die Auflistung der drei Oscars, die der Film gewonnen hat (die vier weiteren Nominierungen hat man weggelassen) und ein paar Trailer als Extras verkaufen?Wer die Chance hat, sollte also unbedingt auf eine ausländische DVD zurückgreifen. Beste Wahl scheint hier wohl die US-DVD zu sein, die zumindest das richtige Bildformat liefert und ein paar Extras bietet.
Quelle: www.filmbesprechungen.de
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Weitere Informationen zu The Killing Fields finden Sie hier.

 

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