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Vierzig Wagen westwärts

Vierzig Wagen westwärtsVierzig Wagen westwärtsnicht beschaffbar
Handlung:Diese turbulente Western-Komödie stellt sämtliche Wildwestlegenden auf den Kopf und erzählt eine urkomische Geschichte über das Jahr, in dem Denver von einer schweren Dürreperiode (sprich Whiskeyknappheit) heimgesucht wurde.
Bewertung:
zzgl. Versandgebühr 2,50 EUR und Versandkosten. 14 Tage Widerrufsrecht!
Art: DVD Video
EAN: 4010232018663
FSK: 6
Hülle: Amaray Case
Jahr: 1965
Erscheinungsdatum: 03.04.2003
Anzahl Medien: 1
Regie:John Sturges
Darsteller:Donald Pleasence
Martin Landau
John Anderson
Burt Lancaster
Brian Keith
Lee Remick
Jim Hutton
Jerry Gatlin
Pamela Tiffin
Robert Wilke
Tom Stern
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Western
Hersteller:MGM Home Entertainment
Laufzeit:ca. 149 min.
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (2.35:1) Widescreen
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Französisch: Dolby Digital 5.1
Italienisch: Dolby Digital 5.1
Spanisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:deutsch
deutsch für Hörgeschädigte
englisch
englisch für Hörgeschädigte
französisch
italienisch
polnisch
spanisch
ungarisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Kapitel- / Szenenanwahl

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Filmrezensionen
Vierzig Wagen westwärtsAuthor: Günther Lietz
Hallelujah!!!!!Das Mienenstädtchen Denver sieht - angeblich - einem harten Winter entgegen und der Whiskeyvorrat neigt sich dem Ende zu. Der alte Orakel Jones ((Donald Pleasence)) hat eine Vision: Vierzig Wagen mit Whiskey kommen über die Prärie nach Denver. Den Transport soll Frank Wallingham (Brian Keith) mit seinen irischen Jungs übernehmen. Doch die Indianer bekommen Wind von der Sache. Häuptling Krummer Rücker (Martin Landau), Fünf Fässer (Robert J. Wilkie) und die restliche Indianermeute reiten also los.Nun soll Colonel Thaddeus Gearhardt (Burt Lancaster) mit seinen Männern für einen sicheren Transport sorgen. Ihm zu Seite stehen der treue Sergeant-Major Buell (John Anderson) und Captain Paul Slater (Jim Hutton). Letzterer macht Gearhardts Tochter Louise (Pamela Tiffin) den Hof. Diese, im übrigen eine Halbwaise, hat sich der Frauenrechtlerin Cora Templeton Massingale (Lee Remick) angeschlossen, die oft das ganze Fort in Aufregung versetzt. Als Miss Massingale nun vom vierzig Wagen großen Whiskeytreck nach Westen hört, ist sie nicht zu halten. Zusammen mit ihren Damen reitet sie los.Die Mienenarbeiter werden nun auch nervös und marschieren dem Treck entgegen. Sie werden von Clayton Howell (Dub Taylor) angeführt, der Orakel Jones Alkoholvisionen blindlings vertraut. Zu allem Unglück, treten die irischen Fuhrleute - unter "Gewerkschaftsführer" Kevin O\'Flaherty (Tom Stern) - in den Streik. Und der Dolmetscher versteht die Indianer nicht. Und es gibt einen Sandsturm. Und da wären noch die Sümpfe. Und der ganze Champagner. Und ...Nun, "Vierzig Wagen westwärts" ist so vollgepackt mit humorvollen Ideen, das man kaum alle Einfälle aufzählen kann. Bei dieser hervorragenden Westernparodie wird kaum ein Klischee ausgelassen. So sind die Indianer alle versoffen und wollen nur Geschenke, während Frank Wallingham ein guter Steuerzahler und aufrechter Republikaner ist.Die Darstellerriege setzt sich nur aus hochkarätigen Hollywoodstars zusammen, von denen etliche Oscarpreisträger sind. Sie alle zeigen große Spielfreude und wirken bis ins Mark authentisch. Allen voran Burt Lancaster, der so richtig bärbeißig wirkt und dem der Zuschauer alles glaubt. Auch Lee Remick weiß zu glänzen und versprüht - in den züchtigen Badeszenen - knisternde Erotik. Erotisch angehaucht sind auch die rauen Sitten im Fort. Immerhin hat der Colonel nichts dagegen, dass sich Captain Slater mit Tochter Lousie vergnügt. Doch bitte auf dem eigenen Bärenfell.Wunderbar auch die vielen Versuche, der Lage Herr zu werden. Natürlich bleibt Colonel Thaddeus Gearhardt der Erfolg verwehrt. Hierbei ist die Militärkapelle ein toller Running Gag, der stets für einen Lacher sorgt. Lancasters Mimikspiel ist einfach grandios und gehört sicher zu den größten Leistungen dieses wunderbaren Schauspielers.Doch auch die Kollegen wissen zu überzeugen. Robert J. Wilkie spricht gar echtes Sioux und verleiht seiner Figur dadurch sehr viel Tiefe. Gerade die vielen überzogenen Parallelen zur Realität und der rosagefärbten Filmwesternwelt der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts, machen "Vierzig Wagen westwärts" (im Original lautet der Titel passender: "The Hallelujah Trail") so einzigartig. So gibt es die typischen Reiterszenen, Schießereien und Wagenburgen. Allerdings dermaßen überzogen, das es ein Spaß ist.Besonders die Schießerei im Sandsturm ist hervorzuheben und gehört zu den schönsten Ballereien der Westernfilme. Nun, zumindest zu den lustigsten Schusswechseln. Humor ist Trumpf, das macht der Film mehr als deutlich. So verwechselt die Kavallerie schon mal das Jubelgeschrei der emanzipierten Frauen mit dem Kriegsgeschrei der Indianer. Eine feine Idee. Gleiches gilt für die Synchronisation. Der deutsche Sprecher wird öfters von Hans Clarin unterbrochen, der witzige Kommentare zum Besten gibt.Doch der Film wäre nichts ohne die wunderbare Musik von Elmer Bernstein. Dieser großartige Künstler verknüpft die üblichen Westernklänge mit frischen Melodien und verzaubert damit die Ohren des Zuschauers. Glücklicherweise enthält der Film beide Schwarzpausen, in denen außer dem leeren Bildschirm nur die wunderbare Musik zu hören ist. Die Pausen befinden sich vor dem Film und nochmals nach zwei Drittel der Geschichte. Dadurch wird auch der Nostalgiker bedient und der Zuschauer kann eine kleine Toilettenpause genießen.Neben dem Humor gibt es auch eine große Portion Action. Wilde Verfolgungsjagden, harte Kämpfe und überall Alkohol - trotzdem wird niemand verletzt. Es gibt ein paar blaue Flecken und einige Beulen, aber das war\'s auch schon. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben und eignet sich auch hervorragend für Kinder. Ein Film für die ganze Familie.Die Silberscheibe besitzt natürlich das 16:9 Widescreenformat, das den Film gelungen ins Heimkino bringt. Die jährlichen TV-Wiederholungen des Westerns dürfen sich nun getrost hinter dem Sessel verstecken. Der Kontrast ist gelungen, das Bild wunderbar und es gibt keine relevanten Kratzer. Auch Artefakte sucht man vergebens. Somit ist die Bildqualität super.Auch der Ton kann sich hören lassen. Er kommt jetzt im feschen und zeitgemäßen Dolby Digital 5.1 daher. Es wird zwar keine erstklassige Qualität erzielt - dafür hätte es einer radikalen Neuvertonung bedurft -, aber trotzdem weiß der Sound zu überzeugen und kommt schön über alle Boxen daher. Betrachtet man das Alter des Films, ist das nur zu verständlich.Abzüge müssen beim Bonusmaterial gemacht werden. Da gibt es nur den original Kino-Trailer. Ein wenig dürftig, aber der Film macht alles wieder wett. Er ist halt ein Klassiker und gehört zur Allgemeinbildung eines jeden Cineasten. Großes altes Hollywoodkino fürs Heimkino - muss man einfach kennen!
Quelle: www.filmbesprechungen.de

Weitere Informationen zu Vierzig Wagen westwärts finden Sie hier.

 

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