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Unheimliche Begegnung der dritten Art - Collector's Edition

Unheimliche Begegnung der dritten Art - Collector's EditionUnheimliche Begegnung der dritten Art - Collector's Editionim Lager
Handlung:In der amerikanischen Provinz geht Merkwürdiges vor: Elektronische Geräte machen sich selbständig, mehrere Menschen werden unabhängig voneinander Augenzeugen unnatürlicher Himmelsphänomene, und einige von ihnen fühlen fortan die Neigung, seltsame Dinge zu tun und einen mysteriösen Tafelberg im Mittelwesten aufzusuchen. Dort stellen sich auch bald jede Menge Militär und Wissenschaftler ein, denn Großes steht bevor: Eine außerirdische Zivilisation besucht Mutter Erde, um Kontakt mit der Menschheit aufzunehmen.
Leihgebühr:* 1,50 EUR
Bewertung:
für 7 Tage zzgl. Versandkosten. Je weitere 7 Tage nur 1,00 EUR
Art: DVD Video
EAN: 4030521100039
FSK: 12
Hülle: Amaray Case
Jahr: 1977
Erscheinungsdatum: 01.06.2001
Anzahl Medien: 1
Regie:Steven Spielberg
Darsteller:Lance Henriksen
Richard Dreyfuss
Bob Balaban
Teri Garr
Melinda Dillon
François Truffaut
Land:USA
Originaltitel:Close Encounters of the Third Kind (USA 1977)
Regionalcode:2
Genre:Science Fiction
Hersteller:Columbia Tristar Home Entertainment
Laufzeit:ca. 132 min
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:deutsch
englisch
türkisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Animiertes DVD-Menü
Biographien Crew
Kapitel- / Szenenanwahl
Kinotrailer
Making Of
geschnittene Szenen

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Filmrezensionen
Unheimliche Begegnung der dritten ArtAuthor: Ulrich Behrens
Staunen !F?nf Jahre, bevor Steven Spielberg mit ?E. T.? einen der wohl beliebtesten Sciencefiction-Filme der Filmgeschichte drehte, ?berraschte er mit einem Streifen das Publikum, in dem alles so anders schien als sonst in diesem Genre. Keine bewaffneten K?mpfe, keine, au?er eingebildeten Gefahren ? Friedfertigkeit aller Orten. Doch ?Close Encounters of the Third Kind? ist deswegen noch lange kein Gutmenschen-Film oder langweilig oder beh?big. Spielberg nutzte den in den 70er Jahren weit verbreiteten Glauben an UFOs und vor allem seine eigene Faszination f?r dieses Thema ? geboren in seiner Kindheit, als ihm sein Vater ein vermeintliches UFO zeigte ?, um den Film in dieser Weise zu inszenieren.Dabei unterscheidet sich die damalige Kinoversion von einer sp?teren, in die eine zus?tzliche Abschlussszene, die im Raumschiff der Aliens spielt, und die 1980 in den Kinos gezeigt wurde. Sp?ter entschied sich Spielberg, diese Schlussszene wieder herauszunehmen, um eine weitere Version mit gegen?ber der ersten Kinofassung zus?tzlichen Szenen auf den DVD-Markt zu werfen, die auf der sog. ?Collector?s Edition? zu sehen ist. Diese Doppel-DVD enth?lt auch andere zus?tzliche Szenen und die Schlussszene aus der Kinofassung von 1980 sowie ausf?hrliche Erl?uterungen des Regisseurs und anderer zur Entstehung des Films.Merkw?rdige Dinge geschehen. In der W?ste Gobi findet man ein Schiff, das vor etlichen Jahren verschwunden war ? von der Besatzung fehlt jede Spur. Auch einige Flugzeuge finden sich wieder, die sich in einem noch tadellosen Zustand befinden. In Indiana kommt es fast zu einem Zusammensto? mit einem unbekannten Flugobjekt. Und ebenfalls dort sieht der kleine Barry (Cary Guiler), wie sich seine Spielzeuge und andere Gegenst?nde im Haus wie von selbst bewegen. Kurze Zeit sp?ter ist Barry verschwunden, nachdem er nach drau?en gelaufen und offenbar irgend jemandem gefolgt war. Seine Mutter Gillian (Melinda Dillon) ist verzweifelt.Der Techniker Roy Neary (Richard Dreyfuss) f?hrt durch eine sternenklare Nacht ? und wird pl?tzlich durch merkw?rdige Erscheinungen am Himmel ?berrascht. Wie andere Personen auch, die sp?ter den Beh?rden berichten, sie h?tten Raumschiffe am Sternenhimmel gesehen. Neary kommt nach Hause und eine seiner Gesichtsh?lften ist wie von einem Sonnenbrand rot gef?rbt.Die amerikanische Regierung erkl?rt der ?ffentlichkeit und den Medien, es gebe ?berhaupt keine handfesten Hinweise auf UFOs oder Aliens. Doch insgeheim hat sie l?ngst den franz?sischen Experten Claude Lacombe (von keinem anderen gespielt als dem franz?sischen Regisseur Fran?ois Truffaut) beauftragt, den merkw?rdigen Ereignissen nachzugehen. In der Gobi, in Indien und in Indiana suchen Lacombe und eine Reihe amerikanischer Experten nach den Ursachen f?r die merkw?rdigen Ereignisse. Dabei sind die meisten l?ngst davon ?berzeugt, dass die UFOs keine Einbildung sind.Genauso wie Neary und Gillian. Neary scheint sich angesichts der Beobachtung der UFOs zu ver?ndern. Er macht seine ganze Familie verr?ckt, schneidet Zeitungen aus mit Berichten ?ber UFO-Erlebnisse ? und hat vor allem immer wieder dasselbe Bild im Kopf ? einen Berg mit flacher Oberfl?che ? und eine simple Folge von f?nf T?nen, die er geh?rt hatte. Ebenso ergeht es Gillian, die immer wieder den merkw?rdigen Berg malt.Als Neary allen m?glichen Abfall, einen Drahtzaun, der G?nse am Weglaufen hindern soll, und Erde ins Haus wirft, glaubt seine Frau Ronnie (Teri Garr), dass er verr?ckt geworden ist und verl?sst mit den Kindern das Haus. Aber selbst das kann Neary nicht daran hindern, aus dem ganzen M?ll und der Erde diesem Bild von dem Berg Gestalt zu verleihen. Und dann steht er da, dieser Berg, in der Wohnung ? und Neary sp?rt, dass es diesen Berg auch real geben muss.Wenig sp?ter trifft er ein zweites Mal auf Gillian ? und beide beschlie?en, der Sache auf den Grund zu gehen. Sie befahren heimlich ein inzwischen von der Regierung und dem Milit?r gesperrtes Gebiet, in dem angeblich giftige Gase die Atmosph?re verunreinigt haben. Doch Neary wei?, dass dies nur ein Vorwand ist, um andere an der Entdeckung der Wahrheit zu hindern. Auch beider Festnahme und die weiterer Menschen, die dieselben Bilder im Kopf haben, kann Neary und Gillian nicht davon abhalten, ihren Gef?hlen zu folgen.Und dann sehen sie den Berg vor sich, den Devil?s Tower in Wyoming. Beide sp?ren, dass sie nicht nur hinauf m?ssen ? auch wenn das Milit?r sie fast um jeden Preis daran hindern will. Sie ahnen, was sich hinter dem Berg enth?llen wird ...Sehen ? Sp?ren ? Kontaktieren. Das sind die drei Arten unheimlicher Begegnung, die Spielberg uns f?rmlich selbst sp?ren l?sst. Es ist v?llig unerheblich, ob der eine von uns an UFOs glaubt und die andere nicht. Spielberg zieht uns hinein in diese m?rchenhaft scheinenden Bilder. Das beginnt schon mit dem sternenklaren, doch vom Mond erleuchteten Himmel, irgendwo auf einer Landstra?e. Schon bei diesen Bildern sp?rt man f?rmlich die Anwesenheit der Au?erirdischen ? die man erst ganz zum Schluss sehen wird. Das Auftauchen der UFOs, die scheinbar verr?ckt spielenden Gegenst?nde in Gillians Haus, das Leuchten in den Augen der Kinder und auch einiger Erwachsener, vor allem aber das Staunen, dieses unermessliche Staunen dar?ber, dass man ? sprich: die Erdenbewohner ? offenbar nicht die einzigen Lebewesen im All sind, und die prickelnde Erwartung, mit diesen Aliens Kontakt aufzunehmen ? das ist es, was ?Unheimliche Begegnung ...? ? egal wo wir uns im Film gerade befinden: in Idaho, Wyoming, in der W?ste Gobi oder in Indien ? so faszinierend macht.Faszination ? das ist es auch, was Neary ?berkommt und seine Frau so gar nicht versteht, weil die Angst vor dem Unheimlichen sie zu beherrschen scheint. Die verr?ckten Dinge, die er tut, sind alles andere als verr?ckt. Er sieht ein Ziel, einen Sinn, der seinem bisherigen Leben abhanden gekommen schien. Und dieses Ziel und dieser Sinn haben nichts mit Bedrohlichem, mit Gefahr, gar mit Lebensgefahr zu tun ? im Gegenteil. Da taucht etwas auf, etwas Unbekanntes, etwas das lebt, das neugierig ist und macht, und in dem soviel Unermessliches zu sein scheint, dass Neary und auch Gillian nicht von ihrem Weg ablassen k?nnen. Es scheint ihre Seele, ihr Herz und ihren Verstand ergriffen zu haben wie nichts anderes zuvor.Man k?nnte auch sagen: das M?rchenhafte dieser Geschichte, in der sich auch Truffaut als Lacombe nur noch dem Staunen und der Erwartung hingibt, ist die Erwartung von etwas, was den Sinn des Lebens erst ausmacht: das Leben selbst. Die unheimlichen Begegnungen sind n?mlich nicht gepr?gt von der Hektik des Alltags, den Zahlen, der ?Faktizit?t? und der Jagd einer Gesellschaft, die fast nur noch das kennt, nicht einmal von einer wissenschaftlichen Neugier, die sich l?ngst darin ersch?pft hat, all das zu machen, was machbar ist, um daraus Profit zu schlagen.Das, was hier erwartet wird, wor?ber man hier staunt, ist die Faszination des Lebens selbst, seiner unterschiedlichen Formen, Inhalte, seiner Auspr?gungen, seiner ?berraschungen, seiner M?glichkeiten. Wenn die Wissenschaftler, Milit?rs, Gillian und Neary am Schluss vor dem au?erirdischen Raumschiff stehen, dann stehen sie einfach da und schauen ? nichts weiter. Wer wird raus kommen? Die f?nf T?ne erklingen, aus dem Raumschiff antwortet man mit immer komplexeren Tonfolgen. Und dieses ?Wir sind nicht allein?, so sehr diese Aussage auch auf ?die anderen? deutet, weist doch ? vielleicht die wesentliche Aussage des Films ? auf uns selbst zur?ck.Das Innehalten, die eingekehrte Ruhe im Angesicht der unheimlichen Begegnungen, das Staunen und die erwartungsvolle Haltung f?hren uns zumindest einen Kino- oder DVD-Abend zur?ck auf uns selbst. Es rei?t uns heraus aus einer selbstentwickelten Hektik unseres Daseins. Der Kontakt, die unheimliche Begegnung der dritten Art, ist letztlich der Kontakt mit uns selbst, der dem Kontakt mit dem anderen geschuldet ist. Und dieser Kontakt ist durch nichts vermittelt, das hei?t, nichts Sachliches au?er uns stellt ihn her: WIR stellen ihn her. Vom einen direkt zum anderen. Die Vermittlung liegt hier lediglich in der Geschichte selbst, das hei?t der ?Einf?hrung? der Au?erirdischen als vermittelnde Instanz. Es ist dieses Kontemplative, was fortan in Neary und Gillian wirkt.Kontemplation als religi?ser Schritt ? Reinigung, Erleuchtung, Seeleneinheit mit Gott ? ist hier nicht einmal vonn?ten, aber doch in einer nicht-religi?sen Bedeutung pr?sent. Indem die hier gezeigten Menschen in einer nicht nur friedvollen, sondern eben erwartenden und staunenden Art und Weise dem Leben gegen?bertreten in Gestalt der Aliens, werden sie eins mit sich selbst. Es ist diese Art R?ckbesinnung und R?ckbeziehung ? ob man sie nun religi?s fassen will oder nicht ?, die den Film und seine Geschichte pr?gt und ihn auch heute noch so sehenswert und faszinierend macht. Es ist diese Art Staunen, die dem kindlichen, unverbildeten Staunen entspricht, oder auch der Kontemplation in der Kunst, die zudem direkt zu Spielbergs ?E.T.? f?hren wird.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Unheimliche Begegnung der dritten Art finden Sie hier.

 

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