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The Quickie

The QuickieThe Quickienicht verfügbar
Handlung:Der Clan zeigt Risse.Die weitläufige Familie des mächtigen Mafia-Bosses Oleg hat sich zu einer prachtvollen Party in dem schlossartigen Anwesen in den Hollywood-Hills versammelt.Intrigen werden geschmiedet, alte Feindschaften gepflegt - dabei steht die Gefahr bereits vor den Toren der hermetisch abgeriegelten Villa: Olegs Feinde haben ihm eine Botschaft geschickt - sein Leben ist in Gefahr!!

Die einzige, die sich durch die Reihe der Bodyguards Zutritt zum schwerbewachten Anwesen verschaffen kann, ist Lisa ,die Mitarbeiterin eines Reinigungsdienstes.Deema, Olegs bester Mann,ist ihr gegenüber extrem misstrauisch. Oleg aber ist fasziniert von dieser eigenartigen, scheinbar furchtlosen jungen Frau. Vielleicht ist sie der Weg aus einer aussichtslosen Situation - oder der schwerste Fehler seines Lebens...
Preis:* 19,95 EUR
Bewertung:
zzgl. Versandgebühr 2,50 EUR und Versandkosten. 14 Tage Widerrufsrecht!
Art: DVD Video
EAN: 4030521340466
FSK: 16
Hülle: Amaray Case
Jahr: 2001
Erscheinungsdatum: 24.04.2003
Anzahl Medien: 1
Regie:Sergei Bodrov sen.
Darsteller:Dean Stockwell
Jennifer Jason Leigh
Henry Thomas
Lesley Ann Warren
Sergei Bodrov jr.
Vladimir Mashkow
Land:USA
Originaltitel:The Quickie
Regionalcode:2
Genre:Thriller
Hersteller:Columbia Tristar Home Entertainment
Laufzeit:ca. 95 min
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Surround
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 2.0 Surround
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:deutsch
englisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Filmografien
Hinter den Kulissen
Interviews
Kapitel- / Szenenanwahl
Kinotrailer
Trailer von anderen Filmen

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Filmrezensionen
The QuickieAuthor: Michael Matzer
Lahmer Quickie, aber mit Herz und doppeltem Boden!Die letzten 24 Stunden von Oleg, einem Paten der russischen Mafia, sind angebrochen. Ein Verräter befindet sich in seinen Reihen. Und dieser hat einen Killer auf Oleg angesetzt, der in der unwahrscheinlichsten Gestalt auftaucht: eine amerikanische Blondine, die sich als Kammerjägerin ausgibt. Alles in Deckung!Oleg, der abdankende Mafiaboss (Mashkov), hat noch etwa 24 Stunden zu leben. Vor den Untergang des Mafiabosses hat der Regisseur jedoch eine elend lange Einleitung gestellt. Der Clan der Russenmafia zeigt Risse. In Olegs Villa in den Bergen über Nord-Malibu, Kalifornien, haben sich seine Mutter Anna (Warren) und sein Onkel Michail (Stockwell) eingefunden, außerdem seine Brüder Dima (Bodrov junior) und Alex (Thomas). Oleg will abtreten, doch wer soll sein Nachfolger werden? Oleg sagt "Alex", doch das schmeckt Dima überhaupt nicht. Während am Pool gefeiert wird, erkennt Oleg, dass ihm ein Mordanschlag droht. Der peruanische Terrorist an Annas Seite holt ein paar Helfer und macht das Gelände um die Villa sicher. Oleg schickt Killer nach Moskau, um den vermeintlichen Auftraggeber zu eliminieren - sie kommen nicht mal zum Airport von L.A.Allerdings hat der Verräter noch eine Trumpfkarte: Lisa (Leigh) ist eine blonde Amerikanerin, die arm wie eine Kirchenmaus in einem Wohnwagen haust und sich danach sehnt, ihre Tochter wiederzubekommen, die ihr die Fürsorge weggenommen hat. Sie kann das Kleingeld für den Job gut gebrauchen und taucht als Kammerjägerin in Olegs Villa auf. Womit sie nicht gerechnet hat: Sie verliebt sich in ihr Opfer - nur für eine Nacht. Und deshalb schmuggelt sie ihn aus der Villa heraus. Doch Job ist schließlich Job... Die Menümusik überrascht mit einer fetzigen Interpretation von CCR\'s "I put a spell on you" durch die Tiger Lillies. Der Song ist in bester DTS-Qualität auch im Vorspann zu hören, als die Kamera dem Flug einer Marienstatue folgt, die von einem Helikopter in die Berge von Malibu transportiert wird. Ein Geburtstagsgeschenk für Oleg (Mashdov). Was erst später klar wird: Im Sockel der Statue befindet sich ein leerer Briefumschlag: eine Morddrohung auf Russisch.Was wie ein rätselhafter Hitchcock beginnt, plätschert aber leider im Anschluss daran eine halbe Stunde lang als Party-Smalltalk dahin: Die Familie trifft sich mal wieder, aber es steht nicht alles zum Besten. Wen interessiert das schon? Wesentlich ansehnlicher sind da schon die Bikinigirls, die sich am nächsten Morgen am Pool sonnen. Wegen ihnen ist der Film erst ab 16 Jahren freigegeben, denn ihre Reize sind wirklich jugendgefährdend. Anschließend verspielt Oleg beim Poker sein Haus an Michail (Stockwell), der am Schluss des Films ins Krankenhaus eingeliefert wird - alle Ereignisse scheinen ein Gegengewicht zu besitzen.Nach dem Fund des Briefumschlags legt sich so etwas wie Belagerungsmentalität über die Villa und ihre Insassen. Als daher die Kammerjägerin Lisa Powell (Leigh) eintrifft, erscheint sie als Eindringling in eine hochexplosive emotionale Schieflage. Doch Oleg sieht gerade dadurch seine Chance, hier rauszukommen. Er steckt sie in ein feines Abendkleid und feiert mit ihr ein anständig sentimentales Silvester. Er gesteht, dass er als Neunjähriger mal Steptänzer war, und zeigt ihr den entsprechenden Film. Danach gehen sie miteinander ins Bett. Dieser "Quickie" ist eine wirklich gelungene Szene und wirkt keineswegs aufgesetzt. Und zudem dient sie als Vorbereitung und Erklärung für seinen Fluchtversuch, bei dem sie ihm hilft. Kontrastiert wird alles durch die Aktionen des Verräters, Lisas Auftraggeber.Nachdem sie ihren Job erledigt hat, findet die Killerin in der Gepäcktasche voll Geld, die ihren Lohn darstellt, einen Abschiedsgruß von Oleg: Er wusste, dass sie ihn töten sollte. Es hat sich trotzdem gelohnt, Lisa kennenzulernen, findet er. Lisa bricht in Tränen aus - soviel russische Schwermut ist ihr bis dahin wahrscheinlich kaum untergekommen.Wenn die erste halbe Stunde nicht so schwatzhaft wäre, hätte dies ein hervorragender Ganoventhriller des bekannten Independet-Regisseurs Sergei Bodrov ("Est -Ouest") sein können. Vielleicht gehören solche Familienwiedersehensfeiern zur russischen Sensibilität oder haben ihr Vorbild in den "Paten"-Filmen Coppolas. Der hat sie aber wesentlich effektiver gedreht, insbesondere den 2. Teil, in dem Michael Corleone erfahren muss, dass ihn sein eigener Bruder Fredo verraten hat.Die Schauspieler bieten ihr Bestes auf, insbesondere die Hauptdarsteller Vladimir Mashdov und Jennifer Jason Leigh (aus "Jung, ledig, weiblich sucht..."). Seine Figur des Oleg hatte ein reales Vorbild, einen jungen russischen Gangster, der in Paris vor seinem Hotel erschossen wurde. Davon erzählt der Regisseur in seinem Interview, das wirklich interessante Informationen liefert. Warum er allerdings sehr viele Aufnahmen mit der Handycam drehte, bleibt ungeklärt.Die restlichen Interviews erzählen leider mehr von den Dreharbeiten und wie sich die Kooperation mit den anderen Darstellern gestaltete. Da ist viel Lob zu hören, was auch sonst? Von den Nebenrollen überzeugt am meisten noch Leslie Ann Warren als Anna, eine lebenslustige Mittvierzigerin mit Ehemann Nummer 5 an ihrer Seite. Henry Thomas beispielsweise, der "Eliot" aus Spielbergs "E.T.", bleibt als Alex blass und wenig überzeugend, selbst als er Lisa bedroht. Dima hingegen, der von Bodrovs eigenem (2002 in einer Lawine umgekommenem) Sohn gespielt wird, erscheint durchgehend zwielichtig und undurchsichtig. Das ist seiner Rolle sehr angemessen.Die Produktionsnotizen ergänzen die Interviews mit weiteren nützlichen Details, wohingegen das Behind the scenes wenig zur Erhellung oder Unterhaltung des Zuschauers beiträgt. Die Filmografien sind ausführlich, was besonders bei den weniger bekannten Russen hilfreich ist.Fazit:Wer keinen Mafia-Thriller nach Schema Coppola erwartet, könnte sich mit ein wenig Geduld auch mit diesem Independent-Streifen anfreunden. Die Hauptfigur des abdankenden Mafiabosses, der umgelegt werden soll, hat ein reales Vorbild, wie der Regisseur versichert. Daher spielen Reminiszenzen an die russische Heimat eine bedeutende Rolle im Film. Das macht die Story aber nicht sonderlich dynamisch. Spannung entsteht erst richtig, als die Killerin Lisa Powell auftaucht. Und auch hier werden die Erwartungen des westlichen Zuschauers unterlaufen. Statt gleich die Wumme herauszuholen, gehen sie und ihr Opfer zuerst ins Bett. Als sie ihren Job endlich erledigt, erscheint das wie ein Gnadenakt.Die DVD bietet zwar kein Making-of, ist aber erstaunlich gut ausgestattet und informativ. Wer also einmal von den ausgetretenen Pfaden des Thrillers auf Erkundung gehen will, ist mit dieser DVD nicht schlecht bedient. Wer 08/15-Action erwartet, sollte woanders suchen.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu The Quickie finden Sie hier.

 

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