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The Time Machine - Wohin würdest du Reisen?

The Time Machine - Wohin würdest du Reisen?The Time Machine - Wohin würdest du Reisen?im Lager
Handlung:Der Wissenschaftler und Erfinder Alexander Hartdegen (GUY PEARCE) will beweisen, dass Zeitreisen möglich sind. Ein persönlicher Schicksalsschlag verwandelt seinen Ehrgeiz in schiere Verzweiflung: Sie treibt ihn umso unerbittlicher an, seine Erfindung zu vollenden und in die Vergangenheit zu reisen, um dort dem Lauf der Dinge eine neue Wendung zu geben. Als er die von ihm konstruierte Zeitmaschine ausprobiert, wird Hartdegen 800.000 Jahre in die Zukunft katapultiert. Dort muss er entdecken, dass die Menschheit in zwei Lager gespalten ist: die Jäger... und die Gejagten...
Preis:* 4,05 EUR
Bewertung:
zzgl. Versandgebühr 2,50 EUR und Versandkosten. 14 Tage Widerrufsrecht!
Art: DVD Video
EAN: 7321921221910
FSK: 12
Hülle: Ivy Hill Snapper Case
Jahr: 2002
Erscheinungsdatum: 22.08.2002
Anzahl Medien: 1
Regie:Simon Wells
Darsteller:Jeremy Irons
Orlando Jones
Mark Addy
Guy Pearce
Phyllida Law
Alan Young
Omero Mumba
Samantha Mumba
Yancey Arias
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Science Fiction
Hersteller:Warner Home Video
Laufzeit:ca. 92 min
Typ:DVD-9
Verpackung:Ivy Hill Snapper Case
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Spanisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:deutsch
dänisch
englisch
finnisch
französisch
griechisch
hebräisch
isländisch
italienisch
norwegisch
portugiesisch
schwedisch
spanisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:"Die Choreographie der Stunts"
"Die Erschaffung der Morlocks"
"Die Jagd"
"Die Konstruktion der Zeitmaschine"
"Die visuellen Effekte"
3 Trailer
Animatics
Audiokommentare
Doku:
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Produktionsdesign-Galerie
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Filmrezensionen
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The Time MachineAuthor: Günther Lietz
Simon Wells Version von "The Time Machine" ist kaum mehr als eine Adaption des Bestsellers, den sein Ur-Großvater einst zu Papier brachte. Wells gelingt es noch nicht einmal, seinen Film als gutes Remake von "Die Zeitmaschine" auf den Bildschirm zu bannen.Der New Yorker Professor Alexander Hartdegen (Guy Pearce) lebt zu einer Zeit, in der Automobile gerade erst erfunden werden. Schwer verliebt macht er seiner angebeteten Emma (Sienna Guillory) einen Heiratsantrag. Sie sagt Ja und wird sofort darauf bei einem Überfall erschossen.Alexander bastelt nun die nächsten vier Jahre an einer Zeitmaschine und ignoriert die Sorgen seines Freundes Dr. David Philby (Mark Addy). Schon bald reist er in die Vergangenheit, rettet seine Verlobte und sieht kurz darauf wie sie tödlich verunglückt. Scheinbar kann er die Vergangenheit nicht ändern und reist in die Zukunft, um dort die Antwort zu finden warum er sie nicht ändern kann.Um 2030 stoppt er zum ersten mal die Reise. Hier besucht er eine Bibliothek, in der ihm die künstliche Intelligenz Vox (Orlando Jones) nicht weiterhelfen kann. Also geht die Reise ein paar Jahre weiter und wird unsanft gestoppt. Aha, der Mond rast auf die Erde zu, die Welt geht unter. Also fliegt Alexander weiter, bekommt einen Schlag auf den Kopf und wacht erst 800.000 Jahre später wieder auf.Hier lernt er die hübsche Mara (Samantha Mumba) und ihr Volk - die Eloi - kennen. Diese werden allerdings regelmäßig von den unteririsch lebenden Morlocks gejagt. Die Eloi machen nichts dagegen und nur Alexander rennt los, um Mara zu retten. Dabei muss er sich mit dem mächtigen Uber-Morlock (Jeremy Irons) auseinandersetzen...!Jeremy Irons auf dem absteigenden Ast? Nach seinen Bösewichtrollen in "Dungeons & Dragons" und "The Time Machine" kann man fast daran glauben. Oder wird dieser eigentlich gute Schauspieler und Charakterdarsteller für so miese Rollen sehr gut bezahlt? Egal, Irons wertet diesen Streifen keine Sekunde lang auf.Die Handlung ist langweilig und flach. Zwar reihen sich Spezialeffekte und Actionsequenzen aneinander, aber Spaß macht das einfach nicht. Das hat verschieden Gründe.Zum einen ist Guy Pearce als Hauptdarsteller denkbar ungeeignet. Er mimt einen steifen Amerikaner des anfangenden 19. Jahrhunderts, besitzt aber nicht die passende Physiognomie dafür. Dazu kommt, dass er seine Rolle des zerstreuten Professors auf die Spitze treibt. Steifheit und Zerstreutheit sind einfach zu überzogen, um der Figur Leben einzuhauchen. Auch die Motivation des Charakters weiß nicht zu überzeugen. In Simon Wells Verfilmung treibt eine unglückliche Liebe den Erfinder durch die Zeit. Vier Jahre lang trauerte er um seine Emma und erfindet gar eine Zeitmaschine. Aber zwei Tage mit der Eloi Mara und - Schwupps - alles andere ist vergessen.Die Zeitreise selbst ist haarsträubend. Nach dem ersten und einzigen Versuch, Emma zu retten, ist Alexander sofort klar, dass er die Vergangenheit nicht ändern kann. Woher hat er diese Erkenntnis? Also reist er in die Zukunft. In der nahen Zukunft wird dann Vox vorgestellt und man hört von der Sprengung des Mondes. Ein paar Jahre später liefert die Mondsprengung dann natürlich die Erklärung, warum 800.000 Jahre später alles anders ist. So ein Murcks! Die Erklärung ist vollkommen unnötig, außer man glaubt, in 800.000 Jahren wäre alles so wie heute. Und das dürfte niemand glauben, sieht man sich alleine die Entwicklung der letzten zweitausend Jahre an. Allerdings ist VOX 800.000 Jahre später auch noch da.In der sehr fernen Zukunft sieht dann alles anders aus als in der Romanvorlage. Hier trennt sich Simon Wells deutlich von der Geschichte seine Ur-Großvaters, indem er die Eloi und Morlocks anders darstellt.Die Eloi sind nett und friedlich, selbstbewusst und einfach ein angenehmes Naturvolk. Sie bauen kunstvolle Behausungen und schöne Kunstwerke im Dschungel. Und dann kommen regelmäßig die Morlock, fangen etliche Eloi und futtern sie auf.Sieht als Kulisse toll aus, zaubert schöne Action auf den Bildschirm und besitzt keinerlei Tiefe oder Logik. Warum sollte ein intelligentes Volk nicht in der Lage sein und sich wehren können? Warum ziehen die Eloi freiwillig in den Wald und hüpfen dort fröhlich herum, während unter ihnen der Tod lauert? Nun, Logik ist nicht die Stärke des Films.Auch Alexanders Endkampf gegen den mächtigen Uber-Morlock ist eine Farce. Zum einen ist es unverständlich was für ein Interesse dieses Wesen an Alexander hat, noch woher es sein Wissen bezieht. Sicherlich, es kann wohl Gedanken lesen und alleine mit seinem Willen Dinge manipulieren. Allerdings ist dieses Wesen dann nicht in der Lage Alexanders Absicht zu erkennen und ihn mittels Gedankenkraft zu besiegen. Es läuft dann auf einen Faustkampf hinaus den Alexander - klug wie er ist - gewinnt. Er sprengt die Zeitmaschine und rettet somit die Welt. die Morlocks sind vernichtet, die Eloi fröhlich und der Film zu Ende. Gott sei Dank.Die Tricks sind wirklich vom Feinsten, es gibt sogar eine Sequenz aus dem 1960 erschienen Film "Die Zeitmaschine", in der die Puppen im Schaufenster sich verändern. Aber Tricks alleine und rasante Action retten keinen Film. Der Streifen findet sicherlich seine Fans, aber es wird ein schaler Geschmack zurückbleiben.Auch die deutsche Synchron ist unglücklich verlaufen. Bei der Stimmenauswahl bekam die Figur des Dr. David Philby die deutsche Stimme von George Clooney verpasst. Clooney ist aktuell eine bekannte Persönlichkeit und seine deutsche Stimme ist den meisten bekannt. Zu den pummeligen Dr. David Philby passt sie auf keinen Fall."The Time Machine" ist ein unglücklicher Streifen der mit guten Ansätzen aufwartet, aber nirgends den Durchbruch schafft. Simon Wells hat versucht zu viel in den Film zu packen, lässt die Charaktere stagnieren und verlässt sich zu sehr auf seinen Familiennamen. Schade.
Quelle: www.filmbesprechungen.de
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