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Zimmer 1408 - Verleih DVD

Zimmer 1408 - Verleih DVDZimmer 1408 - Verleih DVDim Lager
Handlung:Mike Enslin (John Cusack) hat zwei erfolgreiche Bücher über Hotels, in denen es angeblich spukt, veröffentlicht. Nach dem Tod seiner Tochter stürzt er sich noch kompromissloser in die Arbeit. Derzeit fasziniert ihn ein besonders mysteriöser Fall: Im Zimmer 1408 des New Yorker Dolphin Hotel sind unter seltsamen Umständen bereits 56 Gäste gestorben. Um der Wahrheit auf den Grund zu gehen, schlägt Mike alle Warnungen des Hotelmanagers (Samuel L. Jackson) in den Wind und übernachtet in Nr. 1408 - ein kafkaesker Alptraum beginnt.
Leihgebühr:* 2,30 EUR
Bewertung:
für 7 Tage zzgl. Versandkosten. Je weitere 7 Tage nur 1,00 EUR
Art: DVD Video
EAN: 4013575540990
FSK: 16
Hülle: Steelbook
Jahr: 2007
Erscheinungsdatum: 27.02.2008
Anzahl Medien: 1
Regie:Mikael Håfström
Darsteller:Alexandra Silber
Andrew Lee Potts
Angel Oquendo
Anthony C. Mazza
Benny Urquidez
Chris Carey
David Nicholson
Drew Powell
Emily Harvey
Eric Meyers
George Cottle
Darsteller:Gil Cohen-Alloro
Isiah Whitlock Jr.
Jasmine Jessica Anthony
Johann Urb
Originaltitel:1408
Regionalcode:2
Genre:Horror
Thriller
Hersteller:Universum Film
Typ:DVD-9
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:Deutsch
Ausstattung:Animiertes DVD-Menü
DVD-Menü mit Soundeffekten
Kapitel- / Szenenanwahl
Kinotrailer

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Filmrezensionen
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Zimmer 1408Author: Dr. Michael Drewniok
Einst war Mike Enslin ein viel versprechender Romancier, doch seit dem tragischen Tod seiner Tochter ist er zum Zyniker geworden, hat sich von Gattin Lily getrennt und zieht unstet durch das Land, wo er angebliche Spukh?user und verwunschene Orte aufsucht, ?ber die er verlogene \'Reisef?hrer\' schreibt: Einen Geist hat er noch nie gesehen und glaubt nicht an das ?bernat?rliche.Deshalb ist er zun?chst nur milde interessiert, als ihn ein anonymes Schreiben auf das Hotel "Dolphin" in New York aufmerksam macht: Ins Zimmer 1408 soll er auf keinen Fall einchecken! Selbstverst?ndlich versucht Enslin genau das und ist verbl?fft, als man ihn abweist. Hartn?ckig st??t er nach und ger?t an Gerald Olin, den Hotelmanager, der ihm eine Liste mit 56 Personen vorlegt, die in diesem Zimmer zu Tode gekommen sind.Enslin l?sst sich nicht abwimmeln und darf sich endlich in 1408 einquartieren. Er landet in einer banal eingerichteten Suite und ist entt?uscht - aber nicht lange. Seltsames ereignet sich zun?chst leise und unmerklich, um rasch deutlicher und aggressiver zu werden. Der Radiowecker an Enslins Bett verwandelt sich in eine Stoppuhr, die genau eine Stunde abzuz?hlen beginnt. Der Gast begreift, dass dies die Zeitspanne ist, die er ?berleben muss - eine schier unm?gliche Herausforderung, denn Zimmer 1408 l?uft zur ganz gro?en Spukform auf und konfrontiert den von der Au?enwelt isolierten Enslin im Sekundentakt mit neuen Schrecken ...Eine vertrackte Geistergeschichte schrieb Stephen King 1999 f?r sein Audiobuch "Blut und Rauch"; 2002 wurde sie in der Storysammlung "Im Kabinett des Todes" auch abgedruckt. Der Autor und Skeptiker Mike Enslin zieht trotz eindringlicher Warnung durch den Hotelmanager Olin in das Spukzimmer 1408 und wird dort mit r?tselhaften und gef?hrlichen Ereignissen konfrontiert. Eine Erkl?rung bleibt letztlich aus - das Zimmer bleibt ein Mysterium.So ein Finale ist nat?rlich nichts f?r Hollywood. Der Kinobesucher gilt hier als Dummkopf, dem ungel?ste R?tsel erst Kopfschmerz und anschlie?end ?rger verschaffen, woraufhin er zuk?nftig das Kino meidet und wom?glich zu einem Buch greift. Zudem ist eine Kurzgeschichte keine Idealvorlage f?r einen Film, der mehr als anderthalb Stunden l?uft. Also versuchten sich gleich drei Autoren an einem Drehbuch f?r "1408". Das massentaugliche Ergebnis ergab eine Rahmenhandlung, die Mike Enslin nunmehr als letztlich nur scheinbar ungl?ubigen Geisterj?ger zeigt, der insgeheim hofft, eine Botschaft seiner verstorbenen Tochter aus dem Jenseits zu erhalten. Die taucht in der zweiten H?lfte prompt auf und sorgt f?r Halleluja-Stimmung und Instant-R?hrseligkeit. Das ist abgeschmackt, geht aber im Wirbel weiterer Klischees beinahe gn?dig unter.Streichen wir diesen Kitsch und auch die h?lzern inszenierte Ann?herung Enslins an seine gekr?nkte Gattin. Konzentrieren wir uns auf das Zentrum der Story wie auch des Films: das Geschehen in Zimmer 1408. Hier regiert - ohne Herz-Schmerz-kompatibles Drumherum - der Horror; sollte er jedenfalls. Doch es gibt den "Horror" und den "Hollywood-Horror". Stephen King, der nicht gerade als Meister der leisen T?ne bekannt ist, schrieb mit "1408" eine vergleichsweise subtile Story. Davon blieb im Film rein gar nichts. Hier geht es ebenso plump wie rabiat zur Sache. Uralter Spuk-K?se wird wieder einmal aus dem Drehbuch-K?hlschrank geholt: Die W?nde bluten, durch die L?ftungssch?chte kriecht eine morsche Mumie, eine T?r ?ffnet sich in unendliche Leere, ein Hammer-M?rder geht um, Geister schauen prinzipiell bedeutungsvoll in Enslins Richtung, damit er ja nur mitbekommt, dass es jetzt spukt.Einfallsarm wird Geisterbahn-Effekt an Effekt gereiht. Gegen Ende beginnt der ?bliche SF/X-Overkill. Frost und Schnee ?berziehen dick die jetzt erst recht k?nstlich wirkenden Kulissen. Aus einem alten ?lbild, das ein Schiff auf hoher See zeigt, st?rzen Wasserfluten ins Zimmer. Schlie?lich toben Flammen durch die R?ume, und das Grusel-Zimmer st?hnt zum Gotterbarmen. Alles schon gesehen, alles ohne Sinn f?r Stimmung oder Timing pr?sentiert.W?hrend man die Handlung im Halbschlaf vorbeiziehen l?sst, kann man sich die Langeweile damit vertreiben, die logischen L?cher im Drehbuch zu z?hlen. Daf?r reichen die Finger beider H?nde l?ngst nicht aus. Die sch?nste D?mlichkeit nach Auffassung des Rezensenten: Wen ruft Enslin an, als es ihm gelingt, per Laptop eine Verbindung zur Au?enwelt zu bekommen? Den Manager, damit er ihm die T?r von au?en ?ffnet? Die Polizei, damit sie ihm zur Hilfe kommt? Nein, nat?rlich nicht, sondern Lily, seine Frau, die er seit einem Jahr nicht gesehen hat, um sie aufzufordern, die Polizei zu rufen ... Nun ja, irgendwie muss Mary McCormack in die Handlung geraten, auf dass auch sie in Gefahr gerate; noch so ein ausgelutschtes Klischee. (Bemerkenswert auch: 56 Zimmerg?ste kamen nicht darauf, dass es gen?gt, einen Molotow-Cocktail an die Wand zu werfen, um 1408 den Garaus zu machen.)Viel gelobt wird die Kulisse, d. h. das Zimmer 1408. Es ist, da muss man Mike Enslin recht geben, wirklich gruselig - US-amerikanisch gediegene \'Gem?tlichkeit\' der besonders geschmacklosen Art. Ansonsten ist 1408 ein Suite, in der sich merkw?rdige Dinge ereignen. Eine enge Affinit?t des Raumes zum Geschehen ist nicht gegeben, oder anders ausgedr?ckt: 1408 k?nnte auch ganz anders aussehen.Was geht um in 1408? In diesem Punkt h?lt sich das Drehbuch-Trio zwar an Kings kluge Vorgabe: In den Mauern haust kein Geist, der sich namhaft machen lie?e. 1408 ist - Enslin erkennt es schlie?lich sehr richtig - einfach ein "ganz mieses Zimmer". Leider hat der Film diese Interpretation sp?testens dann torpediert, als sich 1408 per Zimmertelefon bei Enslin meldet, um ihm mitzuteilen, wie ihm geschieht und was ihm bl?hen wird.John Cusack geh?rt zu denjenigen Schauspielern, die es nicht in die A-Kategorie des echten Filmstars schaffen werden. ?ber die Gr?nde soll hier nicht spekuliert sondern nur festgestellt werden, dass er dennoch sehr gut besch?ftigt ist, weil sogar Hollywood sein Talent als ?berzeugender Darsteller von Durchschnittsm?nnern in der Krise, aufgefallen ist. Theoretisch ist Cusack deshalb genau der Richtige, um einen Film zu tragen, der ?ber weite Strecken praktisch ein Ein-Mann-St?ck ist.In den ersten zehn Minuten kann er diese Vorschusslorbeeren gl?nzend rechtfertigen. Als ausgebrannter Verfasser inhaltsleeren Sachbuch-Schunds ?berzeugt Cusack auf der ganzen Linie. Das Drehbuch verschafft ihm sch?ne Vorlagen, die er ebenso traurig wie witzig umzusetzen wei?.Das ?ndert sich, als Cusack in Zimmer 1408 isoliert ist. Der Spuk hat noch gar nicht wirklich begonnen, da wandelt sich Enslin schon vom Saulus zum Paulus. Es w?re seltsam, w?rde dies nicht geschehen, denn 1408 spart nicht mit einschl?gigen Effekten. Doch Cusack muss viel zu abrupt zum Gl?ubigen werden. Das geschieht au?erdem mit jenem w?sten Chargieren, das bei einem f?higen Darsteller auf Ratlosigkeit hinweist. Offenbar wurde Cusack vom Drehbuch und vom Regisseur allein gelassen. Irgendwann hat er wohl aufgegeben und einfach nur noch seinen Job getan.So ging es nicht nur ihm allein. Samuel L. Jackson wird in der Werbung gro? herausgestellt - kein Wunder, denn auch er ist ein vorz?glicher und beliebter Schauspieler. In "Raum 1408" tritt er allerdings insgesamt nur 10 Minuten und als Stichwortgeber auf. Jeder beliebige Darsteller h?tte die Rolle des Hotelmanagers spielen k?nnen. Jackson wurde offensichtlich nur wegen seines Namens gecastet. (So erging es vermutlich auch Tony Shalhoub, der wegen seines Ruhms als TV-Detektiv "Monk" f?r eine absolut unwichtige Nebenrolle angeheuert wurde.)Mary McCormack ist die gr??te Verliererin dieses Trauerspiels. Als traurige, verlassene Mutter & Gattin wird ihr nie ein eigenes Profil geg?nnt. Sie dient stets nur als Objekt sentimentaler Erinnerungen und Projektionen, als (potenzielles) Opfer von 1408, um das der Zuschauer bangen soll, und schlie?lich als \'Belohnung\' f?r den gel?uterten Mike. Man kann McCormack nur w?nschen, dass wenigstens das Honorar stimmte ...Fazit: Kein Fisch, kein Fleisch, sondern ein Mainstream-Gruselfilm, der so sauber und leblos wirkt wie ein genormtes Reihenhaus; absolutes Mittelma?, was vielleicht ein schlimmeres Vergehen ist als ein Scheitern, dem wenigstens der Versuch des Originellen vorangeht.DVD-Features:F?r die Leih-DVD verzichtete Senator Home Entertainment auf Features bzw. brannte nur den deutschen Kinotrailer und die ?bliche Werbung f?r andere Filme auf die Scheibe. Die Features bleiben der Kauf-DVD bzw. dem "Director\'s Cut\' von "1408" vorbehalten. (Man findet sie auch auf der Blue-Ray- und der HD-DVD.)Neben den Audiokommentaren des Regisseurs und des Drehbuchautoren sowie diversen Interviews gibt es zwei Featurettes ("Die Geheimnisse von Zimmer 1408", "Im Zimmer 1408), diverse entfallene Szenen mit Audiokommentar sowie das alternative Ende, das - soviel sei verraten - auch nicht besser geraten ist als die \'Aufl?sung\' der originalen Kinofassung.Zum Film gibt es eine h?bsch aufgemachte Website mit diversen Hintergrundinfos, weiteren Features und viel Werbung: www.1408.senator.de
Quelle: www.filmbesprechungen.de
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Weitere Informationen zu Zimmer 1408 finden Sie hier.

 

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