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The Man Who Wasn't There

The Man Who Wasn't ThereThe Man Who Wasn't Therenicht verfügbar
Handlung:Eine kalifornischen Kleinstadt Ende der vierziger Jahre: Der schweigsame Barbier Ed Crane (Billy Bob Thornton) hadert mit der Monotonie seines Lebens. Unzufrieden mit Job und Ehe, scheint sich ihm plötzlich eine neue Chance zu bieten, als ein Kunde von dem Erfolg seiner Trockenreinigung erzählt und ihm anbietet, mit 10.000 Dollar Geschäftspartner seines florierenden Unternehmens zu werden. Ed beschließt, das ihm fehlende Geld von Kaufhausbesitzer Big Dave zu erpressen, der ein Verhältnis mit Eds Frau hat. Doch Big Dave bekommt heraus, dass Ed der Erpresser ist und verwickelt ihn in ein tödliches Handgemenge...
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
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Art: DVD Video
EAN: 743219314895
FSK: 12
Hülle: Amaray Case
Jahr: 2001
Erscheinungsdatum: 13.05.2002
Anzahl Medien: 1
Regie:Joel Coen
Ethan Coen
Darsteller:James Gandolfini
Billy Bob Thornton
Frances McDormand
Michael Badalucco
Katherine Borowitz
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Komödie
Hersteller:Universum Film
Laufzeit:ca. 112 min
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph s/w
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:deutsch für Hörgeschädigte
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:2 TV-Spots
Audiokommentar der Coen-Brüder und des Hauptdarstellers
Biographien Crew
Fotogalerie
Geschnittene Szenen
Interview mit Kameramann Roger Deakin
Kinotrailer
Making Of

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Filmrezensionen
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The Man Who Wasn\'t ThereAuthor: Sylvia Dörflinger
Billy Bob Thornton brilliert in dieser Schwarz-Weiß-Charakterstudie eines Mannes, der Schuld auf sich lädt und aus Notwehr zum Mörder wirdUSA, späte fünfziger Jahre. Ed Crane (Billy Bob Thornton) ist Friseur im Herren-Salon seines Schwagers Frank. Tagein tagaus schneidet er Jungen und Männern die Haare und qualmt dabei eine Zigarette nach der anderen. Während Frank die Kunden ohne Unterlass vollquatscht, denkt Ed über das Leben nach. Eigentlich ist der Friseurberuf nicht das Richtige für ihn. Seine Frau Doris (Frances McDormand), die als Verkäuferin arbeitet, betrügt ihn mit ihrem Chef Dave. Das verletzt Ed, doch er weiß nicht so recht, wie er damit umgehen soll.Da betritt ein Mann den Salon, der sein Leben verändern wird: Mr. Tolliver will eine Kette von Reinigungen eröffnen, die mit dem neuen Trockenreinigungsverfahren arbeiten, doch er findet keinen Investor. Er braucht 10000 $. Da sieht Ed seine Chance seinem jetzigen Dasein zu entkommen: Er verspricht das Geld innerhalb einer Woche aufzutreiben. Der Gewinn soll zu gleichen Teilen an ihn und Tolliver fließen.Ed\'s Kapitalgeber soll Dave, der Vorgesetzte seiner Frau, sein. Ed tippt einen anonymen Erpresserbrief, in dem er Dave mitteilt, er wisse, dass er ein Verhältnis mit Doris Crane habe. Er solle 10000 $ Schweigegeld bezahlen.Der Plan geht auf, Dave deponiert das Geld an einer vereinbarten Stelle, Ed holt es ab und bringt es zu Tolliver.Dave gibt sich jedoch nicht kampflos geschlagen. Er stellt Ermittlungen an und findet heraus, dass Ed der Erpresser war. Als er ihn zur Rede stellt, greift er ihn an. In Notwehr ersticht Ed Dave.Am nächsten Tag geht er zur Arbeit als wäre nichts gewesen. Die Polizei taucht im Laden auf, doch die Beamten wollen Ed nicht verhaften, sondern ihm mitteilen, dass Doris wegen des Mordes an Dave verhaftet wurde.Spätestens hier entgleitet Ed sein Plan. Zu viele Menschen wurden mit hineingezogen, zu viele Unwägbarkeiten haben sich ihm in den Weg gestellt. Auch sein Versuch, als Wiedergutmachung für sein verkorkstes Leben einem musikalischen Nachbarmädchen zu einer Karriere als Pianistin zu verhelfen, kann ihn nicht vor der Erkenntnis seiner Schuld retten..."The Man Who Wasn\'t There" ist ein Schwarz-Weiß-Film. Stilechte Kulissen und Requisiten lassen die Story authentisch wirken. Der Protagonist Ed Crane erzählt viel im Hintergrund. Er erklärt die Handlung und erläutert seine Gedanken dazu. Man bekommt den Eindruck, ein Stillleben einer Persönlichkeit zu sehen.Billy Bob Thornton (im Kino im oscarprämierten "Monster\'s Ball" zu sehen) spielt seine Rolle minimalistisch in Humphrey-Bogart-Manier. Wenig Mimik und Bewegung lassen Ed fast statisch erscheinen, obwohl Thornton mit einem bloßen Zucken des Augenwinkels Gefühle darstellen kann. Eine Paraderolle für einen überragenden Schauspieler, von dem wir sicherlich noch mehr sehen werden.Die anderen Darsteller bringen ebenfalls gute schauspielerische Leistung, stehen jedoch im Hintergrund, da der Film ein Psychogramm Ed Cranes ist, bei dem Außenstehende eher Staffage sind. In Cranes Fall ist sogar seine Ehefrau eine Außenstehende, weil er sie nicht gut kennt und aus ihr nicht schlau wird. Deshalb ist er auch "der Mann, der nicht da war". Alle leben ihr Leben und er schaut zu. So denkt er zum Beispiel, als er seiner Frau auf ihre Bitte hin die Beine rasiert, über Trockenreinigung nach. Er nimmt sie nicht wahr.Die ruhige Persönlichkeit Cranes wird durch die Filmmusik betont. Hauptsächlich besteht sie aus Klavierstücken von Beethoven. Auch völlig stille Szenen werden geschickt eingesetzt. Bei Überblendungen wird das Bild für Sekunden schwarz um dann zur nächsten Szene überzugehen. Die Tatsache, dass der Film schwarz-weiß ist, bietet die Möglichkeit zum effektvollen Einsatz von Licht und Schatten. Diese technischen Details und Thorntons Darstellung des Ed Crane schaffen eine düstere Atmosphäre und lassen den Film zu einem Gesamtkunstwerk werden, bei dem alle Facetten aufeinander abgestimmt sind.Bei "The Man Who Wasn\'t There" handelt es sich nicht um einen herkömmlichen Krimi, welcher der Frage nachgeht: "Wer ist es gewesen?", sondern um eine Charakterstudie, die die Motivation des Täters und seinen Versuch, mit der Schuld fertig zu werden, beleuchtet. Nicht spannend, sondern düster und sehr empfehlenswert.
Quelle: www.filmbesprechungen.de
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