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Zwei hinreissend verdorbene Schurken

Zwei hinreissend verdorbene SchurkenZwei hinreissend verdorbene Schurkennicht beschaffbar
Handlung:Im Schickeria-Badeort Beaumont-sur-Mer führt der Edelganove Lawrence Jamieson ein Leben im Luxus, bis der amerikanische Kleinganove Freddy in sein Revier kommt. Da die Örtlichkeiten nicht genügend Platz für zwei Hochstapler bieten, die reiche Frauen um ihr Geld erleichtern, entschließen sich die Herzensbrecher zum fairen Wettstreit. Wer von beiden es schafft, einer Auserwählten zuerst 50000 Dollar zu entlocken, soll fortan Herr über das exklusive Revier sein. Ihr Opfer Janet scheint eine amerikanische Seifenkönigin zu sein. Doch die aufreibende Mühe um den Gast aus Übersee bleibt vergeblich, denn die clevere Janet kommt selbst aus der Betrüger-Branche und hat am Ende beide angeschmiert.
Bewertung:
zzgl. Versandgebühr 2,50 EUR und Versandkosten. 14 Tage Widerrufsrecht!
Art: DVD Video
EAN: 4010232007780
FSK: 12
Hülle: Amaray Case
Jahr: 2001
Erscheinungsdatum: 26.07.2001
Anzahl Medien: 1
Regie:Frank Oz
Darsteller:Steve Martin
Anton Rodgers
Ian McDiarmid
Glenne Headly
Sir Michael Caine
Darsteller:Barbara Harris
Land:USA
Regionalcode:2
Genre:Komödie
Hersteller:MGM
Laufzeit:ca. 105 min
Typ:DVD-9
Verpackung:Amaray Case
Bildformat:16:9 (1.77:1) anamorph
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 2.0 (Stereo)
Englisch: Dolby Digital 5.1
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Infos über weitere Features folgen noch...

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Filmrezensionen
Zwei hinreissend verdorbene SchurkenAuthor: Ulrich Behrens
Manche herzzerreißenden Ganoven tauchen aus der Versenkung auf, und man hat keine Ahnung, welchem Teil der Unterwelt sie eigentlich entspringen. Das gibt es nur im Film. Und solche Ganoven gibt es nur im Film. Und solche Opfer gibt es nur im Film. Und über solche Ganoven, Opfer und Geschichten, wie sie Frank Oz (der Yoda aus Star Wars) 1988 auf die Leinwand zauberte, kann man entweder nur lachen oder sie links liegen lassen. "Dirty Rotten Scoundrels" gehört zu jener Sorte harmlos-leichter Komödien, die dem Märchen sehr verwandt sind - wenn auch abseits übernatürlicher Erscheinungen.Die Märchenfiguren sind der englische Gentleman-Schwindler Lawrence Jamieson (Michael Caine), der reiche Damen auf die vornehme Art auszunehmen versteht, und der auf der Mitleids-Tour reitende amerikanische Nobody Freddy Benson (Steve Martin). Beide kommen sich ins Gehege, weil Benson beschlossen hat, im Revier Jamiesons an der Riviera in Beaumont-sur-Mer nach Geld zu angeln. Jamieson hält nicht viel von Benson, den er im Zug beobachtet, als der mit seiner Standardgeschichte von der kranken Großmutter das Mitleid einer Dame (Nicole Calfan) herausfordert und ihr auf diese Weise mal umgerechnet gerade 20 Dollar für ein üppiges Mahl aus der Tasche zieht.Benson ist allerdings gerissener, als Jamieson annimmt. Eine von Lawrence auf Freddy angesetzte Lady, die ihn nach Portofino in Italien locken soll, um Beaumont-sur-Mer von derlei billigen Schwindlern freizuhalten, hat der amerikanische Schwerenöter schnell durchschaut - und steht mir nichts dir nichts wieder vor Lawrence. Der lässt ihn daraufhin von seinem Partner, Inspektor André (Anton Rodgers) einsperren, nachdem Lawrence die Witwe eines schwedischen Zündholz-Unternehmers namens Krista Knudsen (Aïna Walle) davon informiert hat, dass Freddy sie übers Ohr gehauen hat, und die Dame ihn daraufhin anzeigt.Aber auch auf diese Weise wird Lawrence den Konkurrenten nicht los. Da erinnert sich der schlaue Fuchs an eine alte und bewährte Methode: Man mache den Feind zum Angestellten und stelle ihn auf diese Weise kalt. Gesagt, getan. Und so wird Freddy zum debilen Bruder Ruprecht des Adligen Lawrence. Nacheinander nimmt man ein paar reiche Damen aus und schreckt sie dann mit dem unangenehmen Ruprecht. Das Geld bleibt, die Damen ist man los.Freddy allerdings bekommt nichts ab vom schnöden Mammon und protestiert. Und auf diese Weise steuert alles auf die entscheidende Schlacht zu, aus der nur einer als Sieger hervorgehen kann. Die beiden Gauner wetten um 50.000 Dollar, sprich: Wer zuerst einer reichen Lady diese Summe abschwindeln kann, darf bleiben, der andere muss den lukrativen Ort verlassen. Das Opfer, das sich beide auswählen, fällt ihnen sozusagen vor die Füße: Janet Colgate (Glenne Headly). Während sich Freddy als Marine-Offizier im Rollstuhl mit einer herzergreifenden Geschichte über eine gescheiterte Liebe an die vermeintliche Unschuld aus Amerika heranmacht und Janet erzählt, seine Lähmung sei psychisch bedingt und nur ein Psychiater aus der Schweiz - der natürlich 50.000 Dollar kostet - könne ihn wieder zum Laufen bringen, ergreift Lawrence die Gelegenheit und macht sich flugs zum schweizerischen Psychiater. Während die beiden Kampfhähne eifrig bemüht sind, jeweils als erster der "Lady Zahnpasta" das Geld zu entlocken, erweist sich ein anderes Sprichwort als bittere Wahrheit: Wenn zwei sich streiten, freut sich die Dritte ...Vieles in "Dirty Rotten Scoundrels" ist absehbar, vielleicht bis auf den dann doch etwas überraschenden Schluss. Obwohl der Rezensent nicht unbedingt ein Fan von Steve Martin ist und der in einigen Szenen wieder mal einen Hampelmann mimt, hat er doch seine durchaus guten Auftritte, etwa als debiler Bruder. Michael Caine glänzt dagegen eher durch vornehmen Wortwitz und Gerissenheit. In Nebenrollen sind Ian McDiarmid (Kanzler Palpatine aus "Star Wars") als Lawrence Helfershelfer Arthur und Barbara Harris (Blanche aus Hitchcocks "Familiengrab") zu sehen. "Dirty Rotten Scoundrels" ist leicht, beschwingt in Szene gesetzt, die Geschichte erinnert oft an Filme, in denen David Niven den Gentleman-Gauner spielte.Leichte Kost zum Lachen, wenn auch vielleicht ein wenig zu lang geraten. Sieben von zehn Punkten.
Quelle: www.filmbesprechungen.de

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