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xXx - Triple X

xXx - Triple XxXx - Triple Xim Lager
Handlung:Extremsport, das ist der Kick für Xander Cage (Vin Diesel), der außer dem Rausch und dem Adrenalinkick kaum etwas Erwähnenswertes kennt und sein Leben locker nimmt. Doch eines Tages tritt die Regierungsbehörde NSA in Person von Gibbons (Samuel L.Jackson) an ihn heran, um den jungen Mann für besondere Aufträge zu rekrutieren, die seine Fähigkeiten erfordern. Cage ist nicht begeistert, doch als es um das Schicksal der Welt geht, ändert er seine Meinung und stellt seine Fähigkeiten in den Dienst der Sache, um den sinistren Yorgi zu bekämpfen.
Preis:* 7,55 EUR
Bewertung:
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Art: DVD Video
EAN: 4030521333987
FSK: 12
Hülle: Amaray Case
Jahr: 2002
Erscheinungsdatum: 03.04.2003
Anzahl Medien: 1
Regie:Rob Cohen
Darsteller:Marton Csokas
Vin Diesel
Asia Argento
Michael Roof
Land:USA / Tschechien
Regionalcode:2
Genre:Action
Hersteller:Columbia Tristar Home Entertainment
Laufzeit:ca. 119 min
Typ:DVD-9
Verpackung:Amaray Case
Bildformat:16:9 (2.40:1)Widescreen
Tonformat:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel:deutsch
englisch
türkisch
Quelle:www.dvd-palace.de
Ausstattung:Entfallene Szenen
Filmdokumentationen
Filmografien
Making Of
Musikvideo
Regiekommentar
Verschiedene Trailer
Visuelle Special-Effects
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Filmrezensionen
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xXx - Triple XAuthor: Michael Matzer
Action bis zum Abwinken:Ein US-Agent der neuesten Generation, pardon: "X-Generation" soll eine Anarchistengruppe in Prag ausschalten. Den Nadelstreif eines 007 hat er durch aktivitätsgerechtes Outdoors-Outfit ersetzt. Nur so ist es zu erklären, dass die Welt nicht untergeht.Zur Handlung:Bevor der neue Anti-James-Bond-Agent Xander Cage richtig zur Geltung kommen kann, muss zunächst der richtige James Bond dran glauben. Natürlich heißt der nicht so. Aber der gute Mann arbeitet ebenfalls für den amerikanischen NSA-Häuptling Augustus Gibbons (Jackson). Der hat schon längst die Gruppe "Anarchy 99" in Prag auf dem Kieker, welch selbige unter ihrem Boss Yorgi (Marton Csokas) offenbar die "Neue Weltordnung" vorbereitet. Bei einem Rammstein-Konzert wird der NSA-Agent kaltblütig gemeuchelt.Der Agentenverschleiß in Prag ist Gibbons ein Dorn im Auge. Nehmen wir doch gleich Abfall, wird er sich wohl denken, und rekrutiert einen Rabauken wie - Xander Cage! Der Typ (Vin Diesel) klaut die schnuckeligsten Wägelchen doch wie eine Elster, lässt die ganze Aktion per Webcam ins Internet (die "Xander Zone") übertragen und drischt die Karre zu guter Letzt auch noch von der Hochbrücke - nur um dann seelenruhig per Fallschirm auszusteigen und dem Abflug der Corvette zuzuschauen. Cage hat sich soeben zu 99 Prozent als Bond-Nachfolger qualifiziert. Nun muss er nur noch zwei "kleine Tests" und den finalen Einsatz in Prag überleben.Dort angekommen, verklickert er erst einmal dem Geheimdienst der Eingeborenen, was Sache ist und alles nach seiner Pfeife tanzt, klar? (So spricht ein wahrer Weltpolizist.) Außerdem bekommt Xander von einem NSA-Eierkopf die Komplettausstattung für Agenten im Wilden Osten: allerlei Techno-Schnickschnack. Das allein würde ihn jedoch keine zwei Sekunden in den Höhle des Löwen am Leben erhalten. Also hat er Chuzpe und Humor in seinem Säckel mitgebracht. Und so klappt\'s nicht nur mit Anarchomacker Yorgi, sondern auch mit dessen Gespielin, der doppelbödigen Jelena (Asia Argento). Agent Triple X tritt als Hehler von Luxuskarossen auf, doch in Wahrheit dient ihm die Tarnung nur als Eintrittskarte zu Yorgis Geheimquartier, das verdächtig nach einer tschechischen Burg in der schneebedeckten Hohe Tatra aussieht. In luftiger Höh\' hat Xander nicht nur Gelegenheit zu zeigen, wie man auf elegante Weise einer computergenerierten Lawine ausweicht, sondern auch ein U-Boot daran zu hindern, Giftgasraketen auf Prag abzuschießen. Nun, zumindest das erstere scheint zu klappen.Gesamteindruck - der Film:Statt der Doppelnull-Nummer also der dreifache X-Berger? Und was ist mit dem Wodka, "geschüttelt, nicht gerührt"? Was ist nur aus dem guten alten Gentleman-Stil geworden, als man noch mit einem Lächeln auf den Lippen killte? Was aus den Kalten Kriegern, die jenseits des Eisernen Vorhangs finstere Intrigen spannen (sponnen?)? Bei "Triple X" befinden wir uns demnach also in der sogenannten Gegenwart, in der Ein-Mann-Armeen selbst die fiesesten Weltuntergangsarchitekten aufs Kreuz legen - solange die Hand einer hübschen Agentin winkt! Aber irgendwie kommt uns das schon bekannt vor...Im Grunde hat sich lediglich das Outfit geändert, pardon: Man sagt heute "skin" dazu. Nur, dass die bei Xander wie eine abwaschbare Tätowierung aussieht. Für das auswechselbare Gerät und Personal dieser "wackeren neuen Welt" (Shakespeare, "Der Sturm") spricht zudem, dass sowohl die Koffer mit Techno-Gimmicks schnell zur Hand sind als auch die Xander Cage\'s Abendunterhaltung in Gestalt einer "exotischen Tänzerin"! (Diesbezüglich lohnt sich ein Blick auf die geschnittenen Szenen.)"Triple X" präsentiert Augenfutter, wohin das, äh, Auge reicht. Dies beruht auf der allerneuesten Strategie des globalen Hollywood-Dorfes, wonach eine winzige Handlungsidee ausreicht, um darauf Massen von Schauwerten, sogenannten "Kicks", zu stapeln, bis die finale Explosion sozusagen die hormonale Ejakulation herbeiführt. Schon James Cameron, Kultregisseur zahlloser Action-Junkies, führte dieses sogenannte High-Concept-Prinzip in Streifen wie "True Lies" bis an den Rand des Material-Overkills. Sämtliche James-Bond-Filme mussten diese Messlatte natürlich sukzessive überbieten - bis schließlich in Nr. 20 ("Stirb an einem anderen Tag") der Blick zurück nostalgisch wurde - der ästhetische Salto rückwärts?Nun also Vin Diesel: Er hat nicht viel zu sagen, dafür mehr zu tun und seine kahlgeschorene Visage in die Kamera zu halten. Sein Charakter ist der eines fun-lovin\' asshole, und damit basta. Man fragt sich wirklich, warum er sich nicht einfach von der Lawine begraben ließ. Für Cineasten besteht der Höhepunkt des gesamten Films wahrscheinlich im Auftritt von Narbengesicht Danny Trejo - jiiha! Immerhin ist der aus Kultfilmen von Rodrigo Rodriguez bekannt ("Desperado"). Das wirkt ungefähr so, wie wenn Jack Palance in "City Slickers" dem Schnösel Billy Crystal ein Bowiemesser unter die Nase hält.Gesamteindruck - die DVD:Die DVD bringt weiteres Augenfutter auf die optischen Sensoren des Zuschauers, so dass der Audiokommentar des Regisseurs schon absonderlich antiquiert wirkt. Dabei handelt es sich um einen der informativsten Beiträge im Bonusmaterial. Cohen erklärt viele Details und Dreherlebnisse haarklein. Nicht nur im 40-minütigen Making-of erfahren wir also, dass bei den Stunts einer der rund 500 Stuntmen sein Leben ließ und dass es in den Karpaten saukalt war: 20 Grad unter Null (*klirr*).Die Filmdokumentationen über die Welt des XXX und die Visuellen Effekte können sich sehen lassen, aber man weiß nicht, wo die Information aufhört und die Werbung anfängt. Die Filmografien zumindest enthalten keine Reklame, sondern sind so stinklangweilig, dass sie schon wieder vertrauenswürdig erscheinen. Dazu, dass ein paar der vier entfallenen Szenen recht traditionell aussehen, kann Rob Cohen übrigens nichts: Er musste auf die Prager Darsteller zurückgreifen. Dummerweise sieht das Ergebnis wie jeder beliebige James-Bond-Film aus - und das wollte er eigentlich vermeiden. Hin und weg ist Rob Cohen jedoch von Sarah, der kurvenreichen Lapdancerin im Himmelbett, die sich offenbar bevorzugt mit Xander Cages - ähem -- härteren Seiten beschäftigt. Kein Wunder, dass ihre Szene ein R-Rating erhielt. Sie war einfach zu gefährlich für Zwölfjährige: Die hätten sich sonst an ihrem Popcorn verschluckt oder womöglich ihre erste outdoor-ejakulation auf dem Kinositz erlebt.Unterm Strich:"Triple X" ist der Agententhriller für die 12-jährige Turnschuhgeneration. Daher geht auch die deutsche FSK-12-Freigabe völlig in Ordnung. Wer seine Mega-Tüte Popcorn mit der Extraportion vergessen hat, ist wirklich selber schuld, wenn ihm dieser Streifen keinen Spaß macht. Schließlich sind Action-Stunts und CGI-Spezialefekte vom Feinsten, was die CPUs (vulgo: Hauptprozessoren) hergaben. Dass sich die "Xander Zone" im Internet befindet, dürfte dem Film außerdem die Sympathien sämtlicher Nerds (vulgo: Computerfreaks) sichern. Was den Rezensenten angeht, so hat Vin Diesel in dem (auch optisch) einfallsreicheren Streifen "Pitch Black" eine wesentlich bessere Figur abgegeben.
Quelle: www.filmbesprechungen.de
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